Interview Teil 1: Richard David Precht ~ Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

TEIL 1: Richard David Precht und Nanina Bauer (Studio Klarheit) im Gespräch Richard David Precht ist der Überzeugung, dass die digitale Revolution die …

source

35 thoughts on “Interview Teil 1: Richard David Precht ~ Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

  1. Das schreiben wir immer den Fridays, da die Ernährung eine soziale Frage ist!: Fangt in Euren Kantinen an: in der Schule/Hochschule und weiter über Krankenhaus, Arbeitsstelle und bis zum Altenheim! Fordert BIO-Lebensmittel und vegetarische und vegane Ernährung!!! —- Wir sollten sie dabei unterstützen! — Neulich im Krankenhaus: Ernährung? Schrecklich! — Haben wir die Freunde des BGE auf unserer Seite????

  2. Bedingungsloses Grundeinkommen: die Prophetie und Erlösung für die Massen in Zeiten des Great Resets…verrecket nicht, lebet weiter und bleibet konsumierfähig.

  3. Herr Precht sollte recherchieren und denken, bevor er schwätzt.
    1. In D steht JEDEM eine Grundsicherung nach Art. 1 und 20 GG zu, ist er erwerbstätig, dann stehen ihm nach Art. 3 GG und seiner Familie nach Art. 6 GG ein Grundfreibetrag mindestens in gleicher Höhe zu. (BVerfG 25.9.1992).
    2. Das bGE ist also heute schon finanziert, man muss nur die Grundfreibeträge durch Besteuerung ab dem ersten Cent kurzfristig mit ausleihen, was das Ehepaar Mabel und Dennis Milner schon 1918 vorschlug.
    Es kostet also nicht mehr als die Grundsicherungen. Es kostet sogar weniger, weil die Bedarfsbürokratie entfällt, was Milton Friedman schon 1962 feststellte.
    3. Dieses bGE ist sogar echt bedingungslos, weil es KEINE neuen Steuern (Transaktionssteuern) verlangt !
    4. Man muss wegen der Digitalisierung nur die AG-Sozialabgaben von der Lohnsumme auf die Erträge der Unternehmen umstellen, wie Ludwig Erhard schon 1957 forderte. Das ist unabhängig vom bGE nötig !
    5. Für diese Einkommensteuer fasst man die geplanten Nettokonsumsteuern und AG-Sozialabgaben zu einer Einkommensteuer ab dem ersten Cent zusammen und verteilt die Prokopfanteile als bGE für Grundfreibetrag, KV/PV-Kopfbeitrag und Konsumsteuer-Kopfanteil. Die Einkommensteuer finanziert als GG-gebotener Familienausgleich so den Grundbedarf des Folgemonats für JEDEN Bürger.
    6. Das ergibt zwar einen Grenzsteuersatz von 50 %, aber bei dieser Negativen Einkommensteuer werden 90 % der Bürger aufgestockt (Nettoempfänger), mehr Netto als Brutto, nur 10 % der Bürger zahlen linear progressiv zwischen 0 und 50 % Steuern (Nettozahler).

  4. BGE jetzt, durch Corona und der Umsetzung von KI und Robotik werden jetzt die meisten Jobs wegbrechen.Durch das BGE werden wir nicht arbeitslos, sondern arbeitsfrei. Das BGE ist die einzige Möglichkeit der Umverteilung zurück von Oben nach Unten. Nur mit BGE kann Armut und Abhängigkeiten aller Art überwunden werden.

  5. Richtig sehe ich wie Precht egal wer ob CDU/CSU, SPD, FDP, LINKE, GRÜNE, AFD, stehen allesamt für ein weiter so, und dass die Arbeitslosenzahlen getürkt sind ist auch Fakt

  6. Und am Ende, war es nicht so sehr die Digitalisierung als die "Viralisierung", was das Sozialsystem der WELT bedroht. Wäre auch schön, wenn man genau so global denkt und eine Lösung für alle Menschen sucht. Solidarität ist imperativ.

  7. Sie haben es gefunden – das finanzielle Perpetuum Mobile. Warum überhaupt noch arbeiten gehen und was erwirtschaften, wenn die EZB und die Zentralbanken das Geld doch genauso gut aus dem luftleeren Raum erzeugen und als «Helikoptergeld» ausschütten können. 
    Die wenigsten realisieren dabei, dass dieses Geld von den NACHFOLGENDEN GENERATIONEN später als ZUSÄTZLICHE STEUERN ZURÜCKBEZAHLT werden muss.
     
