Mehr soziale Gerechtigkeit? Für und Wider Grundeinkommen | DW Deutsch

Die zunehmende Digitalisierung der Wirtschaft könnte zu Einbrüchen auf dem Arbeitsmarkt führen und bestehende Sozialsysteme entscheidend …

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12 thoughts on “Mehr soziale Gerechtigkeit? Für und Wider Grundeinkommen | DW Deutsch

  1. Es gibt nicht das EINE Grundeinkommen. Es gibt ca. 30 verschiedene Modelle, wobei bei fast alle mit einer Steuerreform arbeiten, welche sich in einem Punkt gleich sind: Jeder bekommt es, jeder Zahlt es aber auch. Das heißt, aber auch, dass es NICHT um ein reines zusätzliches Geld geht. Die Grundsteuer müssten radikal erhöht werden, um dies zu finanzieren (siehe soziales Bürgergeld). Ein Modell was wirklich "Geld on Top" bedeuten würde, wäre nach Oswald Sigg. Nach seinen Berechnungen für die Schweiz, würde eine Versteuerung von 0,05% für jede Finanztransaktion reichen, um jeden Bürger 2.500 CHF auszuzahlen. In Deutschland und Österreich würde es nach Richard David Precht eine Steuer von 0,3% benötigen. Die Rechnung 83 Mio x 1500 EUR ist von denen, die sich nicht damit beschäftigen und Angst haben, dass nicht um eine Geldumverteilung ginge, sondern um eine "Machtumverteilung" – was zwangsläufig der Fall wäre. Entwürdigende Arbeiten würde fürn Appel und'n Ei aus Existenzängsten keiner mehr machen, das müsste gut bezahlt und attraktiver (Kinderbetreuung, mehr Urlaubstage, weniger Stunden dafür mehr ArbeiterInnen etc.) gemacht werden.

  2. am besten alle bekommen alles umsonst. Ihr träumt doch nur – wer finanziert eigentlich den Staat? Die Steuerzahler. Zahlt mal Steuern ein, anstatt dauern nur zu nehmen. Im Übrigen muss eine Wertschöpfung stattfinden, bevor Schmarotzer etwas bekommen!

  3. Ein Steuerüberschuss von 60Mrd € und der "Experte" erzählt weiter diesen Unsinn dass es zu teuer wäre?
    Er scheint auch vollkommen zu ignorieren dass bei der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens Sozialleistungen wie Arbeitslosgeld, Sozialhilfe, Wohngeld und und und obsolet werden.
    Wenn man dann auch noch endlich den richtigen Leuten tiefer in die Tasche greifen würde, dann hätte sich auch die Finanzierung des bedingungslosen Grundeinkommens geklärt.
    Es ist mehr als genug Geld vorhanden.

  4. BGE wird kommen.
    Armut ist der Ursprung von Kriminalität und Revolutionen. Wie soll es sonst angehen, daß der Industrialisierung ohne Menschen ,Milliarden Gewinne macht ,und immer mehr entlässt. Und es wird nicht nur bei der Industrie bleiben.

  5. Zur Finanzierung könnte man sich mal den Plan B der Wissensmanufaktur ansehen. Außerdem kann man die Maschinen besteuern und die Steuern endlich mal da abholen wo richtig Geld endsteht, beim Hochfrequenz Handel.

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