Das Bedingungslose Grundeinkommen

Eine Ausführliche Betrachtung zum Begriff sowie den Vor- und Nachteilen des Bedingungslosen Grundeinkommens. Sozialismus: …

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28 thoughts on “Das Bedingungslose Grundeinkommen

  1. Das konsequente Gegenteil wäre dann, dass jeder der Sozialleistungen bekommen will, eine für ihn zumutbare Gegenleistung bringen muss. Ich lasse mal offen, wie die Gegenleistung aussehen könnte ?.

    Aber das Gegenteil von schlechten Ideen sind nicht immer gute Ideen.

  2. Arbeit ist die Leistung die der Mensch auf dem Arbeitsmarkt anbietet bzw. zur Verfügung stellt. Es gibt den Arbeitnehmer und den Arbeitgeber.
    Der Arbeitgeber ist derjenige, welcher seine Leistung auf dem Arbeitsmarkt anbietet, und dafür dann Lohn, Gehalt oder ähnliches erhält.
    Der Arbeitnehmer ist derjenige, welcher diese Leistung des Arbeitgebers auf dem Arbeitsmarkt nimmt und dann nach getaner Arbeit, durch das Zahlen von Lohn, Gehalt oder ähnlichem vergütet.
    Durch das Verdrehen der Begrifflichkeiten wird der "Arbeitnehmer" als Bittsteller gebrandmarkt und in eine schwache Position gestellt.
    Durch das Korrigieren der Verdrehung wird dem jetzt als Arbeitgeber auftretenden ein Stück weit Macht zurückgegeben und das System zum Wohle der Beschäftigten verändert.

  3. 16:12 Was aus meiner Sicht fehlt: Nicht nur die arbeitende Bevölkerung, sondern auch die Unternehmen (vor allem mittelständische Betriebe) zahlen Steuern.
    Diese Steuereinnahmen sollten zur Kalkulation des Finanzierungsbedarfs für das BGE nicht außer Acht gelassen werden.

  4. Hinsichtlich Staatsangehörigkeit/Aufenthaltsort sind wohl weniger Länder wie Frankreich und Schweiz, als vielmehr asiatische Länder wie Thailand oder die Philippinen interessant. Mit 2000-4000 € im Monat (2-4-köpfige Familie), kann ich dort leben wie ein König. Wir wären sofort weg 😉

  5. Mein dummer bruder glaubt leider die scheise aus dem funk video dazu. Leider hat er auch deren attitüde angenommen einem fakten und logikbasiertem gespräch aus dem weg zu gehen.

  6. Das Grundeinkommen macht nur dann Sinn wenn die meisten "einfach/unangenehme" Arbeiten von Maschinen erledigt wird. Dann ist es fast schon zwingend notwendig da es nicht genug Arbeit für alle geben wird

  7. BGE – "finanzielles Perpetuum-Mobile", das ökonomisch einfach nicht funktionieren KANN.

    .
    BGE ganz vereinfacht abstrahiert:

    Auf einer Insel leben 2 Leute. Jeder der beiden soll nun 1000 Taler BGE bekommen.

    Preisfrage: Wieviel Taler sind dazu nötig und vorher dafür (mindestens) zu erwirtschaften und (an Steuern) einzunehmen? – Richtig: 2x 1000 Taler, also 2000 Taler.

    Wenn nun der Eine der beiden arbeitet und der Andere der beiden nicht arbeiten mag, so bedeutet das nun, dass der Eine welcher arbeitet, mindestens 2000 Taler Abgaben leisten muss ("mindestens", weil Verwaltungsaufwand ja auch noch Kosten verfrisst) – denn von irgendwoher müssen die 2x 1000 Taler BGE für die beiden ja herkommen (und ersteinmal in die BGE-Kasse hineinkommen).

