Katja Kipping erklärt das Grundeinkommen, in 4 Minuten

Wilhelm-Total präsentiert das: “Bedingungslose Grundeinkommen” 1.-4. Teil zusammen gefasst: 1. Teil: Was ist ein Bedingungsloses Grundeinkommen? 2.

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23 thoughts on “Katja Kipping erklärt das Grundeinkommen, in 4 Minuten

  1. Doch, Gegenleistung ist, dass der Konzern Zugang zu unserem Markt und zu unserem Produktiobsstandort bekommt.
    Da gibt es schon mehrere interesenate Modelle zu.
    Eines sieht vor, dass ein Betrieb einen gewissen Prozentsatz an gewerbesuntätigen Bürgern auf die Gehaltsliste setzen muss.

    Schade, dass die “Linke“ für grenzenlose und unkontrollierte Migration ist und dass sie die Abschottung Europas ablehnt.
    Massenmigration und offene Außengrenzen sind hauptsächlich für Großkonzerne und für die Migrationsindustrie gut. Junge Migranten würden es bestimmt oft vor ziehen, etwas in ihren Heimatländern zu erreichen, würden sie dort einfach gelassen. Konzerne rauben Land in Afrika, was dann dort nicht mehr von den Menschen genutzt werden darf.
    Ganz besonders schade ist, dass Menschen wie ich von dieser “Linken“ als Nazis beschimpft werden.

  2. Den etablierten Parteien fehlen die Visionen für unsere Welt! Das erst vor 11 Monaten gegründete Bündnis Grundeinkommen, die BGE Partei hat es geschafft als eine von den 10 in allen Bundesländern wählbaren Parteien vom Wahlleiter für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen zu werden. Sie bietet als monothematische Partei den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens die Gewähr, dass ihre Zweitstimme nach der Wahl von einer künftigen Regierung nur für diesen Zweck gewertet werden kann, weil mit dieser Stimme keine unbekannten Parteisoldaten gewählt werden sollten, die von den Parteileitungen als Stimmvieh benutzt werden können, sondern mit dieser Stimme sollte der künftigen Regierung ein Auftrag erteilt werden.
    Denn die Kandidaten der BGE-Partei kleben nicht an ihren Stühlen, wie bei fast allen anderen Parteien, weil sich diese Partei laut Satzung nach der Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens wieder auflöst.
    Dagegen sollten  mit der Erststimme – wie bisher – Persönlichkeiten des eigenen Vertrauens gewählt werden, die man persönlich kennt und fragen kann, wenn man ihre Politik nicht versteht.
    Es lohnt sich jetzt wieder zur Wahl zu gehen, weil man mit seiner zweiten Stimme etwas bewegen kann und mit der Einführung des Grundeinkommens nach den 4 bekannten Postulaten des Netzwerkes Grundeinkommen in einer Höhe, die der Leistung der deutschen Volkswirtschaft entspricht wird die Vorgabe unseres Grundgesetzes nach der Unantastbarkeit der Würde des Menschen erfüllt und darüber hinaus, die mit dieser Forderung verbundenen höchsten christlichen und ethischen Werte. Damit kann Deutschland auch als Beispiel für andere Länder dienen und diesen eine Vision für eine empathische Zukunft bieten

  3.  
    Warum wird bei den Argumenten für ein BGE, das ja speziell Hardcore-Marktwirtschaftlern ein Dorn im Auge ist, nicht auch mal auf einen Fakt hingewiesen, der Argumente benutzt, die diese auch verstehen können?

    Was ist Marktwirtschaft, das Mantra der Ökonomen? Auf einem Markt bildet sich durch das freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage der "optimale Preis". Davon ausgehend, das alle Marktteilnehmer völlig frei sind, ihr Angebot oder ihre Nachfrage zu erhöhen oder zu mindern. Beispiel: Ist heute der Kartoffelpreis besonders hoch, koche ich eben Zucchini, weil die sind heute extrem billig. Machen das mehr als ich, senkt der Kartoffelhändler irgendwann seine Preise, denn er will nicht auf seinen Kartoffeln sitzen bleiben. Wollen aber alle unbedingt Kartoffeln, steigt der Preis, denn das Angebot ist beschränkt, irgendwann ist die Ernte aufgebraucht. Es pendelt sich ein Optimal-Preis ein, der beide Seiten berücksichtigt – Nachfrage und Angebot. Aber wie läuft es denn beim Arbeitsmarkt? In einer Marktwirtschaft, in der das Einkommen von der marktwirtschaftlich verwertbaren Arbeitsleistung abhängt bildet sich "angeblich" auf dem Arbeitsmarkt der optimale Preis. Was aber nie erwähnt wird, in einem Markt der einen Anbieter zwingt anzubieten, egal was für ein Preis gezahlt wird, pendelt sich eben nicht der optimale Marktpreis ein! Ein Mensch dessen Lebenserhalt davon abhängt Arbeitsleistung zu erbringen, egal zu welchem Preis, ist gezwungen bei sinkenden Preisen für seine Arbeit sein Arbeitsangebot zu erhöhen, denn er will ja zum Selbsterhalt wenigstens das Existenzminimum erwirtschaften. Damit sorgt er aber leider dafür, das der Preis für die Ware "Arbeit" weiter sinkt. Mehr Angebot bei gleicher Nachfrage = sinkender Preis. Und eine Spirale nach unten ist beschritten. Solange der Mensch nicht frei davon ist, seine Ware "Arbeit" anbieten zu müssen, egal welcher Preis geboten wird, kann man entweder: A) den Arbeitsmarkt nicht einfach dem Kartoffelmarkt gleich setzen, muß also für diesen "Markt" ganz andere Regeln gelten lassen … oder … man muß den Marktteilnehmer "Arbeit" in die Lage versetzen, sein Angebot zu verknappen! – Also wenn schon Marktwirtschaft, dann richtig! Oder man sollte offen darüber sprechen, das "unnütze Marktteilnehmer", also Arbeitnehmer die keiner braucht, den "Markt" verfälschen und weg müssen … irgendwie. Marktwirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit zu Ende gedacht enthält eine Menge Widerlichkeiten, vielleicht sollte man darüber nochmal nachdenken, oder?

