#www.duthel.info #bookstagram Skispringen: Markus Eisenbichler und Karl Geiger feiern deutschen Doppelsieg in Wisla

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#www.duthel.info #bookstagram Markus Eisenbichler und Karl Geiger haben mit einem deutschen Doppelsieg für einen Traumstart in den Skisprung-Winter gesorgt. Eisenbichler gewann im polnischen Wisla nach zwei starken Sprüngen auf 137,5 und 134,0 Meter mit 267,6 Punkten klar vor seinem Teamkollegen Geiger (258,7) und schlüpfte mit dem zweiten Weltcupsieg seiner Karriere in das Gelbe Trikot. Dritter wurde der Österreicher Daniel Huber (255,7). Der Wettkampf fand wegen der Corona-Pandemie unter Zuschauerausschluss statt.

»Das ist so geil. Über das Gelbe Trikot freue ich mich wie an Weihnachten. Das hätte ich nicht erwartet«, sagte Eisenbichler. Auch der Tournee-Dritte Geiger jubelte: »Ich find’s mega, ich freue mich riesig. Ich wüsste nicht, ob wir schon jemals so in den Winter gestartet sind.« Tatsächlich hatte es nur 2000 durch Martin Schmitt und Sven Hannawald in Kuopio einen deutschen Doppelsieg zum Auftakt gegeben.

Für Aufsehen an der Adam-Malysz-Schanze sorgte auch Martin Hamann, der im zweiten Durchgang mit 138,5 Metern nur einen halben Meter unter Stefan Krafts Schanzenrekord aus dem Jahr 2013 blieb. Der DM-Zweite konnte seinen Traumflug zwar nicht stehen, blieb aber unverletzt und landete am Ende auf Rang 18. »Der war Wahnsinn, eine ziemliche Granate«, sagte Hamann.

Andreas Wellinger verpasste dagegen in seinem ersten Weltcup seit 20 Monaten als 39. den zweiten Durchgang klar. »Ich war schon nervös – deutlich mehr, als ich es von mir kenne. Ich tue mich noch schwer bei so Bedingungen«, sagte der 25-Jährige in der ARD.

Stark verbessert präsentierte sich dagegen Severin Freund. Der lange verletzte Ex-Weltmeister kam auf Rang 25 und verpasste seine erste Top-20-Platzierung seit Dezember 2016 nur knapp. Auch Pius Paschke überzeugte als Zwölfter. Nach einem Sprung ausgeschieden war derweil Constantin Schmid als 42. Das gleiche Schicksal ereilte überraschend auch Titelverteidiger Stefan Kraft aus Österreich, der viel Pech mit den Windverhältnissen hatte.

Am Samstag waren die deutschen Skispringer bereits mit einem zweiten Platz im Teamwettbewerb in die Saison gestartet.

Icon: Der Spiegel

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