Grundeinkommen in der Diskussion – Teil 2: Oevermann

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10 thoughts on “Grundeinkommen in der Diskussion – Teil 2: Oevermann

  1. Um Arbeit gehts ja gar nicht! Es geht um Konsum. Das System hat sich längst verselbstständigt. Es muss ja auch nicht jeder arbeiten. Daran besteht ja gar kein Bedarf. Nur die christlich erzogenen Ewiggestrigen setzen den Wert des Menschen mit seinem Fleiß gleich. Ich würde es besser finden, wenn die Menschen sich mehr Zeit zum nachdenken und Faulenzen nehmen könnten. Wozu soll denn sonst Wirtschaft gut sein, wenn nicht für die Befreiung von der Arbeit?

  2. Das "Recht" auf Arbeit? Wo ist das denn bitte? Es gibt kein Recht für den Einen ohne Pflicht eines Anderen. Keine Firma erkennt das Recht auf Arbeit an. Wieso auch? Ein Grundeinkommen wird mittelfristig nicht verhinderbar sein. Und arbeiten zu müssen um zu überleben ist für eine "moderne Gesellschaft" unstatthaft. Da können wir ebensogut im Urwald leben. Götz Werner hat absolut recht.

  3. Ich bin auch nicht mit meiner finanziellen Situation unzufrieden, sondern eher mit den Verhältnissen unter denen ich wohnen muss. Das ist echt der Burner. Der Vermieter entscheidet dann plötzlich bei Neuschnee, dass die Heizung schon so wie so schon zu oft an war und ich saß eine Woche im Kalten. Aber es gibt halt keine auch nur annähernd den Bedingungen der ARGE entsprechende freie Wohnungen im um Kreis und noch einen Schulwechsel kann ich mir absolut nicht leisten. Aber bin 09 mit Abi fertig.

  4. Ich werde auch stigmatisiert, weil ich Hartz4 beziehe. Es ist zum Beispiel so, wenn ich die rationale Entscheidung treffe, dass diese oder jene Ausgabe unsinnig ist, dann unterstellt man mir ich würde aus Geldmangel die Ausgabe nicht tätigen. Auf der anderen Seite: Ich bin Waise und gehe zur Schule, deswegen bekomme ich Hart4. Und dadurch habe ich meistens mehr Geld so als 'Tschangeld' übrig als meine Mitschüler von ihren Eltern für solche Zwecke bekommen. Das führt dann zu Neid und z.T. Hass.

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