Fefe über Aha-Momente, Erdogan und Grundeinkommen – Jung & Naiv: Folge 346 #34c3

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40 thoughts on “Fefe über Aha-Momente, Erdogan und Grundeinkommen – Jung & Naiv: Folge 346 #34c3

  1. Aufgrund der YouTube Kompression sieht man nur Pixelmatsch … :/

    Gibt's das Video eventuell auch hochwertigeren Download? (Hochwertiges H.264 oder HEVC)?

  2. 22:00 – Das Einkommen würde ich nutzen um mein alltägliches Grundgerüst adäquat am laufen zu halten und alle Energien darauf zu fokussieren, essenzielleren Beschäftigungen nachzugehen. z.B. mit FlixBus quer durchs Land um politische Aufklärung zu leisten und ein aktives Gliedmaß der öffentlichen Friedensbewegung zu sein.

  3. Betr. Grundeinkommen
    Als überzeugter bGE-Befürworter und -Aktivist kann ich helfen, auch viele Argumente zu benennen, die gegen das bGE bzw. bestimmte Ausgestaltungen des bGE sprechen.
    Joachim
    winters@grundeinkommen.de
    Mitglied im Netzwerkrat vom Netzwerk Grundeinkommen
    Tel. 01578 3562535

  4. Es ist tatsächlich eine gute Technik der Beziehungsgestaltung, einfach mal in den eigenen Worten auszudrücken, was der andere inhaltlich sagt. Das nennt man Mentalizing. Wenn man auch die Emotionale Welt begreift, nennt man das Empathie. An beidem fehlt es in der Politik und auch solchen Debatten wie von Fefe beschrieben – Guter Punkt. Vgl @ca 12.50,

  5. Was wurde denn da in Fefes Einleitung "zensiert"? … Da stand bestimmt: "Verschwörungstheoretiker"! ;-D

    "Anderen eine Bühne geben" – in dem Sinne sind die "Speakers' Corner" am Hyde Park ja fast die analoge Vorstufe von Twitter?

  6. Ok, die Türkei Situation scheint komplizierter.
    Kann jemand grundsätzlich erklären, was die gegensätzlichen Positionen sind über die man bereit ist sich umzubringen?

  7. Moin Moin!

    äh, was sind frivole Bullshit-Gesetze??? Klingt nach schmutzigem Sex… fg

    Zum Thema. Grundeinkommen.

    Prof. Straubhaar, einer der renommiertesten Volkswirtschaftler Deutschlands (in der Schweiz geboren), wägt das Für und Wider eines bedingungslosen Grundeinkommens ab.

    "Ein soziales Sicherungssystem, das einseitig auf Beiträgen aus Lohneinkommen basiert, ist ein Anachronismus aus der Zeit der Industrialisierung und der ungebrochenen lebenslangen Erwerbsbiografien, als das Arbeitseinkommen des Mannes die wichtigste Quelle eines Familieneinkommens darstellte. Die Individualisierung hat das traditionelle Rollenverständnis und die Solidargemeinschaft der Familie infrage gestellt. Die Arbeitswelt von heute verursacht Brüche und erfordert Auszeiten zur Neuorientierung. Beiden Veränderungen muss ein modernes Sozialsystem gerecht werden. Und eine Verlagerung der Finanzierung der sozialen Sicherung von Lohnbeiträgen auf eine Wertschöpfungssteuer erfüllt genau diese Forderung … Kein anderes Modell [als das des Grundeinkommens] trägt als integriertes Steuertransfermodell aus einem Guss sowohl den Folgen der Digitalisierung wie den Wirkungen der Individualisierung Rechnung …"

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Straubhaar

    Die Finanzierung ist (bis zu einer gewissen Höhe) volkswirtschfatlich überhaupt kein Problem, insbesondere durch die nicht unerheblichen Verwaltungskosten des bisherigen Systems, die dann wegfallen würden.

    Meine Ideen
    Ein Grundeinkommen, würde den Druck und die Drangsalierung auf die Menschen herausnehmen.
    Im übrigen wäre der Begriff Grundversorgung noch treffender, denn was nützt mir ein Grundeinkommen von 1000 €, wenn mich die Miete 3000 € kosten würde; nichts (nicht viel).

