Werden wir von Ausländern überrannt, wenn es bedingungsloses Grundeinkommen gibt? 14/23

Ralph Boes im Gespräch mit Alice Grinda über die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens. Ganzes Interview ist in einzelne Antworten als Clips eingeteilt …

source

22 thoughts on “Werden wir von Ausländern überrannt, wenn es bedingungsloses Grundeinkommen gibt? 14/23

  1. Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, das viele Leute gerade aus den armen osteuropäischen, arabischen und afrikanischen Länder hier her kommen, sich schein registrieren lassen, die Kohle jeden Monat abgreifen und danach erstmal wieder gen Heimat, um sie dort abzuliefern bzw. auszugeben. Es ist ja auch nicht so, dass das BGE nur in Verbindung mit einer Arbeit hier steht, und genau das ist ja das Problem, was wir heute schon mit der Migrationseinwanderung haben. Für die ist das doch gleichbedeutend mit Vermögen für Nichtstun. Für ein Leben in Deutschland reicht es dagegen gerade so aus, wenn wir mal von 1000 Euro ausgehen, aber in vielen anderen Ländern zählen die Leute, die das hier abholen, dann zu den Superreichen, denn ich glaube, die wenigsten würden damit hier auf Dauer wirklich leben und es ausgeben, was sich wieder nachteilig auf den Wirtschaftskreislauf auswirken würde, denn gerade dazu ist es ja u.a. auch gedacht, dass es wieder in die deutsche Wirtschaft einfliesst.

  2. Ich finde die Argumente von Ralph Boes schwächeln und gehen teilweise total an der Realität vorbei.

    Wir haben doch bereits heute schon eine Masseneinwanderung in unsere Sozialsysteme, z.B. durch Asylmissbrauch.

    Wie soll ein BGE funktionieren, wenn Millionen von Ausländern ohne Qualifizierung ins Land strömen, so wie es heute shon der Fall ist?

    Das von Religion dominierte Clanstrukturen keine Zukunft haben, sieht man in z.B. Nordafrika. Von dort werden in Zukunft noch viel mehr Menschen gen Europa ziehen.

    Und was ist mit EU Bürgern aus Ländern wie Rumänien oder Bulgarien, die schon heute über Scheinselbstständigkeit und Familiennachzug unser Sozialsystem plündern?

    Ein BGE kann nur funktionieren wenn es ausschließlich für die Menschen da ist, die den Wohlstand auch erarbeiten. Offene Grenzen a la Merkel (und Boes), das kann nicht funktionieren.

  3. OK, jetzt wird mir vieles klar. Wenn dieser Ralph Boes mit seiner saloppen und löchrigen Argumentation an der Spitze der BGE Bewegung steht, dann muss man glücklicherweise keine Angst davor haben, dass jemals aus dieser Schwachsinnsidee Realität wird.

  4. arabische paschas. soso.
    und die andern?
    is das ein quatschkopp.

    was ist mit dem "ostblock"? die werden sich hier ne scheinadresse leisten.
    da wirds dann kleine häuser geben mit 2 briefkästen und 10000 namen dran.

  5. Nachtrag:
    Eins darf man allerdings nicht vergessen. Solange diese Einwanderer ihr Geld im Land ausgeben geht im Prinzip nichts verloren. Das Geld gelangt sofort wieder in Umlauf, der Umsatz der nationalen Wirtschaft steigt sogar weil mehr gekauft wird, mehr Verbraucher bedeuten auch mehr Verbrauch.
    Vergesst nicht: Der der nichts leistet ist trotzdem Kunde!

  6. Es ist aber eine sehr gerechtfertigte Frage. Wie balanciert man zwischen Diskreminierung und dem Kollaps des Systems durch eine Schwemme an Einwanderern (arbeitswillig oder nicht)? Man muss nicht Ausländerfeindlich sein um zu sehen dass das ein potentielles Problem für das BGE sein könnte.

