Kritik zum BGE

11.12.17 Quelle (1h:38m) https://www.youtube.com/watch?v=HcekSMoPsiw.

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13 thoughts on “Kritik zum BGE

  1. Der Dozent ist nicht sehr überzeugend. Die Kritik hingegen schon. Das BGE scheitert am Ende wieder an der Menschlichkeit, wie zuvor schon die verschiedenen Ausprägungen von Sozialismus und Kommunismus.

  2. Leistungs- und Innovationsförderung, soso. Wir sprechen also von einem marktliberalen BGE. Die Einwände sind mehr als berechtigt, die Studenten aber zu zurückgeblieben, um es zu verstehen. Genau wie die Hartzer auf dem Channel sehen sie nur ihre 1000 Euro monatlich. Das ist realistisch, denn mehr werden sie auch nicht bekommen. Der Dozent verteidigt sich nur allzu schlecht. Ist aber egal, dieses ungebildete Pack braucht schließlich keine Argumente, sondern 1000 Euro.

  3. Der Student im Publikum, der die Fragen stellt, heisst Justus Lubahn (Partei RCDS – CDU-Nähe!!) und hat den Vortrag eröffnet: https://youtu.be/HcekSMoPsiw. Wäre ja schön, wenn die CDU auch im Bundestag mal in die BGE-Diskussion einsteigen und nicht so abartig ignorant auftreten würde und dazu die Armen noch zu schröpfen: http://www.labournet.de/politik/erwerbslos/hartz4/auswirkungen/regelsatz-zu-gering-hartz-iv-wird-kleingerechnet/ !!!

  4. Ich würde mich auch gerne darauf Konzentrieren können, mehr Zeit in meine persönliche Weiterentwicklung zu stecken. Aber wenn man in einem Beruf steckt, in dem man sich gar nicht befinden möchte, nur weil man finanziell von dem Einkommen abhängig ist, wird das schon schwieriger. Man ist gestresst und hat viel zu wenig Zeit. Und wenn man es sich dann doch mal erlauben kann, seinen Job hinzuschmeißen, weil man es sich doch leisten kann, muss man sich darüber im klaren sein, dass irgendwo doch noch ein Risiko besteht, dass man keinen Erfolg hat. Und dann steht man da….. ohne irgendwas. Darüber hinaus wird eine Lücke im Lebenslauf in unserer Welt nicht gerne gesehen. Das mag vielleicht auch ein wenig irrationales Denken sein, weil man Angst vor dem Risiko hat, aber das kann sich schon negativ auswirken.
    Ich habe damals nämlich anders gedacht. Damals fühlte es sich noch nach Freiheit an, endlich eigenes Geld zu verdienen und sich mal was leisten zu können. Heute fühlt es sich schon fast an wie Sklaverei, weil man muss! Aber viele realisieren dies einfach viel zu spät und wissen dann nicht mehr, wie sie aus ihrer Situation wieder heraus kommen.

  5. Eins ist klar wer mit Angst zur Arbeit geht diese nicht zu verlieren kann nicht produktiv sein. Daher ist das BGE sinnvoll. Aber nur für Menschen die nicht viel verdienen. Die anderen brauchen das nicht weil sie können das überflüssige Geld zur Seite legen um gewappnet zu sein. Das sind also bei uns ca 50 Mil Menschen das geht wunderbar auf. Aber ich weiss dann werden die reichen nicht noch reicher bei uns ist die Zahl wichtiger als der Mensch und so lange sich daran nix ändert werden wir auch nicht die Zukunft gestalten können. Den zahlen gestalten nicht die Zukunft sondern Menschen!

  6. Ach der Sascha :)..einer der Vorreiter für das bGE, sich viele Jahre neben Götz Werner dafür arrangiert.. und der es mit am besten auf den Punkt bringen kann.. Danke!!!

  7. Zum Thema BGE und Gesetze Artikel 14 Absatz 2 und 3 ist schon nicht schlecht. Artikel 151 der bayrischen Verfassung ist noch wesentlich schöner ausgearbeitet.

  8. Der Dozent spricht mir aus dem Herzen. Viele Absolventen mit Hochschul oder Fachschulstudium, halten sich für etwas besseres und mehrere Stufen höher im Rang als Menschen mit Haupt oder Realschulabschluss. Das ist Elitedenken und Standesdenken aus dem 19. Jahrhundert. Die Wertigkeit eines Menschen nach Bildung allein zu beurteilen, sagt einiges über diese Gesellschaft und die damit zusammenhängenden Widersprüche aus.

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