Dirk Müller- Bedingungsloses Grundeinkommen

Dirk Müller- Bedingungsloses Grundeinkommen.

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29 thoughts on “Dirk Müller- Bedingungsloses Grundeinkommen

  1. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man die Vorteile der Digitalisierung (Mehrproduktion bei weniger Kosten) gleich wieder auf die nicht mehr benötigten Arbeitnehmer umverteilt. Wozu dann die ganze Veranstaltung? Da macht die ganze Digitalisierung überhaupt keinen Sinn mehr, wenn die Unternehmen den Vorteil (für den sie sich immerhin haben verschulden müssen) gleich wieder an den Staat abliefern müssen, damit dieser das Geld an die Bürger umverteilen kann..

  2. Im fortschreitenden Zerfall des Kapitalismuss muss sich die Wirtschaft ihre eigenen Kunden kaufen um am leben zu bleiben, sprich den Bürgern wird für umsonst Geld gegeben damit sie weiterhin Geld ausgeben können. Das wird unser bedingungsloses Grundeinkommen, aber nicht für lange denn daraufhin zerfällt der Kapitalismuss innerhalb einiger jahrzehnt. Das währe gut für meine Generation auch wenn die Welt danach vor die Hunde geht :*

  3. An einem bedingungslosen Grundeinkommen werden wir wohl nicht vorbeikommen. Ich geh sogar noch weiter! Es wird bald auch im Interresse der Unternehmen liegen. Ja ich geh noch einen Schritt weiter. Sie werden nach ein paar Querelen mit dem Staat einsehen müssen, daß ein Teil des Grundeinkommens von ihnen finanziert werden muß. Sonst geben sie den letzten Gewinn ihrer mit Roboter gebauten Computer und Luxuskarossen für die Schrottverwertung aus.

  4. Ein sehr guter Kommentar von einem Experten! Unsere Einstellung zur Arbeit ist derzeit eine Einstellung, die moderne Sklaverei fürdert! Bedingungsloses Grundeinkommen bringt den Menschen die Würde wieder zurück!

  5. Das BGE muss von der ZB gedruckt werden. So wäre das richtig. Es ist ohnehin ein Unding, dass die Regierung nicht ihr eigenes Geld hat. Es sich leihen muss als Souverän. Unfassbar.

  6. Wenn vor der Industrialisierung Eine ganze Familie auf dem Feld stand und gearbeitet hat. Vom Jüngsten bis zum Ältesten, und damit eine Produktivität erreicht wurde, um die Familie über die Runden zu bringen und dafür zu sorgen dass die Grosseltern überleben. So wurde die Produktivität nach der Industrialisierung immer weiter gesteigert. Das führt dazu dass ein einzelner Arbeitsplatz heute so Produktiv ist, dass er im Grunde mehr als die Existenz ihrer Familie decken könnte. Wir haben also durch hohe Produktivität eine Überproduktion die wir in den Westlichen Industrieländern über Exporte in Geld ummünzen. Deswegen haben wir auch diesen Massenkonsum, den es vor der Industrialisierung gar nicht gab. Jetzt kommt die nächste Industrielle Revolution, die Digitalisierung. Diesmal können wir nicht noch mehr den Massenkonsum steigern, wir alle haben ja schon zu viele Produkte die wir eigentlich gar nicht bräuchten in unsern Wohnungen. Wir rutschen in einen Handelskrieg um die Ressource "Arbeitsplatz". Also darum, in welchen Ländern am Ende der Globalisierung die vielleicht 1 Mia. Arbeitsplätze sein werden, um sich selbst und die restlichen 8 Mia. Erdenbewohner mit allem zu beliefern was sie brauchen. Aber was ist denn mit diesen 8 Mia. Menschen die für die Produktion gar nicht benötigt werden? Wir kommen um ein BGE in Zukunft gar nicht herum. Ansonsten Produzieren wir für 9 Mia. Menschen und nur 1 Mia. hat einen Job und kann konsumieren.

  7. Dieses BGE ist nur eine weitere Form der Versklavung. Die Höhe des BEG wird in Relation zu den Lebenserhaltungskosten derart gering sein, dass selbst H4 dagegen als Luxus erscheint. Somit ist man gezwungen jede minderwertige Arbeit für wesentlich geringere Lohn als heute anzunehmen. Es gibt genug Arbeiten, welche ein PC oder Roboter nicht ausführen können bzw eine gezwunge menschliche Arbeitskraft wesentlich billiger ist, da diese nicht gewartet werden muss. Unbegrenztes billiges Humankapital zum Verschleudern, wegen Überbevölkerung. Wenn Großunternehmen und sogenannte Finanzexperten für BGE plädieren, dann nur zum eigenem Vorteil

