Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir

Eine Sache, die wir hier nicht kommentieren werden, ist das gesamte politische Engagement von Sartre, vor allem weil es Teil seiner zweiten Amtszeit ist. Aber Sartre veröffentlichte ab den sechziger Jahren eine Reihe von Kurztexten, in denen er sich zu aktuellen Themen positionierte, immer mit ein wenig marxistischem oder existentialistischem Hintergrund seines Denkens. Und eher durch diese Texte als durch seine reifsten Werke hat Sartre grandios sich selbst überlebt.
Eines der Themen, die Simones Philosophie von Anfang bis Ende durchläuft, ist die Frage der Gewalt. Anfänglich kann, wie bereits gesagt, keine Gewaltanwendung die Freiheit durchdringen oder aufheben. Allerdings glaubt sie auch nicht, dass Gewalt vollständig beseitigt werden kann. Das heißt, sie sieht nicht, dass Gewalt vollständig aus der sozialen Wechselbeziehung eliminiert werden kann. Wir können es so nennen.

By Heinz Duthel

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Author: Apotheker Verlag

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