im FALTER: Grundeinkommen – ja oder nein?

Ist das bedingungslose Grundeinkommen eine gute Idee? In dieser Episode werden die unterschiedlichen Standpunkte zu der umstrittenen Idee …

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12 thoughts on “im FALTER: Grundeinkommen – ja oder nein?

  1. Es würde mich sehr freuen, wenn bei Diskussionen dieser Art auch einmal Menschen mit geringem Einkommen zu Wort kämen. Allen die einen stressigen, schlecht bezahlten und wenig wertgeschätzten Job haben, muss es ja kalt den Rücken herunter laufen, wenn sie sich das romantisierte Schubladendenken der selbsternannten "Arbeitsmoralisten" anhören.

  2. Die Argumente der Gegner des BGE hier zeigen ganz deutlich auf, dass sie den Sinn des BGE schlicht einfach überhaupt nicht verstanden haben oder schlicht einfach nicht verstehen wollen. Es bereitet einem fast körperliche Schmerzen wenn man dieser Engstirnigkeit der Gegner des BGE schon alleine in dieser Runde zuhört. Niemand der Befürworter des BGE hat jemals behauptet das durch das Grundeinkommen Arbeit entwertet wird. Es würde ja durch die Einführung des BGE nicht plötzlich die Arbeit entwertet sondern, es würde wohl eher der gegenteilige Effekt eintreten, weil Menschen einfach nicht mehr gezwungen wären schlechte Arbeiten zu schlechten Bezahlungen aufnehmen zu müssen! Aber mir drängt sich hier schon der Verdacht auf, dass die Gegner des BGE gerade diesen Zustand aufrecht erhalten wollen. Vielleicht weil sie einfach Angst haben das zu viele Menschen schlechte Arbeitsverhältnisse ablehnen würden oder das es einfach dieses Übermaß an Bürokratie nicht mehr brauchen würde. Ich glaube sie sehen da ( oder zumindest ein Teil von ihnen ) ihre Felle wegschwimmen und es würde immer deutlicher werden das man für einen gesunden sozialen Statt ( was meiner Ansicht nach, durch das BGE sehr wohl entstehen würde ) dieses Übermaß an Bürokratie etc.gar nicht mehr braucht und wie gut das alles einfach von selbst funktionieren würde und genau das macht den Gegner des BGE wieder Angst! So erscheint es mir zumindest. Den wenn diese Runde hier eines gezeigt hat dann wie verbissen die Gegner an den alten Muster festzuhalten versuchen!

  3. Österreichs Sozialsystem war vor der Coronakrise schon unzureichend und für die betroffenen Menschen mit Demütigungen verbunden. Warum muss in einem so reichen Land die Caritas Suppenküchen einrichten? Warum muss es Sozialmärkte geben?

  4. Richard David Precht hat auch schon Konzeptideen vorgestellt, und vielleicht denke ich zu schnell, doch wenn durch ein BGE der Bürokratieaufwand vermindert wird müsste es leichter sein mehr Geld zu verteilen an Menschen und dieses nicht in Formulare zu stecken. Und selbst wenn manche Menschen nicht arbeiten wollen leisten wohl alle gemeinsam genug um eine stabile Wirtschaft zu gewährleisten. Möglicherweise wäre dadurch eine Lösung von einer Wertschätzung (finanziell) möglich und Leistungen könnten angeboten werden ohne etwas zu fordern?

  5. Ubi sollte auch immer im Zusammenhang mit Digitalisierung und Automatisierung diskutiert werden. Wenn man da mit einem Arbeitsbegriff und Verständnis aus dem 20.jhd daherkommt, na kein Wunder, dass man nichts davon hält.

  6. wieder mal ein schöner hinweis, personifiziert von korinna schumann, dass der spö als "sozialpartei" jetzt und auch in Zukunft nicht zu trauen ist. verlottertes Menschenbild trifft auf veralterten arbeitsbegriff garniert mit der Glorifizierung des bestehenden inklusive tritt auf den politischen Widersacher? ich hoffe die zeit mit solchen diskursteilnehmern* ist bald vorbei.

  7. Arbeitnehmer und deren Vertreter. Das Herunterfahren der Volkswirtschaft wegen Seiche bringt sie zur Forderung des Grundeinkommens . Eine Krankheit sollte zuerst mit den Ansprüchen als Kranker geregelt werden. Erst ergänzend BGE

  8. Ich freue mich weil das die erste Diskussion ist über das bedingungslose grundeinkommen im österreichischen Medien ist dass ich mitbekommen habe! ???

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