  8. Das Grundeinkommen stellt jedem Individuum die gleiche Frage : Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest ? Ist ein Volk das keine Angst hat, noch regierbar ? Verbreitet die Agenda 2010 Angst ?Ist ein Arbeitnehmer bei Eintritt von Arbeitslosigkeit dafür Verantwortlich, wenn die Politiker unfähig sind, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen die dazu geeignet sind das neue Arbeitsplätze entstehen könnten.? Haftet ein Arbeitnehmer, mit seinen in Jahrzehnten schwer erarbeiteten kleinem Privatvermögen, wenn er Freiwillige bzw. Unfreiwillige Beiträge in die Sozialkassen , wie der Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat.?
    Fazit: Angst und Schrecken verbreiten jene Menschen die vom Unrecht motiviert sind, um sich auf die eine oder andere Weise einen persönlichen Vorteil auf Kosten der Allgemeinheit zu verschaffen.Wie war das vor 1989. Damals gab es auch nur sehr schwer einen Job. Personal wurde ständig abgebaut.Die Agentur für Arbeit hatte fast nur unseriöses, Aushilfsjobs oder Saison Jobs (Hotel u. Gaststättengewerbe ) im Angebot. Fachkräfte ab 30+ galten bald als zu alt. Ein gutes Programm war für kaufmännisches Personal die ABM Maßnahmen bei den Sozialverbänden z.b. AWO. Die Agentur für Arbeit hatte in diesen Fällen für 12 Monate die Gehaltszahlung nach Tarif BAT übernommen, danach kam man Automatisch wieder in die Stufe von ALG 1. Wie gingen die Betroffenen damit um ?. Ganz einfach, man hat sich mit zusätzlichen Teilzeit oder Gelegenheitsjobs (Angestellt oder Kleingewerbe) über Wasser gehalten. Auf diese Weise kam man auf zirka 1500 – 2000 DM Einkommen pro Monat Netto. Im Vergleich zu Heute wären das zirka 1500 – 1800 Euro Netto. Sorgen bereitete nur die Altersversorgung,Krankheit oder ein Unfall . ABER ANGST HATTEN WIR KEINE. Und das ist der wesentliche Unterschied.

  9. Das Bedingungslose Grundeinkommen muss und wird irgendeinmal kommen. Die Frage ist nur wie viel unnötiges Leid bis dahin passieren muss bis die Regierungen etwas unternehmen müssen um ihre Struktur zu erhalten.

  10. Leider gibt es auch negativ-Schlagzeilen. In Finnland wurde die Studie bzgl. Grundeinkommen nicht fortgeführt, und das, obwohl die Prognosen nicht die schlechtesten waren. Da bleibt zu befürchten, dass sich auch hier bei uns viel eher an solchen "Fakten" orientiert wird, statt daraus zu lernen, zu optimieren, und zum Thema Grundeinkommen am Ball zu bleiben. Wer bisschen ausgeschlafen ist, wird eh wissen, dass es kaum tragbare Alternativen dazu geben wird. Stay lucky, DT (www.dt-classics.de)

  11. Das "Bedingungslose Grundeinkommen" ist wie die "Rente mit 63" eine "Mogelpackung".
    Das BGE dient als "vorgeschobene Philosophie" um letztendlich alle Bürger (Nicht-Beamten) dieses Landes in dieses "Grundeinkommen" (HARTZ IV + 10%) zu entsorgen und somit einmal mehr um ihre Rentenanwartschaften zu bescheissen. Egal wieviel jemand tatsächlich eingezahlt hat. "Nicht-Beamte", die 30 oder 40 oder mehr Jahre in die Gesetzl. Altersversorgung eingezahlt haben bekommen zum Schluss genauso wenig, wie jemand, der nur 3 oder 4 Jahre oder gar nicht eingezahlt hat. Es geht wieder einmal nur darum, das Altersversorgungssytem der BRD GmbH zu Gunsten der "stattlichen Pensionsversorgung von Beamten" zu zementieren.
    Der wahre Grund ist: Man sucht nach einem geräuschlosen Hütchenspieler-Kniff, das Millionenheer der Asylbetrüger möglichst unauffällig lebenslang durchzufüttern !

  12. Es ist ein Problem im Kopf. Götz Werner sagt ganz richtig, das Gute traut man sich aber nicht dem Nachbarn zu. Auch der Neid, "warum bekommt der dann Grundeinkommen", ist ein Problem.
    Und die Frage, wer arbeitet dann noch? Wenn man ins Gefängnis kommt, ist die größte Strafe nicht arbeiten zu dürfen. Jeder gesunde Mensch möchte arbeiten. Das Nichtstun ist die Strafe.
    Und mit Grundeinkommen werden die Menschen richtig kreativ, denn es ist ja nicht wie das Arbeitslosengeld, das man nur bekommt, wenn man nicht arbeitet. Die Denke im Kopf muss sich ändern.

  13. Ich bin gegen das BGE. Das BGE ist ökonomisch und menschlich gesehen einfach nur schlecht und würde über kurz oder lang zusammenbrechen (abhängig von der Höhe des BGE).

  14. In vielleicht 400 Jahren. Heute ist noch viel Handarbeit angesagt.
    Hartz IV ist doch bedingungslos. Keiner muss verhungern.
    So viel mehr Geld ist nicht da.

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