    Wenn jemand Geld bekommt, ohne zu arbeiten, muss doch jemand arbeiten, ohne Geld zu erhalten. 
    Grundeinkommen sind deshalb unmoralisch und basiert auf Ausbeutung derer, die es durch Leistung finanzieren. 
    Ein solches Grundeinkommen würde alle steuer- und abgabenfinanzierten Sozialleistungen ersetzen: Es gäbe weder gesetzliche Renten- und Arbeitslosenversicherung noch Arbeitslosengeld, Sozialhilfe, Wohn- oder Kindergeld. 
    Das Grundeinkommen würde ohne Bedingung, ohne Gegenleistung, ohne Antrag und damit ohne bürokratischen Aufwand als sozialpolitischer Universaltransfer an alle In- und Ausländer (inkl. Flüchtlinge) in gleicher Höhe monatlich ausbezahlt. 
     
    Aufgrund seiner mangelnden Zielgenauigkeit eignet sich das bedingungslose Grundeinkommen aber nur sehr bedingt zur Verringerung oder zur Verhinderung der Neuentstehung von Armut. Keinem nützt eine Sozialpolitik nach dem Giesskannenprinzip: Reiche brauchen das Grundeinkommen nicht, weil sie Geld im Überfluss haben, und Armen reicht es nicht, um würdevoll leben zu können. Bekämen alle Bürger vom Staat 1.000 Euro pro Monat, nähme zwar die absolute, nicht jedoch die hierzulande vorherrschende relative Armut deutlich ab. Vielmehr würde die von der EU bei 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Einkommens angesetzte Armut(Risiko)schwelle bloss so weit nach oben verschoben, dass man ihr mit diesem Betrag allein nahe bliebe. Um dies zu ändern, müsste man trotz Grundeinkommensbezugs erwerbstätig sein, wodurch ein indirekter Arbeitszwang fortbestünde.
    Das bedingungslose Grundeinkommen widerspricht allen gängigen Gerechtigkeitsvorstellungen: Weder sorgt es für Bedarfsgerechtigkeit noch für Leistungsgerechtigkeit, erst recht jedoch nicht für Verteilungsgerechtigkeit.                                                    Denn wo bleibt die Gerechtigkeit, wenn das Mitglied einer Landkommune in Mecklenburg-Vorpommern ohne nennenswerte Wohnkosten denselben Geldbetrag erhält wie ein Single, der in München keine bezahlbare Mietwohnung findet? Und was ist mit einem Menschen, der darüber hinaus schwerstbehindert, also etwa blind ist? Ist es gerecht, dass es bei der Gewährung des Grundeinkommens überhaupt keine Rolle spielt, wie sehr sich ein Anspruchsberechtigter angestrengt und was er im Laufe seines Lebens geleistet hat? Und was ändert sich durch das Grundeinkommen an der Ungerechtigkeit einer seit Jahrzehnten bestehenden Verteilungsschieflage beim Vermögen, erhält ein Mittelloser doch nur so viel, dass er nicht hungern muss, aber keinen Cent mehr als ein Milliardär, der das Grundeinkommen überhaupt nicht braucht?

    Ein Grundeinkommen muss so oder so zuerst erwirtschaftet werden. Nur wer will noch arbeiten, wenn er sowieso Geld von jemand anderem bekommt? Hat der (linke) Kommunismus schon irgendwo nachhaltig funktioniert? Hat in keiner Weltgegend funktioniert! Von was reden wir hinsichtlich Nachhaltigkeit überhaupt?

  8. 6:38: Die attraktive Frau im Hintergrund putzt nur deshalb die ganze Zeit die Scheibe, weil die Kamera auf sie gerichtet ist und sie nicht für faul gehalten werden möchte. Ich finde, sie kann ruhig mal eine Pause machen und dem interessanten Gespräch lauschen.

  9. Es gibt keinen Grund gegen das BGE, denn es würde allen Sozialschichten überwiegend Vorteile bieten: Hartz-IV-Empfänger müssten nicht mehr unter dem Druck vom Arbeitsamt leiden, Arme müssten keine Existenzängste mehr haben, da ihr Leben nicht mehr von ihrer Arbeit abhängen würde und für die Mittel- und Oberschicht wäre das BGE einfach nur ein netter Nebeneffekt. Es gibt noch so viele weitere Gründe dafür, z. B. dass man Knochenarbeiten dann endlich anständig bezahlen müsste. Auch da in Zukunft immer mehr Arbeiten, die keine menschlichen Qualitäten erfordern, von Maschinen übernommen werden werden, ist das BGE unvermeidbar, damit es keine Massenarbeitslosigkeit gibt.