    Weshalb der Bruttolohn des Einen der beiden welcher arbeitet weeeiiit über 2000 Taler liegen muss, denn der Eine der arbeitet, der geht ja auch nicht für lau und für umme malochen, sondern muss ja auch noch irgendeinen Nutzen und Vorteil davon haben:

    Würde man man ihm z.B. 2200 Taler brutto als Lohn geben und davon die für die beiden benötigten 2x 1000 Taler BGE als Steuer/Abgabe abziehen, dann blieben dem Einen der arbeitet dann als Nettolohn noch 200 Taler übrig – und dafür, den ganzen Monat 40 Wochenstunden arbeiten zu gehen.
    So bescheuert ist niemand.
    Und man müsste dem Arbeitenden dann ein Vielfaches an Bruttolohn zahlen, damit sich das Arbeitengehen dann Netto überhaupt noch lohnt und rechnet.

    Die Löhne müssten also exorbitant ansteigen, womit sich aber auch die Arbeit exorbitant verteuern würde – und als Folge dann logischerweise aber auch die Produkte und Dienstleistungen massivst verteuert. (Womit dann das BGE aber auch nicht lange zum Leben reichen wird – und sich eine endlose Spirale zu drehen anzufangen beginnt.)

    Die Arbeit verteuert sich und senkt damit auch die Nachfrage nach Arbeit, ebenso wie durch die heftige Abgabenlast die Arbeitsanreize sinken.

    Außerdem: Anstieg der Schwarzarbeit (um der immensen Abgabenlast zu entgehen) (und dann Bargeldverbot und weiteren Ausbau des Überwachungsstaates nach sich ziehen würde), sowie weitere Abwanderung und "Flucht" von (echt und tatsächlich) Hochqualifizierten, Fachleuten und Leistungsträgern (die woanders, im Ausland, mit weniger Abgabenlast schaffen können).

    Sprich: 1A Wirtschaftszerstörungsprogramm, Gesellschaftszerstörungsprogramm.
    Ganz im Sinne des Marxismus-Leninismus, und den Mottos "Deutschland verrecke!" und "Destroy western bourgeois societies & nations!".

    .
    Oder noch kürzer, klarer und einfacher erklärt:

    Dein Nachbar quatscht dich an und erzählt dir, dass er jetzt beschlossen hat und beabsichtigt, nicht mehr und nie wieder arbeiten gehen zu wollen. Und sich von nun an lieber dem Malen, Meditieren, Trommeln und Lesen widmen möchte.
    Und fragt dich, ob du als Arbeitender und Lohnverdiener denn nicht Lust hast, von deinen 2000 € Einkommen ihm monatlich die Hälfte abzugeben (damit er nicht mit vor Hunger knurrendem Magen vor der Staffelei stehen und auf der Yoga-Matte sitzen muss).
    Einfach so. Ohne Gegenleistung und irgendeine Gegenverpflichtung.

    Wer wäre da freiwillig dabei und würde das machen und auf so einen Vorschlag eingehen? – Und würde diesem Nachbar NICHT den Vogel zeigen (und NICHT fragen, ob er eigentlich noch alle Latten am Zaun hat)?

    Nun ja, genau das ist aber das Grundprinzip des BGE.
    Ganz egal mit wieviel pseudo-intellektuellem Richard-David-Precht-Dummschwätz-Geschwafel, Paradies-Verheißungs-Geschwurbel und Science-Fiction-Roboter-Gedöns und man das umkleidet und zu zerreden versucht.

    Bildungsnützliche Verweise:
    https://www.oliverjanich.de/warum-das-bedingungslose-grundeinkommen-nicht-funktionieren-kann
    Partei der Vernunft – "Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) und Bürgergeld": 


    Oliver Janich – "Bedingungsloses Grundeinkommen":

