"Mein Grundeinkommen" – erster Aufruf (2014)

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14 thoughts on “"Mein Grundeinkommen" – erster Aufruf (2014)

  1. Also alleine die Krankenversicherung wäre bei mir im günstigstem Fall 452,51€. Angenommen mit intensiver Suche findet sich eine um die 300€. Also bevor dort jemand gerne gewinnen möchte um ein Jahr von HartzVI weg zu kommen, sollte er/sie sich mal Gedanken um zumindest die KV machen ! Der Schuss kann nämlich ganz schnell nach Hinten los gehen. Aus meiner Sicht leider ein Grundeinkommen nur für "besser"gestellte Menschen und nichts für Arme !

  2. Ich würde es so machen, wie vermutlich die meisten: Geld nehmen, damit klar kommen und ansonsten Eierschaukeln. Ich gehe nicht davon aus, dass irgendwer das so geil findet, dass er es freiwillig finanzieren wird aber falls doch: Gerne.

    Grundsätzlich finde ich es aber gut, ein Vorhaben wie das "Bedingungslose Grundeinkommen" auf rein freiwilliger Basis zu veranstalten, statt es aus Steuern zu finanzieren und obligatorisch für alle einzuführen. Ich habe nichts gegen Utopien – möchte mir aber schon noch aussuchen, an welchen ich teilnehmen will und an welchen nicht.

  3. Ich überlege gerade wie das weiter ablaufen würde…? Kein Hartz 4 mehr, dafür 1000€ pro Monat aber keine Krankenversicherung mehr…? Was kostet eine Private Krankenversicherung im Monat? Danach wieder ARGE… 

  4. Sorry, aber das Thema BGE ist ein wenig komplexer. 1) Momentan ist er der einzige! Das das funktioniert ist klar. Es wurde ja auch noch nicht eine Steuer deswegen erhöht. Das ganze ändert sich aber, wenn alle BGE beziehen! Er kann jetzt zu heutigen "Marktpreisen" für 1000,- Euro pro Monat einkaufen. Aber wenn alle BGE bekommen ändern sich die Preise. Denn Preise entstehen durch Angebot und Nachfrage. Und wenn Leute schon Geld haben, dann ändern sie Ihre Vorlieben und Wünsche. Keiner ist mehr bereit niedrig bezahlte Jobs zu machen, da werden die Löhne dann steigen, automatisiert (Putzroboter) oder gar nicht gemacht. Wenn aber insgesamt weniger gearbeitet wird, dann werden weniger Dinge hergestellt und damit werden die einzelnen Dinge teurer. Wenn alles teurer wird, dann reicht das BGE nicht mehr und muss erhöht werden. Was würde denn nach einer solchen Erhöhung des BGE passieren? Dann würde jeder versuchen, seine Preise zu erhöhen, um sich da einen möglichst großen Teil vom zusätzlichen Geld zu schnappen.  2) Wer finanziert denn das BGE? Irgendwo muss da Geld herkommen, d.h. man muss es anderen Leuten vorher erst wegnehmen. Wem nimmt man es? Da gab es mal den Vorschlag, die Mehrwertsteuer um 50% zu erhöhen, aber das geht nur im Gefängnisstaat, denn da würden dann massiv Schwarzmärkte enstehen (weil man die Sachen wesentlich billiger bekommt) oder die Leute würden zum Einkaufen ins Ausland fahren. 3) Also denkt da mal ein wenig weiter drüber nach. Wenn Ihr einen Weg findet, wie es funktioniert, bekommt Ihr mit Sicherheit einen Nobelpreis. Ich jedenfalls höre sofort auf zu arbeiten, wenn es mal kommen sollte und lebe dann auf Kosten der Anderen 😉 Das wollte ich schon immer mal und habe es auch verdient nach den ganzen Steuern, die ich schon gezahlt habe. 

  5. Ich bekomme grade immer eine Art Gänsehaut, wenn ich mal wieder auf die Seite klicke, um zu schauen, wie viel schon zusammengekommen ist. Es geht echt irre ab, oder? Das könnte richtig groß werden!!

  6. Ein Jahr lang aus dem marktradikalen Hamsterrad aussteigen zu können – um danach wieder ins das perverse System zurückfallen zu müssen, wird sich wie ein kleiner Tod anfühlen.

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