Sahra Wagenknecht zum Grundeinkommen

26.04.15 Frau Wagenknecht hat das Bedingungslose Grundeinkommen nicht verstanden, oder will es nicht verstehen. Sie vertraut darauf, daß jeder Mensch …

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21 thoughts on “Sahra Wagenknecht zum Grundeinkommen

  1. Eine kluge Frau, die in vielen Punkten wirklich was zu sagen hat, aber in diesem Punkt muss ich sagen ist sie ideologisch verhaftet in einem veralteten Welt- und Menschenbild… in einer überholten Logik: Nämlich dem sogenannten "Leistungsprinzip". Das BGE soll doch gerade finanzielle und zeitliche Freiräume schaffen, um sich interessengeleitet produktiv in die Gesellschaft einzubringen. Warum die Produktivität immer an der Ausübung einer Erwebsarbeit festmachen? Das ist sowas von angestaubt.

    Außerdem: Was ist mit den vielen Menschen, immer noch vornehmlich Frauen, die durch Kindererziehung, Pflege von Angehörigen und andere Fürsorgetätigkeiten nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen? Wir müssen endlich raus aus dieser veralteten Logik des kapitalistischen Leistungsprinzips, das soviel zerstört, ökologisch wie zwischenmenschlich und psychologisch!

    Der Mensch soll sich auch abseits von Erwerbstätigkeit frei und selbstbestimmt entfalten können (…Ehrenamt z.b. ist auch eine gesellschaftlich sehr wertvolle Tätigkeit. Wird an dieser Stelle aber völlig von S.W. außer Acht gelassen). Dass gerade eine Linke sich so vehement sträubt, sich von diesem alten Wertesystem zu lösen, finde ich schon ironisch – ist es doch durch und durch kapitalistisch und dem Sozialen entgegengesetzt.

    Das ist reine, unhinterfragte Ideologie!

  2. Die ist soo verlogen wie all diese Typen.. Soll sie erstmal von ihrem Gehalt einen großteil abgeben… Sie predigt Wasser und säuft Wein…

  3. Ich denke nicht das wir ein Grundeinkommen brauche.Den es gibt Arbeit die kann keine Maschine machen bzw sollte keine machen,oder würdet ihr wollen das die arbeit eines Richter Polizisten etc nen Roboter machen sollte? Und dinge wie das Handwerk wird so schnell kein Roboter machen können

  4. "…dass man die mit einem Grundeinkommen "abspeisen" kann". Verzeihung Frau Wagenknecht, aber hier haben Sie augenscheinlich nichts verstanden.
    Es ist immer wieder erstaunlich, wie gerade jene, die sich immer für angebliche Gerechtigkeit einsetzen, sich so quer gegen das BGE stellen. Ebenfalls Gewerkschafter. Klar, letztere würden dann arbeitslos werden, aber dennoch erstaunlich, wie jene nur in eingefahren antiquierten Schienen denken können.

  5. Das erst vor 10 Monaten gegründete Bündnis Grundeinkommen, die BGE Partei hat es
    geschafft als eine von 10 in allen Bundesländern wählbaren Parteien vom
    Wahlleiter für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen zu werden. Sie
    bietet als monothematische Partei den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens die Gewähr, dass ihre Zweitstimme nach der Wahl von einer künftigen Regierung nur für diesen Zweck gewertet werden kann, weil mit dieser Stimme keine unbekannten Parteikandidaten gewählt werden sollen, die von den Parteileitungen als Stimmvieh benutzt werden können, sondern mit dieser Stimme der künftigen Regierung ein Auftrag erteilt wird. Und die Kandidaten der BGE-Partei kleben nicht an ihren Stühlen, wie bei fast allen
    anderen Parteien, weil sich diese Partei laut Satzung nach der Einführung eines
    bedingungslosen Grundeinkommens wieder auflöst. Dagegen sollten  mit der Erststimme – wie bisher – Persönlichkeiten des eigenen Vertrauens gewählt werden, die man persönlich kennt und fragen kann, wenn man ihre Politik nicht versteht. Es lohnt sich zur Wahl zu gehen, weil man mit seiner zweiten Stimme etwas bewegen kann und mit der Einführung des Grundeinkommens nach den 4 bekannten Postulaten des Netzwerkes Grundeinkommen (siehe Internet) in einer Höhe, die der Leistung der deutschen Volkswirtschaft entspricht wird die Vorgabe unseres Grundgesetzes nach der Unantastbarkeit der Würde des Menschen erfüllt und darüber hinaus, die mit dieser Forderung verbundenen höchsten christlichen und ethischen Werte.