  8. Am Besten wäre es, wenn man sämtliche Steuern, Abgaben und SV-Beiträge abschaffen würde. ( Außer Steuern für Alkohol Tabak, Luxus und PKW's ab einer bestimmten Motorleistung.) Stattdessen solle Jeder den selben , festen Prozentsatz seiner Bruttoeinnamen, ( egal ob aus Arbeit oder Passivem Einkommen) zahlen. Ganz gleich wie viel man verdient. Aus diesem Topf leite man das Geld immer dorthin, wo es am nötigsten gebraucht wird . Bei einem festen Prozentsatz von z.B 10 % müsste jemand der 500 Euro verdient, 50 Euro , und wer 50 Millionen verdient 5 Millionen zahlen. Es gäbe dann keinen Mindest, und auch keinen Spitzensteuersatz , Der Beamtenapparat würde beträchtlich schrumpfen , doch vor Allem wäre es so am gerechtesten, wenn ich richtig liege. Zusätzlich dürfe kein Geld in Steuergräber wie Flughafen "Ber", Stuttgart 21, Griechenland, Flüchtlingsinvasion usw. verpulvert werden. alleine damit könne man das BGE locker finanzieren .

  9. Sehr guter Beitrag.
    Und massiv unterbewerteter Kanal.

    Musste in der letzten Anderhalbminute an das marxistische Bonmot "Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen!" denken – mit dem die Kommunisten die Koppelung von Leistung und Lohn (also Koppelung von Lohnhöhe an die Leistungshöhe) aufheben wollen.

  10. Ich bin kein Fan vom BGE, aber es gibt einen Trend. Immer mehr Jobs werden von Computer und Robotern … übernommen. Und es werden kaum mehr (sinnvolle) neue Jobs erschaffen.

    Irgendwann werden kaum noch normale Arbeiter benötigt, trotzdem muss man für deren Existenz sorgen (z.B mit BGE). Ein ausgedachtes Szenario: Selbstfahrende Autos, Lkws, … übernehmen viel Arbeit. Die Felder werden von automatisch Mähdreschern abgeernten, selbstfahrende Lkws bringen es zum Supermarkt. Dort wiederum werden durch Fließbänder automatisch Waren nachgefüllt, an der Kasse sitzen nur noch ,,Kameras“ .

    Das ist eine Entwicklung für 50 Jahre, aber man sollte eine Lösung schaffen. Wo jetzt noch Hunderte Menschen arbeiten, werden zukünftig noch ein paar Informatiker und Ingeniere arbeiten.

  11. Super Video! Sehr sachlich und unemotional analysiert – wie es eben seien sollte. Hinsichtlich des BGE kann ich auch die Videos von Charles Krüger empfehlen.

    Dein Kanal verdient viel mehr Abos. Weiter so!

  12. Das BGE ist so hoch, dass das Existenzminimum abgesichert ist. Und da ein Baby noch nicht so viel benötigt, wird es etwas weniger sein (einschließlich ein Teil der Räumlichkeit). Dafür bräuchte man auch keine große Kontrolle, da man das Einkommen automatisch an das Alter bis zur Volljährigkeit anpassen lassen kann.

  13. Mein absoluter Lieblings Youtuber!. Wieder mal ein sehr guter und aufschlussreicher Beitrag. In der AFD gab es doch einen sehr guten Vorschlag zu einem BGE: € 500,00 für jeden Erwachsenen vom Staat , für Kinder eine kostenlose Ganztagsbetreuung( diesen Vorschlag habe ich ergänzt ? , denn Kinder in die Welt zu setzen soll nicht aus monetären Gründen geschehen) pro Person 500 € steuerfrei und abgabenfrei jeden Monat. Auf das selbst erwirtschaftetes geld, egal aus welcher einkommensart ( Arbeit, Kapital, vuv, Rente, pension), Eine kostenlose Basiskrankenversicherung für alle. Von allem, was über diesem Freibetrag liegt werden 40 % abgegeben. Aus dieser Abgabe wird dann alles finanziert. ein solches Grundeinkommen wuerde kleine Geschäftsideen wieder rentabel machen, Menschen können von ihrem Geld mehr behalten. Wenn jemand nur faul sein möchte, dann kann er das tun, in einer billigen Gegend mit einem sehr niedrigen Lebensstandard. Alle anderen müssen eben etwas dazu verdienen und würden es auch tun, da es sich dann auch lohnt. Die jetzigen Abgaben sind leider viel zu hoch. Der Break-even-Point für kleine Unternehmen ist viel zu hoch. Der Faktor Arbeit ist viel zu teuer.