  7. Automatisierung ist was gutes. Jede Arbeit die wegautomatisiert werden kann ist per Definition sinnlos. So kann langfristig die Arbeitszeit verkürzt und damit der Wohlstand erhöht werden. Gleichzeitig werden Unternehmen gefördert die diese Automatisierungstechnologie entwickeln, bauen und warten, und dabei entstehen wiederum höherwertige Arbeitsplätze.

  8. So ist es, die Frage welcher Ausländer dann ein BGE bekommt hat er ausgelassen.Aber hatte auf jeden Fall eingeräumt, dass man es regeln muss und nicht einfach jeden rein lassen kann.

  9. @grundeinkommenberlin
    Das widerspricht sich aber dann wieder mit den im Video gemachten Aussagen, nämlich das die Arbeit billiger wird. Es wird eine inflationäre Tendenz geben, da Geld, was an nichts gebunden ist, weder an Arbeit noch an Sachwerte automatisch seinen Wert verliert. Alles Geld ist nur auf Vertrauen aufgebaut, da steht normalerweise Leistung hinter(Leider heute auch nicht mehr).
    Wichtig ist meiner Meinung nach erst einmal die grundsätzliche Reformierung des Geldes.

  10. @Nachtbin: Ich bin absolut einer Meinung! D.h.: Unangenehme, gefährliche Arbeit KANN richtig teuer werden – wenn sie unangenehm gefährlich und entwürdigend BLEIBT. Und das ist absolut GUT so! Arbeitgeber wird das zwingen, sie weniger unangenehm, gefährlich und entwürdigend zu gestalten – oder richtig viel zu zahlen.

  11. Also, andererseits wird manchmal eben das Gegenteil behauptet. Ich z.B. mache eine schwierige, manchmal gesundheitsgefährdenden, dreckige Arbeit. Ehrlichgesagt würde ich mir dei 1000 Euro einstecken und auf die Arbeit scheißen. Ansonsten würde ich nur noch gegen entsprechend HÖHERE Bezahlung diesen Job machen und das werden 90% der Leute die harte Jobs machen, ebenfalls so sehen. Aber viel Spaß noch beim theoretischen Abwägen der Wägbarkeiten.

  12. @Nachtbin: (Fortsetzung) Es steigen also nicht DIE LÖHNE, sondern: bei vielleicht sinkenden Löhnen werden trotzdem die EINKOMMEN steigen. Im Niedriglohnsektor! Der Hochlohnsektor wird Geld verlieren – und darauf kommt es u.a. auch mit an.

  13. @Nachtbin: Stell Dir vor: McDonald heute: Du kriegst 800E für 50 Stunden Arbeit.
    Nach BGE: Du erhältst schon 1000E BGE – mußt also nicht mehr arbeiten gehen. – MC bietet Dir jetzt 600E: Dann hast Du d.doppelte Einkommen (1600 statt 800) bist auch von den Nöteh deiner Kinder entlastet (die haben e.eigenes Einkommen) – und trotzdem ist das BGE schon mit 200 Euro i.d. alten Lohn "eingeschlichen". 600E "aufgesetz" auf 1000E haben ganz andere Wirkung als 800E Lohn, die von Null her starten. LG,R.

  14. Hallo liebe BGE- Beführworter,
    einerseits wird davon gesprochen, daß gerade im Niedriglohnsektor die Löhne steigen werden, weil niemand mehr Lust hätte bestimmte Arbeiten zu übernehmen. Andererseits(wenn es euch der Argumentationdient) sollen gerade diese Leute auf einen Teil ihres Lohns zugunsten des Bedingungslosen Grundeinkommens verzichten. Ein Widerspruch.

  15. Ralph hat hier leider garnicht auf die Frage geantwortet.
    Es geht doch darum, dass man ins Land will um BGE zu bekommen, nicht um zu arbeiten.
    Den Punkt spricht er leider nur am Ende kurz an: "Die Frage ist, wen wir ins Land lassen."
    Viele holen doch jetzt schon ihre Familien aus dem Ausland nach um hier zu leben. Erlauben wir das dann auf einmal nicht mehr?

    Da muss man sich echt viele Gedanken machen. Weltweit wird das leider so schnell nicht kommen, auch wenn's schön wär.

Kommentar verfassen