    Das Grundeinkommen soll kein Leben in Saus und Braus ermöglichen, sondern eben eine Grundversorgung sicherstellen.

    Die menschenunwürdigen Szenen, die sich im Zusammenhang mit Hartz IV abspielen, wären Geschichte; m.E. z.T. grundgesetzwidrig.

    Der Fiktion, dass jeder der arbeiten will, auch einen Arbeitsplatz findet, entspricht hier schon lange nicht mehr der Realität.
    Daher postuliert die Volkswirtschaft schon seit einigen Jahrzehnten 3-5% Arbeitslosigkeit bereits als Vollbeschäftigung!!

    Es ist m.E. schon übel, wenn es zu wenig bezahlte Arbeit gibt, Menschen zu drangsalieren, sich nun endlich einen Job zu suchen.

    Das Grundeinkommen würde nicht dazu führen, dass viele Menschen nicht mehr arbeiten würden. Viele würden mehr wollen als von einem Grundeinkommen zu leben. Klar man ist gerne auch mal faul, aber sein ganzes Leben nichts zu tun? – nee, das ist laaangweilig; so ist der Mensch nicht. Der Mensch möchte etwas schaffen.

    Und die paar, die tatsächlich nur "schnarchen" wollen, würde man dann auch schmerzfrei durchfüttern.

    Richtig ist, dass man "Sch…"-Jobs, wenn sie jemand machen soll, dann besser bezahlen müsste. Ist das so schlimm?

    Auch ein stärkeres Miteinander könnte eine Folge eines bedingungslosen Grundeinkommens sein.

    Ein frohes neues Jahr!

  8. Super interessantes Gespräch! Aber wenn ihr schon ein Video macht, dann wäre eine korrekte Belichtung aufs Gesicht schon klasse gewesen. 😉 Auch besonders bei der Ton-Qualität bei den Afghanistan-Videos habt ihr euch ja nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

  9. sehr schade, dass es kein persönliches dankes-video zum ende des jahres von euch gab, wenngleich man sich ausschließlich durch die zuschauer finanziert.

  10. Demokratie? Ganz ehrlich, ich denke nicht, dass wir überhaupt in einer leben. Mir scheint es eher so, dass das viel mehr eine Oligarchie ist, in der Interessengruppen und Cliquen herrschen. Grundlage sind Theo Pirker: Die verordnete Demokratie, Hans Herbert von Arnim: Die Deutschlandakte, Sheldon Wolin: Democracy incorporated und Daniela Dahn: Wir sind der Staat!

  11. AAAAHHHZHHHHHHzvcahbfhisbcibce

    TILOOOOO! ICH HASSE DICH! (Aber ich liebe dich auch für deine Arbeit!)

    So, jetzt zum Inhalt:
    Um die Minute 11:00 sagen du und Fefe, dass es doof ist, dass es HIER in Deutschland keine Debattierclubs gibt.
    FALSCH!!! Absolut falsch! Es gibt seit 20 Jahren eine deutsche Debattiertradtion von Debattierclubs an Hochschulen. Wir haben sogar einen Dachverband und werden von der ZEIT gefördert. Ich selbst leite zurzeit einen Debattierclub in NRW.
    Wenn du dich damit weiterbeschäftigen willst:
    vdch.de
    achteminute.de

    LG

  12. @Fefe: würde gern mit dir differierende Meinungen austauschen, da ich annehme, in einigen wichtigen Themen andere Ansichten zu vertreten, mir aber ebenfalls öfter bei wichtigen und komplexen Themen ein Gegenpart fehlt, der mir hilft, das Ganze zu verstehen. Da Alter identisch, Anspruch vermutlich ähnlich und Stadt gleich ist, würde ich mich über ein Feedback freuen. Die im Video angesprochenen Themen wären jedenfalls interessant.

  13. So wie ich das BGE verstehe (BGE light – nicht alles auf einmal):
    Wenn das BGE so realisiert wird – ist Miet- und Lebensmittelpreiserhöhung kein Argument
    Wer arbeitet oder sonstige Einnahmen über BGE hat – bekommt kein BGE, das BGE beschützt dich nur davor deine paar "Kröten" zu behalten, wenn du dir etwas erspart hast – fürs Alter (oder für einen "Hungerlohn" arbeiten zu müssen -> sorgt autom. dafür, dass solche Arbeiten besser bezahlt werden müssen).