  10. Ich mag diese Prognosen nicht sonderlich gerne, weil sie nur Spekulationen sind. Ergiebiger für die Diskussion sind doch die aktuell bekannten Fakten. Und da bröckelt der Arbeitsmarkt bereits seit Jahrzehnten ganz gewaltig. Ca. 700.000 offene Stellen schreibt die Arbeitsagentur aktuell im Exportweltmeister-Land Deutschland aus (Fachkräftemangel). Dem gegenüber stehen laut Statistik 6 Millionen unfreiwillige(!) Teilzeitarbeitende, die keine Vollzeitstelle finden (das ist knapp die Hälfte aller Teilzeitarbeitenden) + 2 Millionen Arbeitslose + 1 Millionen Aufstocker + Dunkelziffer an Kriminellen, die keiner Arbeit nachgehen und auch in keiner Statistik auftauchen. Das sind fast 10 Millionen Menschen, die mit dem Arbeitsmarkt nicht hinkommen. 
    Und davon, dass viele Vollzeitarbeitende (22,7 Prozent aller Beschäftigten), die ja immerhin momentan Arbeit haben, kaum genug für ihre Altersvorsorge oder das Rentensystem verdienen, weil sie im Niedriglohnsektor angestellt sind, habe ich da noch gar nicht geredet. Die sorgen auch nicht für eine kaufkräftige Nachfrage in Deutschland, weil dafür ihr Lohn nicht reicht.

    Dazu kommt, dass viele Arbeitsplätze fragwürdig sind. Warum gibt es noch so viele Kassierer in Deutschland? Ich war vor zwei Jahren in Amsterdam. Dort gab es keine Kassierer mehr in den Supermärkten, in denen ich war. Es war das angenehmste Einkaufserlebnis meines Lebens und ich habe gelernt: Ein Supermarkt kann auch ohne Kassierer wunderbar funktionieren. Es gibt zahlreiche solcher Beispiele (in der Autowaschanlage die Spritzpistole halten etc.) … Warum werden noch so viele Zeitungen auf Papier gedruckt und früh morgens verteilt? Die Leute sollen ihre Zeitung digital lesen. Und das betrifft alles Leute, die aktuell noch einen Job haben und ins Sozialsystem einzahlen! 

    Für mich ist vollkommen klar: Dieses System ist am Ende und pfeift aus dem letzten Loch. Entweder gibt es eine politisch langfristig geplante Verkürzung der Arbeitszeit für alle, damit die Unterbeschäftigten wieder in Vollzeitarbeit kommen können (Also, eine Verteilung der Arbeit, was eher in Richtung eines sozialistischen Ideals gehen würde) … Oder ein bedingungsloses Grundeinkommen (Was eher ein liberales Mittel wäre). Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht, um aus der Abwärtsspirale der letzten Zeit (Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Niedrigszins …) herauszukommen und eine positive Zunkuft zu ermöglichen.

  11. 7:36 Och der arme Kerl wurde nicht reingelassen 😀

    Nebenbei finde ich Prechts Standpunkte wieder einmal genial.
    Nur würden mich einige Sachen interessieren:
    Woher meint er zu wissen, dass in der Schröderzeit die Statistik verändert wurde? Und wird Arbeitslosenstatistik nicht allgemein verschönt? (Zu der letzten Frage weiß ich derzeit nichts)
    Außerdem gibt es in Deutschland ein paar Milliardäre mehr, zwar unter 200, aber laut praktisch allen Quellen leicht dreistellig statt 60-70 wie Precht hier behauptet.

    Er sollte darauf achten was er sagt und seine Quellen überprüfen.

  12. Es ist traurig was für einen wertvollen Gehalt seine Aussagen haben aber dieses Video dafür sehr wenig Klicks hat. Bitte puscht Videos wie diese durch Teilen und interagieren. Für den Youtube Algorithmus sind Kommentare z.B. sehr wichtig. Bei all dem Scheiß den es in der Welt und auch im Web gibt, ist so was hier ein schöner Lichtblick für mich. Ich wünsche euch allen einen schönen Tag!

  13. Precht ist ein Spezialist für viel Müll in kurzer Zeit labern. Bedingsl….
    Genau, damit auch jeder ewig Arbeitssuche genug Geld hat, um sein zu 90% hirnoses Werk zu unterstützen.

  14. Selbst wenn man frei ist man lebt am Ende immer noch wie Harz 4
    Strom,Miete und Krankenkasse nur das man selber einzahlen muss.
    Am Ende hat man genauso wie Harz 4 nur halt ohne Sanktion.
    Der Staat müsste dann dafür sorgen das 1.000€ für mite und Co bezahlbar ist und 1.000€ bar in der Hand.
    Bin für BGE aber es müssen 2000€ sein in Monat.
    Und ob das klappt???

