JackPod: Podcast-Desaster um das bedingungsloses Grundeinkommen

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33 thoughts on “JackPod: Podcast-Desaster um das bedingungsloses Grundeinkommen

  1. wenn der angebliche Superökonom das Götz Werner Modell kritisiert, mit dem Hinweis das dann die Mehrwertsteuer für alle unverschämt steigt, vergisst er das heute alle progressive Steuern in die Endpreise eingepreist sind un diese Einpreisung dann wieder entfällt. Somit ist der Preis der Endprodukte torzt höherer Mwst. plus minus null. Verkürzte Erklärung. Ich merke somit nur immer, dass die Meisten sogenannten Superexperten nur Quatschen aber sich noch nie mit den entsprechendem Modellen beschäftigt haben. Und das nervt kollossal. Ein Niedergang des allgemeinen Niveaus auf allen Gebieten. Das gabs früher nie und nimmer in diesem Maße!!!!

  2. Wir treten hier nicht auf der Stelle. Ich stehe auch gern Rede und Antwort zu dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen und warum wir es brauchen und welche Vorteile es mit sich bringt. Dazu gehört auch das Geldsystem und was es damit auf sich hat.

  3. Heute leben wir im Schlaraffenland. Heute gibt es alles zu kaufen. Auch die Luft, die wir atmen, leider. Die Luft gibt es beim Apotheker in Flaschen abgefüllt. Auf alle Bereiche werden Kosten auferlegt. Da ist es nur verständlich, das es ein bedingungsloses Grundeinkommen geben muss.
    Jeder, der die Schule verlassen hat muss Hartz 4 beantragen, sofern er oder sie kein Geld von den Eltern bekommt. Sonst macht sich der Jugendlichen strafbar! Zuerst muss die GEZ Rundfunkbeitragservices bezahlt werden. Es geht weiter mit den Haftpflichtversicherungen (privat und mobil) Krankenversicherung, Pflegeversicherung. Und da ist noch nicht mal die Wohnung dabei. Es fallen Kosten in Höhe von 300 Euro an. Jeden Monat. Und wenn der Jugendliche nicht zahlen kann, geht es ins Heim oder ins Gefängnis. Das ist leider so. Andernfalls lebt man so wie Tütü und Öfföff. Das sind selbsternannte Namen. Die Menschen leben am Rande des Waldes in der Nähe von Flüssen und das hier in Deutschland!

  4. Lediglich hatte man für die genannten Lebensmittel wenige Pfennige bezahlt. Der Grund: man wollte wissen, was verbraucht wurde um die Waren produzieren zu können. Nach der Wende gab es Weihnachtsgeld, Krankengeld, Urlaubsgeld, ein 13.Gehalt oben auf dem Lohn oben drauf. In dieser Zeit hat man als Facharbeiter ordentlich verdient. So um die 2500 DM. Der Warenkorb für 100 DM war mehr als randvoll!!!
    Der Verdienst zu DDR-Zeiten lag Mitte der 80er Jahre bei 900 Euro. Den Leistungslohn gab es oben auf. Wenn ich das vergleiche mit der Arbeitsleistung von heute projiziert auf das Jahr 1987 – so hat man mühsam 2000 Mark verdienen können. Das ging auch nur ein viertel Jahr, man ist dann auch ausgepowert. Die Mark der DDR war eine reine Binnenwährung, was man zu der Zeit verschwiegen hat. Das Geld war nicht viel wert.
    Die Schulden der DDR wurden komplett nach der sogenannten Wiedervereinigung an die BRD zurück gezahlt.
    Die Schule war kostenfrei, Schulausflüge kostenlos. Die Schulbücher gratis.

  5. Ein Grundeinkommen mit Bedingungen muss immer geprüft werden. Mindestens einmal im Monat für Facharbeiter, Hilfskräfte etc. ob eine Bedürftigkeit vorliegt. Das System mit Hartz4 ist so das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Es gibt hier in Deutschland sehr viele Hungertode. Für Unternehmer ist das bedingungslose Grundeinkommen auch eine Chance, Menschen ein zu stellen, die wirklich Interesse am Unternehmen haben und nicht wegen des Geldes. Heute gehen die Menschen ausschließlich wegen des Geldes auf Arbeit.
    In Deutschland muss heute ALLES bezahlt werden. Von der kleinsten Unterlegscheibe bis hin zum … Das ist in anderen Ländern nicht so!
    In Italien sollten die Menschen mit Ausweis außer Haus gehen. Ab 60 ist der Eintritt für Tiergarten, Parkanlage, Schwimmbad kostenfrei. Für Kino, Theater etc. gibt es Rabattzuschläge.
    Das war in Deutschland vor 27 Jahren ähnlich. Zu DDR-Zeiten, gab es Milch, Brot, Zucker, Schulessen, Schul-Milch gratis. Die Miete kostete maximal 30 Mark.