  14. das bedingungslose Grundeinkommen haben schon genug Menschen in diesem Land,also warum nicht für alle? es gibt für alles eine Lösung,man muß nur drüber nachdenken

  15. Ein gutes video muss ich gestehen und denoch halte ich viele deiner analysen für sehr, sehr fragwürdig. Alleine die ausage "…der mensch ist halt so…". Wie ist den der mensch so? Wenn das doch "so klar ist", wieso haben wir als gesellschaft extra so viele berufe die sich ausschließlich darum kümmern diese frage zu beantworten? Wenn das "so klar" ist wären die…geschwätzwissenschaften(gerne auch als geisteswissenschaftler betrachtet- soziologen, psychologen, philosophen usw.) wie es einige nennen, biologen, (genetik, mediziner, etc.), juristen (anwälte, richter, notare etc.) usw. usw… die müssten ja den ganzen tag nur auf der faulen haut rumliegen und pauschal urteile fällen können ,diese müssten am ehesten wissen wie der mensch "halt so ist".

    Ganz davon abgesehen. Um es auf die aktuellere lage zu beziehen. Wenn der mensch "halt so ist", dürfte auch die logische konsequenz sein das die neuen "hochqualifizierten fachkräfte" genauso sind wie die standardisierten europäischen…hier kommt doch dann gleich die frage ob hier grenzen benötigt werden…die sind doch dann "genauso wie die hier lebenden"!?
    Wie du merkst alleine deine anmutende analysie halte ich für grundsätzlich falsch!
    Mir fällt da gerade ein. Machiavellie wurde übrigens in vielen punkte schon widerlegt. Das bedeutet nicht das er in "allem unrecht" hat sondern nur das viele seiner schlüsse einfach falsch sind, von der aktualität ganz geschweige. siehe hierzu kant, hegel usw.

    Doch zurück zur zu deiner annahme und dessen analyse.
    Diese ist A) wir haben überhaupt keine ahnung wie der mensch pauschal sind. Wir haben nur einen "durchschnitt" messung, der aber nicht existiert(schon garnicht in der masse). B) die meisten studien eher das gegenteil deiner behauptung aussagen (egal ob biologische, geisteswissenschaftliche oder sonst in irgend eine richtung) aber fairniss halber sollte auch erwähnt werden das sie "teils" sogar total widersprüchlich sind und C) muss das "rechtswirksam" definiert werden und da es im recht das wort "bedinung" nicht existiert, ist die "wirksamkeitserfordernis" (das ist die frage "wenn…dann", was eine ableitung von "rechten und pflichten" ist.) wichtiger! Dadurch wird die definierung wer das überhaupt erhält bestimmt. Diese frage kann man übrigens umgehen. Da das "bedingungslose grundeinkommen" um eine eine absicherung geht, kann man eine zwischenschaltung von "beispielsweise" der verpflichtung zur "selbstversorgung" schalten. Bevor einer meint das dies dann doch eine bedinung ist…nicht juristisch! Dies wäre ein teil der "freiheit" und juristisch betrachtet hat freiheit "keine" bedingung, sondern nur eine sich "selbst erlegte verpflichtung"! Das würde dann natürlich bedeuten das viele leistungen gestrichen werden und man sich dann privat um dies kümmern darf…durch diese streichungen könnte übrigens alleine die finanzierung passieren. Nur einmal eine zahl zu nennen. Jährlich gibt der bundeshaushalt runde 900 Milliarden bis 1 Billionen € nur für sozialausgaben (rentenversicherung, krankenversicherung, pension etc.) aus.

    Der mensch ist nicht grundsätzlich "faul" und er braucht auch nicht zwingend irgendwelche anreize um irgend eine "leistung" zu erbringen. Es ist nachweisbar das ab einem gewissen punkt der "untätigkeit", der mensch beginnt sich freiwillig in die gesellschaft einzubringen. stichwort soziale kontakte, einen inneren leidensdruck (anerkennung, streben nach etwas bedeutenderes usw.) etc. Wann das passiert ist von mensch zu mensch unterschiedlich und genau was dieser dann auch tut ebenfalls…
    kleine randbemerkung: für jemand anderen(freunde, familie etc.) einen schrank aufbauen, umzug zu helfen, elektrogeräte einstellen/reparieren, putzen etc.(auch hierzu ein stichwort: dienstleistung) ist übrigens auch eine art der "unbezahlten arbeit".

