Kongress zum Grundeinkommen – Klaus Wellershoff

Im Nachklang zum erfolgreichen Kongress zum Grundeinkommen vom 19. März 2011 in Zürich zeigen wir in loser Folge einige kurze Statements von …

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10 thoughts on “Kongress zum Grundeinkommen – Klaus Wellershoff

  1. @MERAPI2MERAPI
    Das die Ärmsten profitieren bezweifel ich nicht. Allerdings kann es bei "falscher" Ausgestaltung der Finanzierung der Mittelschicht dafür an den Kragen gehen. Das Kapital will keiner angreifen, denn "ihm" ist es egal wo es eingesetzt wird. Will man die Reichen zu stark heranziehen gibts ne Kapitalflucht. Ich lehne das BGE nicht ab. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass es "keine heile" Welt erschaffen kann. Der Kapitalismus ist immernoch als großer Stein im Weg.

  2. Der Herr Kappeler als Gegner des Grundeinkommens hat es in der Sendung doppelpunkt (DRS I) problemlos geschafft, sich mittels Arroganz und Beleidigungen der Befürworter als äusserst inkompetent und sogar als dumm zu disqualifizieren. Wovor er Angst hat? Sein antquiertes Weltbild, das auf dem Dogma einer Art Sozialdarwinismus zu beruhen scheint, könnte zusammenbrechen. Er kann weder zuhören noch den Gedanken anderer folgen. Beschämend!

  3. @hanspanzer Das BGE hat die allermeisten Vorteile für das untere Drittel: Kein Arbeitszwang mehr – dadurch höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, weil sich die AG wieder um AN bemühen müssen, sonnst macht die Arbeit niemand!
    Jeder kann endlich seine Träume verwirklichen und ein wirklich selbstbestimmtes freies Leben führen!
    Was stört es was der Nachbar die Reichen haben, jeder kann seinen Traumjob finden, oder gar nichts tun, wenn jeder die selben Chancen hat, erübrigt sich der Neid!

  4. @hanspanzer
    zu 1.) ja, das wäre gut. Geld soll fliessen, man könnte fast sagen "Geld ist ein Stück Lebenskraft"
    zu 2.) Das ist eher unwahrscheinlich. Wenn Arbeitsleistung gar nicht, Konsum und passive Einkommen (Miete, Zinserträge, Spekulationsgewinne, etc, …) hingegen hoch besteuert werden, dann ist das gerechter, als wie's heute läuft.
    zu 3.) Die könnten dabei deutlich verbessert werden
    zu 3b) Ja, es wären sicher ein paar Ideologien dann entbehrlich 🙂 U.a. beide genannten.

  5. @functionalist972
    Das BGE ist mit entsprechender Ausgestaltung vorteilhaft für die Kapitalisten.
    1. Das Geld zirkuliert schneller 2. Die Besteuerung wird im gleichen Zuge wahrscheinlich ungerechter (Flattax etc.) 3. Soziale Sicherungssystem können abgebaut werden (Verwaltungsaufwand etc.) 3. Man entzieht der Linken die Basis ihrer Proteste, womit man die Ära des Kapitalismus' weiter zeitlich dehnen kann

    Das BGE ist ein zweischneidiges Schwert 😉

  6. Ich denke, der Einführung eines Grundeineinkommens vorangestellt werden müsste eine Diskussion über grundlegende Änderungen des Einkommens-Steuerrechtes.

    Es müsste wahrscheinelich erstmal eine Abkehr von der Erhebung der Einkommenssteuer auf Erwerbsarbeit (nicht die anderen, passiven Einkommensarten) geben. Damit wäre nebenher auch das Thema "Schwarzarbeit" vom Tisch und der Weg wäre bereitet, die alten Sozialsysteme durch neuere wie das BGE zu ersetzen.

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