  14. ganz ehrlich tilo ist doch so jemand der bestimmten leuten wie jbsen oder gnser nicht zuhört nur weil sie eben "böse verschwoerungstheoretiker" sind.

    und nebenbei unliebsame kommentatoren shadowbanned.

  15. Das einzige argument gegen das grundeinkommen, das mir einfällt, ist grundsätzlicher, strategischer natur.
    Es wäre ein stillscheigendes Eingeständnis der alternativlosigkeit des wachstumparadigmas.
    Warum nicht arbeit so gestalten, dass sie (wieder) als das wahrgenommen werden kann, was sie eigendlich ist, ein essentiell menschliches Bedürfnis nach einer sinnvollen, zielgerichteten Tätigkeit.
    Georg schramm hat mal irgend einen Pabst zitiert:
    "Wohltätigkeit ist das ersäufen der Gerechtigkeit im mistloch der gnade"
    Die einen haben burnout, die anderen haben nichts zu tun und müssen jeden € 2mal umdrehen.
    Kann man das nicht ausbalancieren.
    Und wenn alle arbeit gleichmäßig verteilt ist und immer noch menschen übrig sind, dann sollen die selbstverständlich auch in würde leben. Ich bin auch nicht a priori gegen das grundeinkommen, denke aber, dass der status quo dadurch eher perpetuiert oder zementiert, statt revidiert würde.
    Achso, ein "Gegenargument" fällt mir gerade noch ein; würden nicht sofort alle preise steigen?

  16. Fefe hat so recht mit den 15 Minuten die einem durch Unterbrechungen mindestens flöten gehen. Ich ärger mich dann jedes mal noch, so das da schnell auch mal 30 Minuten draus werden. Getaktet kreativ sein kann nicht funktionieren.

  17. Ein BGE ersetzt grundsätzlich alle bisherigen Transferleistungen in seiner Höhe.

    Das BGE wird immer von den Erwerbstätigen finanziert. Ein Grundeinkommen hat

    steuerfrei bzgl. der Steuer zu sein, die es finanziert. Daraus folgt: ein soziales BGE

    kann nur aus einer Einkommensteuer aller Erwerbstätigen finanziert werden, weil

    Erwerbslose keine Steuern zahlen können. Erst durch ein BGE können sie dann

    Konsumsteuern für den Reststaat und den Beitrag für ihre Krankenversicherung (KV)

    wie Erwerbstätige selbst zahlen.

    Erwerbstätigen steht bei Negativer Einkommensteuer das Doppelte als Freibetrag zu,

    sie haben schließlich auch Kosten für Rentenversicherung (RV) und

    Arbeitslosenversicherung (AV) und Werbungskosten durch ihre Erwerbstätigkeit

    zusätzlich gegenüber Erwerbslosen.

    Renditen haben davon abgesehen wenig mit Leistung zu tun (welches Risiko geht bitte ein Vermögender ein?).

    Ein Beispiel: das Zitat „Es gibt kein Recht auf Faulheit“ bezog sich seinerzeit (19. Jahrh.) auf die (faulen) Reichen, welche durch (faule, sprich) „arbeitslose“ Einkommen ihre gar nicht so kümmerliche Existenz bestritten, nämlich aus Kapitalerträgen, also Erträgen aus der Arbeit, welche sie den armen Leuten abgepresst hatten.

    Die Trennung von Arbeit und Einkommen gibt es eben schon seit Anbeginn des Kapitalismus und diese soll lediglich – zumindest in der Höhe des Grundeinkommens – auch auf die restlichen 90 % der heutigen tatsächlich arbeitenden Einkommensbezieher ausgeweitet werden.

    Das BGE wird überwiegend von denen finanziert werden müssen, auf welche sich die Parole „Kein Recht auf Faulheit“ ursprünglich bezog: Menschen, die von „arbeitslosen“ Einkommen aus Kapitalerträgen, also Erträgen aus der Arbeit anderer, leben.

  18. Fefe ist doch ein beta cuck. Kind adoptiert oder auf der Straße gefunden? Bis auf die technischen Ansätze wird der Typ völlig überbewertet. Von Leitner klingt auch nicht nach Armut. Menschlich komplett in anderen Sphären unterwegs.

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