Grundeinkommen, was soll das denn? – Ronald Blaschke in Leipzig

Da geht ja keiner mehr arbeiten! Tolle Herdprämie! Das dient doch der Umverteilung von fleißig zu reich! Das hatten wir doch alles schon einmal! Vielleicht der …

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12 thoughts on “Grundeinkommen, was soll das denn? – Ronald Blaschke in Leipzig

  1. Ich habe nur ein Bedenken: Wer wird diese dreckigen Jobs dann erledigen ? Denke kaum, dass Mcs oder Burger King einen Stundenlohn von 20 € setzen wird, oder Bandarbeiter bei Automobilherstellern höhere Löhne bekommen, im Einzelhandel ist es ebenfalls wie am Sklavenmarkt, hoher Krankenstand etc., die haben auch kein Bock mehr, wer wird den Müll entsorgen ? Finde es sowas von arrogant zu behaupten, dass es immer Menschen geben wird, deren Traum es ist, genau diese Jobs zu machen, sagt mal spinnt ihr eigentlich ? Niemand tut freiwillig so ein Scheiß, mit dem BGE werden diese Jobs nicht mehr besetzt sein, wie soll das System dann finanziert werden und wie sollen diese Aufgaben dann erledigt werden ? Denke, dass es mindestens 60-70 Jahre dauern wird, bis heutige Jobs von Robotern übernommen werden. So schnell wie Herr Precht das immer wieder erwähnt, wird die Digitalisierung uns nicht alles wegnehmen.

  2. Wir leben heute noch im Feudalismus. Das ist ein Rückschritt in der Entwicklung und peinlich für jede Regierung. Der Beweis: Die Regierung muss sich die finaziellen Mittel für den Staat bei den reichsten Leuten leihen. Sie hat kein eigenes Geld. Würde die Regierung ihr eigenes Geld drucken, so könne auch das Grundeinkommen gedruckt werden. Nur so, sieht ein moderner Staat aus.

  3. Sehr guter Vortrag! Umfassend und Ausführlich dargelegt. Das BGE ist zwar nicht eine Antwort auf ein besseres Geldsystem, dass wir seit über 400 Jahren nicht reformiert haben, aber ein Beginn und Anfang.

  4. Punkt 1) Positive Ergänzung : Der UMSATZ für die REGION würde deutlich steigen. Bäcker, Metzger, Kneipenwirt, Pizzeria, Maler, Bauwirtschaft hätten DEUTLICH MEHR Umsatz … logisch ??? Punkt 2) Negative Ergänzung : Das BGE wird NICHT funktionieren, wenn die Unternehmer nicht endlich aufwachen und sagen: "Ich stelle mein Vermögen nicht weiterhin der ausländischen Konkurrenz in Form von Fonds oder direkter Aktien-Beteiligung zur Verfügung" … auch klar und logisch ??? Punkt 3) Wenn es mir vollkommen EGAL ist WO sich mein Kapital vermehrt, dann schicke ich es momentan nach China, und DANN ist es mir auch EGAL ob es in Deutschland 3 Millionen Arbeitslose gibt – oder 8 Millionen ! Punkt 4) Ich persönlich bin FÜR das BGE – und am Besten würde es mit einer Währung die man Deutsch-Euro nennen könnte … und einen Global-Euro für den Export ;-)))

  5. Ja für ein bedingungsloser umfassende Sozialsystem , nein für BGE ; weil Geld kann sehr schnell an Wehrt verlieren wie nicht nur Ich Erfahrung gemacht habe und dessen Genozid ähnliche Folgen in eine Gesellschaft so gut wie ohne Sozialsystemen . Eine Frage habe Ich noch : würde Harz4 eingeführt um der Sozialsystem zu schwächen und ,,die Masse ´´ für ein BGE empfänglich zu machen ?

  6. das BGE sollte wohl niedrig genug sein, damit es sich für jeden lohnt, arbeiten zu gehen. Jeder Mini-Job würde die Lebensqualität verdreifachen oder so. Bzw den "Luxus" … so würde Arbeit spaß machen, denk ich. Nicht dieser Bonzen-Wettkampf "wer hat den dicksten Daimler" oder die größte Villa oder was auch immer man meint, nötig zu haben, um gut da zu stehen im Vergleich zu seinen Nachbarn… alles relativ.

  7. aber nur weil jeder behauptet, dass er weiter arbeiten würde, bedeutet das ja noch lange nicht, dass das ehrlich gemeint ist oder "zu blauäugig" … es wird grundsätzlich unterschätzt / unterschlagen (?) dass Menschen sich selber VERARSCHEN oder zumindest gut darstellen wollen. Ich bin für's Grundeinkommen. Wer das jetzt als Widerspruch betrachtet, der hat den Sinn von Ehrlichkeit/Wahrheit nicht verstanden.

  8. Schon der Bar, die Brille, die Frisur und die Kleidung deuten für mich auf "DDR" hin. Wenn man dann noch den Akzent beachtet, dann weiss man, dass hier ein Ewiggestriger den DDR-Träumen hinterherträumt.

  9. Es gibt nur EIN bGE-Modell, weil es nur EINE VGR (Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung) gibt. Und es kommt nicht darauf an, ob es finanzierbar ist, sondern welche Lösung die billigste ist, d.h. das maximale bGE bei gleicher Belastung wie bisher !
    Sonst ist es NICHT BEDINGUNGSLOS !
    Und das ist seit 1918 die Negative Income Flat Tax mit Freibetrag Prokopfeinkommen und Grenzsteuersatz 50 %. Sie kostet nur das halbe bGE-Volumen durch Umverteilung von Oben nach Unten, dieses halbe Volumen sind heute Einkommensteuern und AG-Sozialabgaben. Die Negative Einkommensteuer AKTIVIERT durch Besteuerung ab dem ersten Cent nur die Freibeträge für bGE und leiht sie somit nur kurzfristig aus !

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