  15. Grenzen dicht. Arbeitslose Ausländer raus. Die Möglichkeit den deutschen Pass entziehen zu können. Grundeinkommen nur für deutsche!!! Unsere Vorfahren haben dieses Land aufgebaut. Sie haben nicht für fremde, sondern für ihre Kinder die wir nun mal sind, die größten Mühen auf sich genommen und gearbeitet und alles weiterentwickelt. FÜR UNS! NICHT FÜR FREMDE!

  16. "Wie könnte man das Bedingungsloses Grundeinkommen einführen?"
    Und wie wäre es Finanzierbar? Diese Fragen werden von Helmo Pape in seinem Vortrag "Ausgerechnet Grundeinkommen" – Ein mögliches "Wie?" aufgegriffen. > Die hier angesprochene Finanzierung gilt für Österreich

    Vortrag:


    Homepage: https://fuereinander.jetzt/

  17. Tja mein Gefühl dabei viele Geringverdiener würden ihre Tätigkeit sausen lassen. Immobilienbesitzer würden eher von ihren Mietern etwas mehr verlangen und sich der Firma fern halten. Das schlimme dabei ist bei dieser Kategorie von Arbeitern mit Besitz,dass diese Arbeiter sich ja wirklich im Unternehmen einleben konnten,da ja im Hintergrund schon immer Geld da war und sich so voll und ganz der Tätigkeit widmen konnten plötzlich weg wären

  18. Dass technischer Fortschritt und Digitalisierung zu Armeen von Arbeitslosen führt, ist ein Märchen der Kommunisten. So lange es Menschen gibt, gibt es deren Wünsche und Bedürfnisse.
    Wir haben heute ein Papier-Zwangsgeldsystem. Das ist das Problem. Hätten wir eine gleichbleibende Geldmenge, wertgedecktes, echtes Geld wohlgemerkt, dann trifft dieses Geld aufgrund des technischen Fortschritts und der Technisierung auf eine stetig größer werdende Menge an Gütern und Dienstleistungen – die Preise würden sinken. Wir müssten weniger arbeiten, bekämen aber immer noch dasselbe Gehalt und für dieses Geld immer mehr und bessere Güter. Technologischer Fortschritt und Digitalisierung macht die Warenproduktion schneller, effektiver, rationeller und günstiger. Durch diesen erzeugten Wohlstand können wir neue Jobs schaffen und z.B. Leute bezahlen für alltägliche Arbeiten wie Wohnung putzen, wodurch weniger Qualifizierte profitieren, weil sie dadurch ein Einkommen generieren können. Wir hätten dann wiederum mehr Freizeit für andere schöne Dinge, wie Urlaub im Weltraum oder ähnliches. In einer Welt ohne staatliches Papiergeld und Sozialsozialismus wäre das ein Segen für alle.
    Durch Technisierung wird Warenproduktion immer günstiger und billiger, d.h. es wird immer weniger Geld und somit Einkommen, also Arbeit, notwendig sein um die Grundbedürfnisse zu stillen: Essen, Kleidung, schlafen, wohnen – Folge: Die Freizeit erhöht sich. Die tatsächliche Frage ist: Was machen Menschen in Zukunft in ihrer Freizeit?

  19. Bedingungsloses Grundeinkommen ist ökonomischer Unsinn. Wenn Menschen Geld fürs Nichtstun bekommen, dann verliert dieses Geld automatisch an Wert. Denn Du kannst nicht zuerst Geld verteilen und dann „in die Runde fragen“, wer nun welche Güter produziert. Ohne Güter, Waren und Dienstleistungen existiert Geld nicht. Zuerst muss geleistet, gearbeitet werden, damit man etwas zum Tauschen hat, denn Geld ist nichts anderes als ein universelles Tauschmittel für Güter und Waren. BGE basiert auf Raub und Umverteilung von Geld ( = Güter, Waren), für welches andere Leute gearbeitet haben.
    BGE ist weder ein Einkommen, weil es nicht durch eigene Arbeit verdient wird, noch ist es bedingungslos, weil Bedingung ist, dass das Geld jemand anderem, welcher dafür gearbeitet hat, geraubt werden muss. Das ist zutiefst unmoralisch. Eine ganz üble Idee.

  20. warum noch kein GEK "Weil die Lage nicht ernst genug ist"

    Die meisten Menschen, besonders viele in Deutschland, schaden sich lieber selber bevor sie dem Nachbarn etwas gönnen. Der Nachbar bekommt Geld ohne Arbeit – geht ja gar nicht, der bekommt eine in die Fresse und sonst gar nichts. So und nicht anders ticken die meisten, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

    Brecht tut mir schon richtig Leid auf seiner Mission

Kommentar verfassen