  6. Die Zuwanderung ist von unserer Bundeskanzlerin gewollt. Wir haben das Geld und die Mittel.!!! Es dürfen alle kommen! So die Aussage der Kanzlerin. Weiterhin heißt es: Wir schaffen das. Blauäugig ist unsere Regierung nicht und war es auch nie – siehe Wiedervereinigung.

  7. Da wird von "Überflüssigen" Menschen gesprochen, davon, dass "Die Arbeitgeber" jeden "Arbeitsempfänger" zu beschäftigen hätten. Ob das Sinn macht, ihre Lebenszeit und Kraft gebraucht, zu etwas Sinnvollen verschwendet wird, scheint Nebensache. Hauptsache sie WERDEN Beschäftigt, beschäftigen sich womöglich sonst noch selber. Rassismus im Schafpelz, dennoch riecht man es selbst ohne Bild, der zugehörigen Gestik, meilenweit

  8. Die Ablehnung eines BGEs (im Sinne von jedem ein adäquates Überleben und
    Entfaltungsmöglichkeit zu belassen = Teilhabe an der Menschheits
    Errungenschaften) wegen angeblicher Finanzierbarkeitsunmöglichkeiten,
    entlarvt sich ganz schnell als eine generelle Ablehnung des
    Existenzrechtes Anderer. Besonders solcher, die nicht über die
    Anschaffe-Power verfügen, die ich glaube zu besitzen und die das
    nachweislich ungerechte System, dem ich mich zu unterwerfen bereit
    bin, nicht in gleicher Weise vorauseilend bedienen will. Schlicht
    verdeckten Rassismus. Ich räume aber ein, dass das vielen dieser so
    nicht wirklich bewusst wird, sie das erfolgreich zu vermeiden
    (verdrängen) „wissen“.
    Kurz um, es handelt sich dabei um Menschen, die sich vorstellen können unter den
    gegebenen Bedingungen immer aus vermeidlich eigener Kraft alles zum
    Leben Notwendige noch herbeiarbeiten zu können und die Angst haben,
    dass wenn das Vorhandene erst auf Alle verteilt wird, sie schlechter
    gestellt werden oder anders gesagt, niemanden mehr unter sich zu
    haben.
    Wir lassen heute noch, wenigstens hierzulande, niemanden offen ersichtlich und
    erkennbar an Mangel umkommen. OK, die Harzt4, private Alters- und
    Krankenabsicherung zielen langfristig darauf ab das gesellschaftlich
    akzeptabel zu machen, aber noch dulden wir das jeder erhält, was er
    minimal zum überleben braucht. Die Mittel sind also bereits da. Es
    kann also nur um die Ablehnung einer anderen Verteilung, letztlich
    Verwendung gehen.

    Da unterstelle ich jedem, der mit so fadenscheinigen Argumenten wie Das Überleben eines
    Jeden können wir uns nicht leisten“ oder Schlichter, wer nicht wie
    ich zu allem Bereit ist, soll mich auch nicht durch seine erträgliche
    Existenz an mein inneres Elend ständig erinnern dürfen.

    J.W.Sievers
    @notwendig

  9. Ich muss ganz ehrlich sagen ich habe mir das aus der Perspektive einer Person angehört die in die Diskussion einsteigt. Ich habe absolut kein wirtschaftliches Grundwissen in dieser Thematik aber mal Disziplin übergreifend gesprochen, wenn ich etwas unbedingt möchte aber absolut keine Lust habe darüber zu diskutieren wie man es umsetzt dann kann man sich die Diskussion doch von vorne rein sparen und muss dann nicht die Leute 20 mal anpöbeln, wenn ihr nicht meine Tabellen gelesen habt habt ihr sowieso keine Ahnung von der Thematik. Ich glaube in keiner Disziplin von der Psychologie bis hin zur Politik Wissenschaft würde jemand mit so einer arroganten Einstellung 5 m weit kommen! Schöne Grüße nach Sachsen! Ich finde das ist ein Menschenrecht aber jeder der nicht meiner Meinung ist hat einfach meine Tabellen nicht gelesen oder ist zu blöd! Ich habe gedacht mein Schwein pfeift! Wer lädt jemanden ein der über so wenig Manieren verfügt mit Verlaub?

