Grundeinkommen – 2 Skeptiker und ein Befürworter auf dem Podium

Mit zusätzlichen Anmerkungen von Ronald Blaschke aus dem Netzwerk Grundeinkommen. Inhalt: 00:01 Extra Anmerkungen von Ronald Blaschke 03:33 Start …

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8 thoughts on “Grundeinkommen – 2 Skeptiker und ein Befürworter auf dem Podium

  1. Das BGE ist nicht die Antwort auf die Zukunft der Menschheit, aber ein Beginn endlich aus einem menschenverachtendem zerstörerischen Betrugssystem, unser über 400 Jahre altes Geldsystem auszubrechen. Bevor über das BGE, also über Geld und somit über das Geldsystem diskutiert wird, sollte und muss man es auch verstehen. Warum haben wir ein über 400 Jahre altes Schuld-Geldsystem aus dem Mittelalter, wo Geld nur entstehen kann durch Schulden. Wieso müssen wir ein menschenunwürdiges betrügerisches System beibehalten. Die Bilanz des Geldsystem zeigt uns eindringlich das sämtliches Übel dieser Welt von diesem System ausgeht. Und welche Leistung müssen denn erbracht sein und wie viel Arbeit und Rohstoffe benötigt man, um das zu 95 % im Geldumlauf bestehende elektronische Geld (bloß eine Zahl im Computer), herzustellen. Null! Da über das Geldsystem keine Kenntnis besteht, werden allgemeine Floskeln und Auffassungen erzählt, die zu einer Kritik an einem BGE führt. Ändern wir das Geldsystem zu einem menschenwürdigen und dienlichen System, werden fast alle Probleme der Menschheit gelöst. Mit einem BGE könnte der Mensch zum ersten mal wirklich frei sein, frei von der monatlichen Geld-Beschaffung, bloß damit ein Leben ermöglicht ist (für Wohnen, Essen, Energie). Jean-Jacques Rousseau hat mal gesagt: „Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.“ Dieselautos bauen, Waffenproduktion, Drogenhandel, Kriminalität.
    Aufklärung: Das neue System


    Geldschöpfung


    Geldsystem


    Der größte Betrug aller Zeiten


    Unser Geldsystem ist nicht bloß fehlerhaft, sondern eindeutig auch demokratiefeindlich. Das Geldsystem, ein System aus der Zeit des Mittelalters und Feudalismus mit Leibeigenschaft, Knechtschaft, Hörigkeit, Gehorsam, Zwang, Abhängigkeit und Unterwürfigkeit, ist aus einer Diktatur der Vergangenheit, dass heute noch beibehalten wird.

  2. Ohne, dass ich die Diskussion gesehen hätte, fällt mir in den ersten Minuten auf, wie Frau Bothfeld sofort bei den ersten Worten Herrn Blaschkes in "Blockadehaltung" geht, sofort ihre Arme verschränkt und einen recht abwertenden Gesichtsausdruck an den Tag legt … da bin ich mal gespannt, wie die Diskussion verläuft…

  3. Schade, dass kein Wirtschaftsvertreter dabei ist. Ein Wirtschaftsprofessor (exklusive Thomas Straubhaar) hätten den Anderen ganz schön eingeheizt. Die besten Argumente gegen ein BGE stammen aus der Wirtschaftswissenschaft:
    1) Keiner arbeitet mehr
    2) Es ist nicht finanzierbar
    3) Es zieht Sozialtouristen an, und vergräult diejenigen, die die Zeche bezahlen sollen, und deshalb abwandern werden

    Mit diesen 3 Argumenten habe ich bis heute jede Diskussion um ein Grundeinkommen gewonnen.

  4. 1:30:00 "Gemainsame ziele haben wir nur, wenn wir ähnlicher position (gut bezahlte Erwersbarbeit) sind" Ist das nicht ein Argument FÜR ein Grundeinkommen? Dann kann man ja seinen Tendenzen gemäß die Berufswahl angehen, also für ein gemeinsames Ziel, statt Fremdbestimmt. Und dass außertariflich nichts Zustande kommt was Streiken betrifft liegt meines Erachtens eher daran, dass kaum einer die Möglichkeit hat in dem Bereich seine Miete zu zahlen, sollte er oder sie streiken.

  5. Zitat "Silke Bothfeld" @ 1:31:42

    (Es gibt einfach sehr viele Aspekte, die unbedacht sind, wenn man das Bedingungslose Grundeinkommen führt) und meines Erachtens liegt das Problem nicht im Grundeinkommen. Meines Erachtens liegt das Problem in der Bedingungslosigkeit. Bedingungslosigkeit ist ungerecht. Ich bin heute vom Hotel hier, vom HBF durch die Stadt gegangen, ich habe überlegt, wer bräuchte hier von uns allen das Bedingungslose Grundeinkommen – ich habe keinen gesehen auf dieser Strecke.

    "Bedingungslos" würde bedeuten, dass eine Menge Geld in die Bereiche fließt, wo kein sozialer Bedarf da ist. Das ist das Problem …. das ist vielleicht das stärkte Argument da dran. Und der Bedarf der da ist, den könnten wir auch anders äh, äh, bedienen.

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    Mein Gott, diese Frau kann oder will nicht verstehen, dass finanzielle Abhängigkeit von Natur aus jeden zur mentalen Prostitution zwingt (Siehe Artikel 1 GG). Sie hat auch noch nie etwas von Sanktionen beim ALG-II Bezug gehört (Siehe SGB II). Genauso wenig wie von "zumutbarer Arbeit", die man niemanden zumuten kann, oder unverschuldeter Obdachlosigkeit, oder oder oder

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