Götz Werner – bedingungsloses Grundeinkommen

Sommerempfang der ev. Akademie in der Brüdernkirche Braunschweig am 7.Juli 2012 Götz W. Werner, Jahrgang 1944, ist Gründer und Aufsichtsrat von …

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16 thoughts on “Götz Werner – bedingungsloses Grundeinkommen

  1. Es gibt noch Leute, die meinen, der Kapitalismus sei ein erfolgreiches Modell. Zum Beispiel der Idiot, der sich als Clemens Lode ausgibt. Denen sei gesagt, dass dieser "Erfolg" – den sie für universell halten – nur deshalb als solcher gesehen wird, weil man die Augen vor dem verschließt, was er anderswo anrichtet.
    Hauptsache ist, dass sich die Karrieregeilen Yuppies wie Lode weiterhin einreden können, dass alles immer mehr und immer größer wird. Ich freu mich auf deren Gesichter, wenn der Kollaps sie heimsucht. Wenn Menschen nicht mehr still und brav aufs Arbeitsamt gehen, sondern Knüppel und Fackeln in die Hand nehmen, um sich diese Soziopathen und Plünderer vorzunehmen, die sich auf Kosten Anderer wie besessen bereichern.

  2. das problem liegt eben bei der umsatzsteuer bzw. der mehrwertsteuer würden wir pro produziertes gut besteuern wäre alles schön und gut aktuell ist das system auf gewinnse ausgelegt da ist der haken … gewinne sind bullshit zumal die einkommen der angestellten nicht mir eingerechnet werden… umsatzsteuer … BULLSHIT angestellte sind kein kostenpunkt sondern am gewinn beteiligte … oder sollten es sein -.-

  3. kA von was du redest, aber Götz Werner schlägt eine Finanzierung der Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer vor. Eine Erhöhung der Umsatzsteuer führt dazu, dass bestimmte Kunden ein Produkt nicht mehr kaufen werden, da es für sie zu teuer erscheint. In letzter Konsequenz heißt das, dass Unternehmer an der Umsetzung bestimmter Träume zugunsten des BGE gehindert werden.

  4. Bei einer Flat-Tax wird jeder € gleich besteuert. Sagen wir mal als Bsp 50% Steuer und ein BGE von 1k€. Wenn Du normal 700€ verdienst und 50% zahlst und dann noch 1k€ BGE bekommst bist du bei 1350€ und hast somit mehr. Wenn Du 2000€ verdienst wirst Du -50% und +BGE wieder bei 2000 sein. Also hat man 0% Steuern. Wenn Du 1kk verdienst, zahlst Du 500k und bekommst 1k. Ich denke eine Mischform zw. diesem Modell und Werners ist am besten umsetzbar. Wird zur Zeit von den Sozialpiraten durchgerechnet.

  5. Bezüglich Preise kann ich dir nicht folgen. Wenn es effektiv zu keiner Steuererhöhung kommen soll (also keine Unternehmer an ihrer Arbeit dadurch gehindert werden, dass sie die Ladenpreise erhöhen müssen), dann fehlt ein gutes Stück Geld. ~600mrd EUR aktuellem Sozialhaushalt stehen bei Werner 12*83mil*1000 EUR = 996mrd EUR für BGE gegenüber. Von den Problemen die vom erhöhten Geldbedarf bei bspw. Behinderten entstehen mal abgesehen müsste das BGE eine Produktionssteigerung von 50% verursachen…

  6. Fortsetzung:
    Und wenn Du sagst das BGE behindert den Mittelständler, den Investor in dessen unternehmerischer Freiheit gibt es ein gutes Beispiel, dass das Gegenteil beweist. In einem Ort in Afrika haben Stiftungen 2 Jahre lang den Bürgern ein Grundeinkommen gezahlt. Es hat sich gezeigt, dass die Menschen mehr Unternehmen gegründet haben, kreativer waren und der Ort relativ reich wurde. Das BGE fördert also Kreativität, Unternehmertum und verhindert Armut.

  7. Dass die Preise steigen, wie Du befürchtest denke ich nicht. Da es ja so ist, dass auch jetzt in den Produkten schon Umsatzsteuer und diverse Sozialabgaben den Preis erhöhen. Sie würden nur durch die Konsumsteuer ersetzt. Ich denke ein Mittelweg zwischen einer Flat-Tax und der Konsumsteuer wäre eine Lösung.
    Du hast in so fern natürlich recht, dass die Jobs von z.B. Versicherern wegfallen würden. Wer braucht eine Lebensversicherung, wenn die Familie eh gesichert ist?
    Platzproblem: Nächster Post

  8. Ok, nehmen wir z.B. mal den Job eines Unternehmers bzw. Investors. Dessen Aufgabe ist es, Märkte zu analysieren und Kunden, Facharbeiter und Manager an einen Tisch zu holen um mit dem Geld der Kunden dem Manager die Mittel und die Regeln an die Hand zu geben, mit denen er mit Hilfe der Fachkräfte das gewünschte Produkt produzieren kann.

    Nun schlägt das BGE einen Keil zwischen Kunde und Unternehmer (höhere Konsumpreise), verhindern also dessen Kreativität und setzen ihn unter Zwang und Druck.

  9. Die Frage ist doch ob wir kreativer, effizienter und produktiver sind, wenn wir einen Job machen, den wir für attraktiv befinden, den wir gerne machen oder wenn wir unseren Job aus Angst, Zwang und Druck machen. Das ersteres besser funktioniert ist empirisch bewiesen und das zweiteres eine Last ist, die zu Burnout führt ein ebenso bekanntest Problem. Und wie kommst Du denn darauf, dass Du Deine Träume nicht verwirklichen darfst bzw gehindert wirst?

  10. So ein Unsinn. Was ist daran ultraliberal wenn ich daran gehindert werde, meine Träume zu verwirklichen?
    Der Erfinder des "BGE"s muss wohl Arbeit als Last gesehen und den idealen Menschen sich als einen am Strand liegenden, Bier trinkenden Walfisch vorgestellt haben.

  11. Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist genau das Gegenteil des Kommunismus.
    Der Kommunismus geht von Vollbeschäftigung aus. Dafür sorgt im diesem Gesellschaftsmodell der Staat (Planwirtschaft), was dem Mensch Freiheiten nimmt, da ihm etwas vorgeschrieben wird. Beim BGE hat der Mensch die Wahl ob er arbeiten geht oder nicht. Somit ist es "ultraliberal und sozial", wie vor kurzem das Handelsblatt titelte.

  12. Na, in der Kirche ist der Herr Werner am besten aufgehoben. Da hat er seine gutgläubigen Schäfchen und kann ihnen von einer besseren Welt namens Kommunismus erzählen.

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