Podiumsdiskussion: Bedingungsloses Grundeinkommen

Die Podiumsdiskussion fand am 01. März 2016 in Düsseldorf statt. Gesprächsteilnehmer: Prof. Dr. Sascha Liebermann, Alanus Hochschule Bonn Ronald …

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5 thoughts on “Podiumsdiskussion: Bedingungsloses Grundeinkommen

  1. Das erst vor 10 Monaten gegründete Bündnis Grundeinkommen, die BGE Partei hat es geschafft als eine von den 9 in allen Bundesländern wählbaren Parteien vom Wahlleiter für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen zu werden. Sie bietet als monothematische Partei den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens die Gewähr, dass ihre Zweitstimme nach der Wahl von einer künftigen Regierung nur für diesen Zweck gewertet werden kann, weil mit dieser
    Stimme keine unbekannten Parteisoldaten gewählt werden sollten, die von den Parteileitungen als Stimmvieh benutzt werden können, sondern mit dieser Stimme sollte der künftigen Regierung ein Auftrag erteilt werden.
    Denn die Kandidaten der BGE-Partei kleben nicht an ihren Stühlen, wie bei fast allen anderen Parteien, weil sich diese Partei laut Satzung nach der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wieder auflöst.
    Dagegen sollten  mit der Erststimme – wie bisher – Persönlichkeiten des
    eigenen Vertrauens gewählt werden, die man persönlich kennt und fragen kann, wenn man ihre Politik nicht versteht.
    Es lohnt sich jetzt wieder zur Wahl zu gehen, weil man mit seiner zweiten
    Stimme etwas bewegen kann und mit der Einführung des Grundeinkommens nach den 4 bekannten Postulaten des Netzwerkes Grundeinkommen in einer Höhe, die der Leistung der deutschen Volkswirtschaft entspricht wird die Vorgabe unseres Grundgesetzes nach der Unantastbarkeit der Würde des Menschen erfüllt und
    darüber hinaus, die mit dieser Forderung verbundenen höchsten christlichen und ethischen Werte.

  2. Hallo,
    diese Debatte hat nur ein Zukunft wen man die heute bestehende Finanzsystem verändert!…
    Bitte sprechen sie nicht für Geld, verlieren sie nicht wertvolle Zeit um ein Betrag herzukristallisieren dies ist nur Relevant wenn zuerst Die Finanzsystem umstrukturiert ist, gegenfas wurde eine Ausgeklügelte Marketing Armee Jeden BGE Betrag für kurze Zeit sofort vernichten.
    Falls wir nicht in die Lage sind Die Finanzsystem zu ändern dann mach ein sinn die BGE in Güter zu Verteilen..
    Was Bedeutet das:
    Fangen wir ein mit freie Energie für Alle und freie Lebensmittel als Rohstoffe für Alle (Wasser, Mehl, Reis, Öl, ezt.

  3. Prof. Liebermann hat vollkommen Recht. Wir müssen langsam reinwachsen, damit das System nicht kollabiert. Und das geht relativ schmerzfrei mit einem B-ALG2 als Einstieg. Die sozialen Veränderungen bei den B-ALG2-Beziehern werden dann konstruktive Erkenntnisse und neue Impulse zur Lebensbewältigung geben, entsprechend der "Menschwerdung" auch allgemein sehr zweckdienlich sein – siehe Artikel 1 Grundgesetz 😉 Alle Gegner des BGE beschränken sich selbst im Denken und merken es nicht. Somit sind diese definitiv keine Freigeister. Die wenigen von diesen, welche man als kreative Köpfe ansehen kann, verschwenden ihre kostbare geistige Energie leider nur damit Gegenargumente zu finden, was sehr schade ist, weil sie daher als konstruktive Mitdenker nicht zur Verfügung stehen.

    Denn "Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist." Victor Hugo

    Und nichts ist spannender, als in dieser Zeit an diesen revolutionären Veränderungen konstruktiv mitzuwirken 😉

  4. Das BGE finde ich grundsätzlich gut, es hat aber auch Nachteile:
    vermutlich z.Teil dauerhafte Alimentierung, dafür gibt es keine Mehrheit und kein Interesse.
    Klar, es wäre auch eine Mauer gegen den Niedriglohnsektor, der ein großer Fehler der SPD ist.
    Bei 100 Millionen Immigranten in den nächsten Jahren nach D wird die Finanzierung schwierig. Wenn D der Staatspleite zusteuert? Woher kommt das Geld, wenn kein Geld mehr da ist?

  5. Ich bin Piraten-Sympathisant aber strikter BGE-Gegner. Die Piratenpartei muss aufpassen, dass Dogmatiker wie Rätz und Liebermann die Diskussion extremisieren. Seit Jahren höre ich von diesen Männern, dass sich jedes Problem der Gesellschaft mit Grundeinkommen lösen liesse und dass sie irgendwie besser über die Ökonomie bescheid wissen als studierte Ökonomie-Professoren.
    Das Argument gegen ein BGE ist einfach: Der Mensch braucht Antrieb um tätig zu werden. Wenn wir es freistellen zu arbeiten oder nicht, wird sich der ganze Niedriglohnsektor in die Hängematte legen.

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