  10. @Henrik Wittenberg von der Kölner BGE Initiative: 721€ BGE, die auf wundersame Weise aus der "Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung" überwiesen werden sollen, sind nicht einmal eine Diskussion wert. Unfassbar, wie Sie sich an alten, nicht umsetzbaren und nicht mehrheitsfähig Modellen festhalten.

  11. Warum um alles in der Welt habt ihr das neoliberale Breitbandmodell vorstellen lassen? Das hat mit dem BGE überhauptnichts zu tun. Ich verfolge das Thema seit etwa 8 Jahren und diese Diskussion ist eine der schlechtesten. Wäre ich der Initiator, würde ich mich dafür schämen sowas hier anzubieten.

  12. Die Finanzierung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) mit Hilfe einer einheitlichen Quellensteuer* auf ausnahmslos alle Einkommen als »Basic Income Flat Tax« (BIFT) ist ein volkswirtschaftliches Nullsummenspiel und kostet keinen Cent.

    Wenn wir das Existenzminimum (8.652 Euro/Jahr, 721 Euro/Monat in 2016), das schon heute jedem Bundesbürger entweder per steuerfreiem Grundfreibetrag oder via Grundsicherung (ALG 2, Grundsicherung im Alter etc.) zusteht, ab morgen direkt an die gleichen Bürger auszahlen, kostet das den Staat keinen Cent extra (für Kinder* wäre das BGE analog etwas niedriger).

    Eine BIFT würde nicht nur auf Löhne (Arbeit), sondern auch auf Leistungslose Gewinne (»arbeiten lassen«) erhoben. Bei 50 % schließt sie die Einkommensschere von Löhnen und Gewinnen. Bei einem jährlichen Volkseinkommen* von 2260 Mrd. (2015) fallen bei Grenzsteuersatz 50 % 1130 Mrd. im Jahr an. Ein monatliches BGE in Höhe von 1150 Euro ist bei 82 Mio. Einwohnern so aus den Primär-Einkommen finanzierbar.

    Der Schweizer Ökonom Peter Ulrich erläutert in einem Interview, wie die Ausschüttung eines BGE an alle Bürger finanziert und bewerkstelligt werden kann:


    Darüber hinaus lässt sich eine BIFT zur Finanzierung des BGE auch mit Konsum- bzw. Verbrauchsteuern zur Finanzierung der übrigen Staatsausgaben und dem Abbau der Staatsschulden mittels Abbau privater Vermögen kombinieren:


    *Indem jedem Bürger ein Grundeinkommen ausgezahlt wird, kann der einheitliche Steuersatz (BIFT) auf alle Einkünfte erhoben werden, ohne dass hierbei persönliche Steuersätze oder Freibeträge zu berücksichtigen sind. Der »Steuerfreibetrag« ergibt sich aus der Höhe des Einkommensteuersatzes und des Grundeinkommens.

    *Aktuell (2016) beträgt das vom Bundesverfassungsgericht festgestellte soziokulturelle Existenzminimum für Kinder 604 Euro monatlich (7.248 Euro pro Jahr). Es setzt sich aus der Höhe des sächlichen Existenzminimums (4.608 Euro/Jahr, 384 Euro/Monat) und dem Freibetrag für die Betreuung und Erziehung bzw. Ausbildung (BEA) in Höhe von 2.640 Euro/Jahr, 220 Euro/Monat) zusammen.

    *Das Volkseinkommen umfasst das von Inländern empfangene Arbeitnehmerentgelt sowie die Unternehmens- und Vermögenseinkommen.

    Für die Kranken- und Unfallversicherung könnte eine Grundversicherungspflicht eingeführt werden. Im Grundeinkommen wäre dann ein Gutschein über 200 Euro Krankenversicherungsbeitrag enthalten. Dieser »Versicherungsgutschein« könnte bei einer freigewählten Kranken- beziehungsweise Unfallversicherung eingelöst werden, wobei alle Krankenkassen zu deren Annahme verpflichtet wären (also einem Diskriminierungsverbot und Kontrahierungszwang unterliegen würden).

    Quelle:
    http://bgekoeln.ning.com/forum/topics/bge-in-deutschland-einfach-zu-finanzieren

  13. Zum Thema 'Globalität' hat dieser Professor mal minziös gerechnet (globale Finanzierbarkeit):

    "Weltarmut und Menschenrechte", Thomas Pogge 2011

    Aus dem Schlusswort: "Die Weltarmut ist viel größer und zugleich viel kleiner als man sie sich im Allgemeinen vorstellt: Sie tötet ein Drittel aller Menschen, die in unsere Welt geboren werden. Und ihre Beseitigung würde erheblich weniger kosten als ein Prozent des Weltsozialprodukts."