    Hier ist wirklich eine entscheidende frage ob diese für "fremde" freiwillig gemacht wird und das vorallem für unliebsame arbeiten… Wenn ich mir aber die "freiwilligen helfer" für das "refugee welcome" ansehe mach ich mir da eher weniger gedanken drum. Ganz davon abgesehen, viele dieser unliebsamen arbeiten sind privatisiert und nur vom staat beauftragt…beispielsweise die "müllentsorgung" die von firmen wie der "ALBA-Group" getätigt werden. Häufig sind aber diese "privat firmen" stark in ihre befugnise eingeschränkt und/oder mit hohen reglement verbunden. Würde man die von derartigen "bürokratischen" dingen befreien, stellt sich doch eher die frage ob hier nicht ein anreiz bestünde dass die firmen eine stärkere investition tätigt. Schließlich werden hierdurch ressourcen und kosten ersparnis freigesetzet….andererseits haben diese reglementierungen auch ihren sinn, beispielsweise umweltschutz.

  16. Bedingungsloses Grund-Einkommen aus Steuern zu finanzieren wäre unfair und einfach eine Sozialleistung… Wenn die allgemeinen Staatseinnahmen durch Handel etc dafür genutzt werden wäre das besser. Statt jedem etwas auszuzahlen könnte der Grundpreis für Strom und Wasser kostenlos sein. Genauso wie sozialwohnungen und eine grundlage zu normalen Wohnungen. Ausserdem Steuersenkung für Bürger und Firmen… Das würde weniger Arbeitszeit für Arbeiter ergeben und mehr Arbeitsplätze für arbeitslose… Minimalstaat

  17. Unter BGE würde ich arbeiten gehen. So bin ich zu depressiv und sehe keine Aufwertung meines Lebens, was mich noch depressiver macht. Solche Leute werden meist nicht in die Rechnung mit einbezogen. Ist natürlich alles hypothetisch, aber dennoch schade. Bis auf die sozialistischen Anteile, mit Abzug der kulturellen, bin ich dafür (wenn es auch nicht so hoch angesetzt sein müsste). Die Armen müssen in einer Zeit, in der Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden, gestärkt werden. Sonst kann man verstehen, dass sich immer mehr bewusst mit Hartz 4 abgeben und bei niedrigen Strafen eher kriminell werden. Die Verhältnisse stimmen einfach nicht merhr. Zusätzlich holen die Wirtschaftseliten jetzt über die politik auch noch billige Arbeitskräfte von außen hinein, indem sie vorgeben Humanisten zu sein. Das alles muss aufhören.

  18. Sehr interessant – nur am Ende leider zu wenig erhellend, weil du von der Idee des "Homo Ökonomicus" ausgehst – der Mensch, der möglichst viel Nutzen aus seinen Unternehmungen ziehen will. Wie paßt denn ins Bild, daß es Menschen gibt, die Dinge tun, ohne dafür bezahlt zu werden? Zb Künstler, die mit ihrer Kunst keinen roten Heller erzielen? Tierschutzvereine? Was ist, wenn es zB Hochwasser gibt? Glaubst du wirklich, daß Menschen dann nicht mitanpacken, weil sie dafür nicht bezahlt werden? Mit dem simplen Menschenbild kann man zu dem Thema nicht kommen. Denn dann müßtest du jetzt schon das derzeitige System geißeln – und zwar mit aller Kraft. Findest du (Outbound-)Call-Center-Jobs sinnvoll, wo nur versucht wird, alte Menschen übers Ohr zu hauen? Unsere derzeitige Gesellschaft sieht anscheinend vor, daß jeder möglichst viele andere betrügt, um seinen Vorteil zu sichern, um dann irgendwann selbst betrogen zu werden.

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