Straßenumfrage – Bedingungsloses Grundeinkommen

10.01.19 Quelle https://www.nrwision.de/mediathek/frage-der-woche-bedingungsloses-grundeinkommen-190110/

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20 thoughts on “Straßenumfrage – Bedingungsloses Grundeinkommen

  1. 0,3 bis 0,4 % max , finanztransaktionssteuer , wird es reichen , loker Bedingungsloses Grundeinkommen in höer 1500 Euro zu finanzieren !!!!! noch fragen !!!!!!

  2. Lass uns das im großen Stil Diskutieren, aber vorher bitte Informieren, ich glaube wir sollten erstmal die Definition festlegen, weil die Begriffe "°bedingungslos" und "Grundeinkommen" sehr vielseitig gesehen werden können. Auf der Ebene der Verallgemeinerung kommen wir eh nicht zu einer objektiven Auseinandersetzung.

  3. Ja, der entscheidende Irrtum bei den Leuten ist, dass sie denken, durch ein BGE würden sie noch weniger als jetzt bekommen, weil das BGE ja finanziert werden muss und in der Vergangenheit hat das immer bedeutet, man nimmt den Kleinen etwas weg. Die Leute müssen einfach nur kapieren, dass das Geld in 10facherweise auf dem Finanzmarkt zirkuliert und dort überhaupt keinen Nutzen für die Realwirtschaft hat. Eine korrekte Besteuerung dessen, zB in Form einer Finanztransaktionssteuer, würde dieses Problem lösen. Und ein BGE wäre dann die gerechteste Verteilung dessen und würde den Wirtschaftskreislauf am stärksten anfeuern.

  4. Hier unten mal euer eigenes Einkommen bei 50% Steuer und 1500€ BGE ausrechnen und auf euch wirken lassen, dann wird man fest stellen wie gerecht das ist. Bei den Bedingungen hätte eine allein erziehende Mutter mit Mindestlohn von 12€ bei einem Halbtags Job ca. 2000€ netto und könnte sich mittags noch um ihr Kind kümmern! http://www.grundeinkommensrechner.de/

  5. Das bedingungslose Grundeinkommen hat nichts damit zu tun das es dann "mehr Schmarotzer" gibt. Die die nicht arbeiten möchten arbeiten auch jetzt schon nicht und bekommen ALG2. Das bedingungslose Grundeinkommen würde den Stress der Mittelschicht bekämpfen und Arbeit wieder lohnenswerter machen da Lohn+BGE wieder einen großen Unterschied ausmachen im Vergleich zu nur BGE was in etwas so hoch wäre wie ALG2+Wohngeld+Krankenversicherung.

  6. Der dumme Einwand, dass es ja unbezahlbar wäre lässt immer wieder außer Acht, dass dadurch eine Unmenge an Ausgaben gleichzeitig wegfallen könnten: z. B. Kindergeld, Bafög, Grundrenten, H4 und dessen schon heute völlig überflüssigen Vollstrecker (enorme Verwaltungskosten) uswusf.

  7. So lange der durchschnittliche Bürger das BGE nicht versteht kann auch keine konstruktive Diskussion darüber statt finden. Das ist als ob mich jemand in der fussgängerzone fragen würde was ich von der quantenphysik halte. Ich hätte einfach keine Ahnung

  8. Sollte meiner Meinung nach nicht bedingungslos sein, sondern an die Bedingung gekoppelt, dass man unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Z.B. unter 3000/mtl. Einfach für mehr Gerechtigkeit. Und um psychischen Belastungen / Existenzängsten entgegenzuwirken.

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