  4. du bist wahrscheinlich die gaze woche über auf montage 13 stunden auf dem bau, und redest den ganzen tag über deine arbeit und hast keine anderen hobbys ein totaler sozialversager….aber es gibt menschen die den wahren sinn des lebens enddeckt haben…sich weiter zu entwickeln die sachen zu tun die einem spaß machen…und wenn du dir nur 1 tag zeit nehmen würdest…und dich mal genau informieren würdest über die welt…dann würde dein weltbild in sich zusammen fallen , guck dir mal Zeitgeist an

  5. BGE… ansich mit Sicherheit realisierbar. Nur was ist das Geld denn wert, wenn es jeder hat? NICHTS! Die Güter und Dienstleistungen werden einfach nur in dem Maße ansteigen, in dem die Kaufkraft des Volkes wächst, da es im Endeffekt nur die Inflation ankurbelt und gleichzeitig vermutlich die Bereitschaft der ARBEITENDEN Klasse in der Industrie zur Arbeit schmälert – dann haben wir jede Menge Geld, das keinen Wert hat, und die Produktion schrumpft.

  6. @friesensteinTV klar wird arbeit langfristig verschwinden und deswegen treiben die mächtigen ja auch die totalüberweachung und den einsatz der bundeswehr im innern voran,legen bnd und polizei zusammen ,alles unter dem deckmäntelchen der terrorbekämpfung! in wirklichkeit haben sie aber angst vor dem volk ohne arbeit und OHNE bge ! bge werden sie nie zulassen ,denn sie wollen herrschen und beherrschen kann man nun mal nur abhängige und angstgeplagte menschen! bge wäre genau das gegenteil!

  7. @654321peter Yep und weil alle Parteien den Vorteil erkannt haben will es auch keiner haben,selbst Teile der Linkspartei nicht..
    Die Ursachen die zum Scheitern des Kommunismus geführt haben (Faktor Mensch) sind die selben die auch das BGE nicht alltagstauglich machen.
    Wenn plötzlich alle Menschen mit einem schlag 1000€ mehr in der Tasche haben bzw mehr verdienen dann hat dein Geld einfach nicht mehr die selbe Kaufkraft da die Preise schnell an den neu gewonnenen Wohlstand angepasst würden.

  8. Mit dem BGE ist es wie mit dem Kommunismus; eigentlich eine humane Idee die aber an der Realität bzw den Menschen scheitern muß. (Von der praktischen Geldentwertung die ein BGE zur Folge hätte will ich gar nicht erst reden…)

  9. @654321peter
    Mindestlohm hinfällig wäre kontraproduktiv, dann würden viele Arbeitgeber – wie schon heute mit Hartz4 – sich den Lohn für ihre Angestellten komplett vom Staat finanzieren lassen.

  10. @batterflyswing … schau mal in das archiv-grundeinkommen(.)de dort gibt es die verschieden Finanzierungsmodelle, auch gegenüber gestellt. Das reicht von der CDU, über die Grünen, die Linken und etlichen, anerkannerkannten Sozialverbänden und Stiftungen…

  11. @Haflingermann … echte und intelligente Lösungen und sinnfreie Äußerungen, die ich mit Verzückung lese.
    Ich arbeite, trinke keinen Alkohol, versorge auch meine Kinder, finde Bier ekelhaft und beschäftige mich ehrenamtlich mit Menschen, die nie in ihrem Leben eine echte Chance hatten. Das geht aber nur, wenn man reflektieren kann, was ich Ihnen ebenfalls Wünsche.
    P.S.: Auf Pöpelantworten gibt es keinerlei weitere Reakltion und bleibt, um den Ungeist zu zeigen, der Nachwelt erhalten.
    ..liebe..

  12. @batterflyswing
    "Klingt gut. Wie genau soll das finanziert werden?"

    Wie wäre es mit den 4,9 Billionen, zurzeit nichts als Schaden verursachenden Euro, die sich aktuell in den Händen von 861000 deutschen Millionären und Milliardären befinden?!

  13. sicher ne gute idee aber die folgen ,die folgen 1000€ mehr? die ausländer würden uns überennen und sich um die staatsbürgerschaft kloppen ,die deutschen würden massiv in dickere autos und mehr urlaub(fliegen) investieren,die mwst.:steigt auf 50% (zur finanzierung),mehr allgemeinkonsum heisst natürlich auch mehr umweltzerstörung,lebenshaltungskosten steigen stark an ,mehr kohle in der tasch,bringt auch höhere preise,wer macht ungeliebte scheissjobs?Wer will dafür verantwortlich sein?

  14. wenn es ein bedingungsloses grundeinkommen gäbe würde niemand mehr arbeiten und damit niemand das geld verdienen mit dem das grundeinkommen finanziert wird

  15. Traumwelt?In der Traumwelt waren doch schon die Bänker und Politiker!Auf zum Realismus wäre richtiger, Vollbeschäftigung für alle ist Utopie!

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