Finnland: Bedingungsloses Grundeinkommen | Weltspiegel

Weltspiegel vom 3. Februar 2019 Zwei Jahre hatten 2.000 Arbeitslose monatlich 560 Euro bekommen, ohne jede Bedingung. Jetzt ist der Großversuch vorbei.

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28 thoughts on “Finnland: Bedingungsloses Grundeinkommen | Weltspiegel

  1. Sechs Kinder und nicht arbeiten ??? Der hat wohl Vorbilder aus dem orientalischen Kulturkreis, die nach Deutschland ausgewandert sind…. sorry, ich bin nun mal so in der Denke ….

  2. Ich würde ein BGE wie in Finnland unter gewissen Rahmenbedingungen durchaus nicht nur begrüßen, sondern sogar für einen beachtlichen Vorteil halten. Jeder Zweite hierzulande mit HartzIV-Anspruch ist nicht arbeitslos (sprich: arbeitssuchend) sondern entweder in Minijobs/Teilzeit beschäftigt oder Freiberufler/Kleinselbstständiger. Gerade letztere Gruppe beschäftigt ungeachtet dessen dennoch völlig sinnfrei einen Fallmanager und einen Sachbearbeiter in der Leistungsabteilung. Diese Gruppe bürokratisch zu entlasten, indem man ein von mir aus zeitlich begrenztes BGE zubilligt, kostet Geld das sowieso ausgegeben wird, spart aber die Kosten für Bürokratie ein und bietet darüberhinaus den Vorteil, daß sinnvolle Investitionen seitens der Kleinselbstständigen nicht mehr, wie bisher, mit Jobcenterangestellten diskutiert werden müssen die (ohne eigene Schuld) gar keine Ahnung von der Materie haben um die es geht und daher nicht selten gegen den Wunsch des Betreffenden entscheiden.
    Auch der Gedanke an gemeinnützige (oder ehrenamtliche) Tätigkeiten ist recht interessant, denn ehrenamtliche Tätigkeiten sind HartzIV-Empfängern (zu denen auch Aufstocker zählen) erstaunlicherweise immer noch untersagt. Sinnvoll eingesetzt könnte ein BGE so betrachtet schon ein Gewinn für Alle sein.Vergessen sollte man aber nicht die Tatsache, daß darüber überhaupt nur diskutiert wird, weil eine steigende Zahl Menschen von ihrer eigenen Hände Arbeit nicht mehr leben kann oder z.B. aus Altersgründen einfach ausgesondert wird. Diese gesellschaftliche Fehlentwicklung könnte ein BGE ausgleichen helfen. Wäre es da so abwegig von einigen großen Nutznießern die in Deutschland große Profite erwirtschaften aber nur kleine Steuern bezahlen eine Beteiligung an der Finanzierung eines BGE zu "erbitten"? ^^

  3. "560 Euro im Monat" ? "Grundeinkommen" ? Hahahaha, da überlebst Du in Finnland gerade mal eine Woche ! Die hart arbeitenden Steuerzahler müssen dieses geschenkte Geld ("Lottogewinn") für die Beschenkten mühsam erarbeiten !

  4. Zusammenfassung des Experiments:

    Ein erfolgloser Künstler hat in der Zeit keinen Beruf ausgeübt;
    Eine (ehemalig vermute ich, da sie wieder als Arbeitslos gelistet ist) an Krebs erkrankte hat in der Zeit auch nicht gearbeitet.

    Ich denke nicht, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle funktionieren würde, die Leute würden ihren Träumen nach gehen und nicht länger Arbeiten bzw. viel weniger Arbeiten und dann funktioniert das ganze System nicht.

  5. Ich als Volkswirt, der sich mit der Thematik intensiv beschäftigt hat kann nur sagen, dass ein BGE nicht umsetzbar ist und teils noch ungerechter und katastrophaler wirkt als das momentane System.

  6. Ich glaube an die Chancen und Möglichkeiten, die uns ein vernünftiges BGE eröffnen könnte und ich bin davon überzeugt, dass es der nächste notwenige Schritt ist, um unsere Gesellschaft voranzubringen. Ich hoffe alle Beteiligten versaubeuteln es nicht!

  7. 1:05 "Seine Kamera immer dabei, gekauft hat er sie übrigens mit dem Geld vom Staat". Wichtig zu erwähnen wäre an dieser Stelle aber auch, dass das Geld vom "Staat", zum Verkäufer der Kamera gewandert ist und jene Firma deshalb einen gewissen "Umsatz" gemacht hat 😉

  8. Aber es wurden sooo Viele entlassen, als der Mindestlohn damals von 8,5€ pro Stunde durchgesetzt wurde, weil viele Arbeitgeber diese Summe nicht Zahlen konnten -oder wollten.
    Sollte das bedingungslose Grundeinkommen in DE kommen, dann werden noch viele viele mehr ihren Job verlieren. -Einerseits auch verständlich – Eine Putzkraft würde dann gleich viel verdienen wie ein Speditionskaufmann/Bürokaufmann/etc.. Auch wenn Putzkräfte oft die Jobs machen, die niemand machen möchte, so ist es dennoch kein Job, in dem man eine Ausbildung benötigt. Viele würden sich fragen: Wofür dann noch eine Ausbildung?
    Fakt ist: In den oberen Etagen wird der Verdienst immer mehr, egal in welcher Branche, in den Unteren wird er immer weniger – oder die Auftragsbearbeiter und Dienstleister müssen mehr arbeiten und dass allein bewerkstelligen, was zuvor 2 oder 3 Personen leisteten.
    Ich kenne so viele, die bald schon nicht mehr können, vor allem in München. 40-45 Stundenwoche im Hauptberuf + noch 400€ Nebenjob, damit die Miete überhaupt noch stemmbar ist. Sollte einer der beiden Jobs wegfallen oder Burnout die Person betreffen, droht innerhalb von meist nur 3 Monaten Obdachlosigkeit.
    Geht man durch München, sieht man zwar volle Cafês und Restaurants, aber dort sitzten zu 90% nur "Gutverdiener", ein Normalverdiener kann sich so etwas kaum noch leisten. Das Durchschnittseinkommen in München liegt bei 2300 Netto pro Person (DURCHSCHNITT NICHT REAL!!), aber selbst wenn das jeder hätte, was nützt das bei Mietpreisen von 1700 für 75QM?

  9. Nettes Video zum Zeitvertreib, aber die Ergebnisse des Experiments wären schon interessant gewesen. Das führt nur dazu das wieder ,wie man in den Kommentaren lesen kann, darüber "spekuliert" wird ob das Grundeinkommen nun gut oder schlecht ist. Hoffentlich gibt es noch mal einen informativeren Beitrag zu dem Thema wenn das ganze ausgewertet wurde.

  10. Ist ne Schutzmauer nach Oben! ;P – Wie: Bier, Glotze, Drogen, Brot&Spiele (die waren in Rom btw mal kostenlos!)…. 😉 – Niemand will ne Panik! oder (wache) 99% .vs. 1% "Elite"…

  11. Ich bin für ein Grundeinkommen, aber dafür braucht es auch stränge Einreisebedingungen nach Deutschland, ansonsten löst man ein Exodus aus den Entwicklungsländern aus. Und ein Grundeinkommen sollte es auch erst ab 21 geben und nicht schon ab der Geburt.

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