  14. Sehr geehrter Herr Wellbrock,

    vielen Dank für das Betreiben und am Leben Erhalten der Debatte.

    Zur Finanzierbarkeit (da das ja immer wieder als Hauptgegenargument von Kritikerseite gebracht wird):



  15. Unser System in Deutschland und nicht nur hier ist so aufgebaut, dass der Staat  immer eine gewisse Reservearmee von Arbeitslosen hält, denn seit dem die Sklaverei in den meisten westlichen Demokratien offiziell abgeschafft bzw. unter Strafe gestellt wurde. Es ist ja verwunderlich, dass in der heutigen Zeit, in der einzelne Milliarden an den Finanzmärkten, in teilen mit großer krimineller Energie, sich verspekulierte, wird nicht bestraft, aber sozial Schwache, welche vom System oft schwach gehalten werden, wird in der Mehrheit an den Pranger gestellt?

  16. Die zunehmende Automatisierung wird uns eh dazu zwingen andere Einkommensmodelle anzudenken. Visionen erwarte ich da aber auch nicht von den heutigen Ökonomen. Der Horizont der Mehrheit dieser Kompetenzler ist ein beschränkt. Das Umsetzen, wenn der Gedanke einmal in die Gesellschaft implementiert ist wird irgendwann ein Selbstläufer sein.

  17. Danke für den Podcast, der mich doch etwas verwunderte.Als Fürsprecher des BGE hätte ich von "meinen" Vertretern mehr erwartet. Herr Blaschke war wirklich peinlich.Natürlich muss man sich die Frage stellen wie diese Idee zu finanzieren ist, sonst komm ich doch nicht vom Fleck!
    Meiner Meinung nach waren die letzten Minuten die interessantesten.
    Mit der heutigen Wirtschaft, Produktivität und fortschreitenden Automation kommen wir (und auch die Unternehmen) nicht an einem BGE vorbei – denn irgendwer muss und soll ja die produzierten Waren auch kaufen.Wenn in der Fabrik nur noch Roboter stehen, und keine Arbeiter mehr gebraucht werden, kann die Agentur für Arbeit auf und nieder springen – es wird kaum noch jemand einen Job finden. Auch der Dienstleistungssektor fällt aus, obwohl davon in der VWL immer schwadroniert wird. Denn nur Menschen fragen DL nach – wenn die aber alle kein Geld mehr haben dann war's das auch mit dem Wunsch DL zu beauftragen.
    Diejenigen die hingegen noch arbeiten können unmöglich das gesamte Steuer-, Beitrags- und Gebührenvolumen aufbringen um den Staat aufrecht zu erhalten. Kurz um, wir benötigen ein anderes Steuersystem.
    Weg von der persönlichen Lohn- und Einkommenssteuer, hin zu umfangreicher und ausschließlicher Besteuerrung der Unternehmen (in der ja nur Roboter arbeiten).
    Diese Einnahmen werden dann auf die Bürger verteilt (BGE), was widerum inländische Nachfrage schafft. Auch im Dienstleistungssektor.
    In dem Kommentar ist es natürlich schwierig meine Überlegungen dazu vollständig auszuformulieren, aber wir sollten uns eingestehen, dass aufgrund der o.g. Entwicklungen ein BGE über kurz oder lang unausweichlich ist.
    Das größte Problem was ich dabei sehe dürfte die Einsicht der Unternehmer sein. Denn die wurden in den letzten Jahren immer besser gestellt. Davon jetzt wieder etwas abzugeben wird denen nicht gefallen.Auch das Argument überhaupt einen Absatzmarkt zu schaffen, bzw. zu erhalten, wird aufgrund der kurzsichtigen Stakeholder-Politik erst dann Wirkung zeigen wenn es schon zu spät ist.
    Es bleibt spannend!
    Wie gesagt: guter Podcast, interessantes Thema, enttäuschende Vertreter der Fürsprecher des BGE…

  18. Wenn Dir die Putze zu teuer wird, "dann putz doch selber du Arschgeige" oder arbeite was besseres (vom Einkommen her) damit du wert bist eine Putze zu haben.
    Wäre nicht das die richtige Antwort?

  19. Gibt es nicht praktisch schon ein Grundeinkommen in Deutschland? Die Fragen wären doch nur, wie hoch es sein soll und ob oder wie bedingungslos (nicht bedarfsgerecht) es sein soll?

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