  6. Hier ist sie für mein Empfinden schief gewickelt.
    Was für eine schreckliche Welt, in der sich niemand mehr Sorgen
    um sein Überleben mehr machen muß.
    Alte Welt.

  7. Tausende von verschiedenen Ansichten und Meinungen…..als Grundgedanke ist das BGE eine echte Chance für die Gesellschaften der gesamten zukünftigen Welt. Doch solange das nur in wenigen Köpfen als Vision funktioniert, bleibt es eine Utopie…. Es würde bedeuten das Banker nicht mehr Gierig sein müssen … allein das ist undenkbar, wenn man es Real betrachtet.Als Bürger der Unterschicht werden wir nur noch als Konsumenten gebraucht in der zukünftigen Arbeitswelt und Mangels Einkommensmöglichkeit wird es nicht so funktionieren, wie die sogenannte Oberschicht oder die Erzkonservativen das gerne hätten…. Und soviel Intelligenz bringen die aktuellen Politiker einfach nicht zustande das Sie BGE als Chance zu begreifen könnten…. Wo kämen wir denn da hin wenn jeder machen könnte was er kann und gerne will….   "(Ironie Modus aus)"Sie sehen es dann eher als "Richtig" und "Alternativlos" an, den Kühen im eigenem Milchstall so wenig Futter wie irgend möglich zu geben …. selbst wenn dabei die Erträge auf 00,00 sinken…… und Elend und Krankheit sowie das Leid der "Bürger" ins unermessliche abgleiten….  Wer wählt diese Nussköpfe eigentlich…?Zitat Merkel: "Deutschland geht es gut und das ist ein Grund zur Freude".. (Kotz….)

  8. Wenn ich der Sahra Wagenknecht auch fast immer Recht geben muß, in der Frage Grundeinkommen hat sie aber erzkonservative Ansichten. Mehr und mehr machen Maschinen die stupide Arbeit, und Vollbeschäftigung für alle wird nie mehr möglich sein. Und das ist auch gut so ! Wir brauchen keine Arbeitsplätze, wie immer gefordert wird ! Was wir brauchen, ist das Ergebnis der Arbeit, nämlich Waren und Dienstleistungen. Das können Maschinen besser erledigen. Menschen sind intelligente kreative Wesen, und viel zu schade dafür, ihr Leben lang ein Blech vo A nach B zu legen. Wenn die sinnvolle Arbeit auf alle verteilt wird, reicht es wenn wir noch 2 Wochen im Monat arbeiten, und alle sind versorgt. Wir haben ja jetzt schon eine riesige Überproduktion und schmeißen davon noch die Hälfte weg. Wir kratzen wertvolle Rohstoffe aus der Erde, und bauen daraus Produkte, die absichtlich so schlecht sind, dass sie nur wenige Jahre halten. Dieser ganze Wahnsinn muß endlich beendet werden. Der einzig sinnvolle Weg ist das bedingungslose Grundeinkommen.
    ..und ein andere Geldsystem !

  9. Ich mag die Reden von Fr. Wagenknecht im Bundestag, in denen Sie kein Blatt vor den Mund nimmt und Missstände aufzeigt. Dass sie sich allerdings, wie (noch) die Mehrheit, gegen ein BGE ausspricht ist IMO unlogisch. Nichts wäre doch gerechter als ein bedingungsloses Grundeinkommen. Keine entwürdigenden Anträge, Kontrollen und Amtsgänge mehr, sondern für Jeden dasselbe. Das müsste doch auf ihrer Linie liegen. Es scheint aber so als ob auch ihr so ein BGE etwas zu viel Kontrollverlust über das Volk bedeutete.
    Von der Politik können wir nicht viel Unterstützung erwarten, was ein BGE betrifft.

  10. Ach die Frau denkt vieeeel zu beschränkt. Die sollte sich vorher mal mehr über das Thema informieren und sich tief damit auseinandersetzen.

  11. Warum werden gebildete und intelligente Menschen mit einem Grundeinkommen "abgespeist"??? Geht sie wirklich davon aus, das dann kaum noch jemand arbeiten gehen will? Auch gebildete und intelligente Menschen müssen heute mindestens 160 Stunden im Monat arbeiten, oder?

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