Das Bedingungslose Grundeinkommen ist NICHT bedingungslos

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36 thoughts on “Das Bedingungslose Grundeinkommen ist NICHT bedingungslos

  1. Es ist sogar eine Pflicht, sich an der Wahl zu beteiligen. Wenn ich nicht mit der Arbeit der Regierung zufrieden bin, sollte ich dazu beitragen diese abzuwählen. Gehe ich nicht zur Wahl, nehme ich die Entscheidung einfach hin. Warum beschwere ich mich aber dann? Selbst aktiv werden und wählen. Oder sich selbst wählen lassen. Nicht wählen oder Stimme ungültig machen hilft nicht. Selbst wenn man sich von den etablierten Parteien nicht vertreten fühlt gibt es immer noch Rentnerpartei, Katzenfreunde, Biertrinker oder auch (regional) Bürgerzusammenschlüsse und Vieles mehr. Immer noch besser als eine Regierungskoalition (die man nicht haben möchte) einfach nur stillschweigend und zähneknirschend zu dulden.

  2. In spätestens 10 Jahren wird es keine Kassiererinnen mehr im Supermarkt geben, da man alles über seine App eingibt und nur noch ein Roboter das Fach mit den ausgewählten Lebensmitteln auffüllt. Es wird keine Sachbearbeiter mehr bei der Krankenkasse geben, da alles vollautomatisiert von Computern gemacht wird. Der BVG Bus wird sich selbst durch die Berliner Großstadt manövrieren, sodass kein Busfahrer mehr benötigt wird und noch tausende anderer Jobs werden wegfallen. Was machen wir mit all diesen Menschen, für die es dann keine Arbeit (oder besser formuliert keine geregelte Lohn(sklaven)arbeit im Sinne eines nine-to-five-Jobs) mehr gibt? Schließlich kann man nicht alle zum Datenanalysten oder Verkehrsleittechniker umschulen. Außerdem braucht man davon dann nicht eintausend sondern nur noch einen… Mich würden auch dazu deine Meinung interessieren, Kolja.

  3. Alter nichts ist bedingungslose, auch nicht die Liebe von der Mutter zu ihren Kind. Denn die Bedingung ist schon einmal mindestens das es ihr Kind ist. Mit BGE ist einfach nur gemeint, dass man nichts leisten MUSS um es zu bekommen. Das Geld da sein muss, was durch arbeitet erwirtschaftet wird ist doch völlig logisch du Clown. Das du ein Konto brauchst auch, natürlich gibt es Bedingungen, aber für einen Bürger heißt es, du bist nicht verpflichtet etwas dafür zu tun Punkt. Was ich damit sagen will, bleib doch bei der Sache und fang nicht an auf Namen rum zu lutschen. Was redest du denn da? Es geht doch nicht um ein Glücksgefühl 😀 Weißt du wie viele Glücksgefühle es gibt :D. Es geht hier um Freiheit und Sicherheit. Sicherheit sich keine sorgen machen zu müssen, wie ich jeden Tag an Geld komme und die Freiheit seine Gedanken, durch die Sicherheit die nun da ist auf das zu lenken worauf man es selbst haben möchte. Und wenn du Psychologe :D, sagst es macht Glücklich etwas für sein Geld zu tun, dann denk doch nicht das die Leute aufhören zu arbeiten. Nur versteh dabei eins, nicht nur Lohnarbeit ist Arbeit!
    Wir haben so einen riesen Wohlstand und fangen trotzdem nicht an Glück zu fördern, Selbstverwirklichung, Sinnsuche und Persönlichkeitsentwicklung. Menschen brauchen immer zulange um zu erkennen, wann es Zeit ist für eine Veränderung.

  4. Zusammenfassung:
    5 Minuten: freie Meinungsäußerung
    5 Minuten: die Bezeichnung ist nicht gut gewählt
    5 Minuten: ein paar schwammige Argumente.

  5. schlechte argumentation! aber um da drauf einzugehen bin ich zu müde und zu faul zum tippen aber nur mal so vorweg, durchs rumschreien deiner dumemr argumentation wird dir keiner mehr glauben das du recht hast

  6. Ein BGE wird bedingungslos an jeden in Deutschland lebenden Mitbürger ausgezahlt. Es heißt nicht Bedingungslose Finanzierung des Grundeinkommen. Mit bedingungslos ist nur der Erhalt gemeint, nicht ob man krankheitsbedingt mehr Geld benötigt u.s.w.

    Und nicht zuletzt ist es auch möglich, ein BGE abzulehnen. Man muß das Geld ja nicht annehmen oder man verschenkt es an Bedürftige weiter.

  7. Man könnte das bedingungslose Grundeinkommen realsisiern, der Sozialetat im Staat müsste sogar ausreichen um einen Wert zwischen 500 und 1000 Euro für jede Person zu realisieren.

    Das klappt aber nur wenn man die Regulierung des Sozialstaats sofort abschaltet.
    GKVs, RVs, AVs abschalten…sodass dort kein Geld mehr im Staat verdaut wird.

    Die Folge ist, dass jeder ab dann für sich selber vorsorgt.
    Ich gehe dann halt zum Zahnarzt, und zahle an der Theke bar.

    Das wäre ein Wohlstandsgewinn für die gesamte Gesellschaft, weil dann auch der Konkurrenz-Gedanke in die Medizin reinkommt. Und gute Ärzte für ihre Arbeit belohnt werden, weil die Menschen bereit sind, den guten Ärzten mehr Geld zu geben.
    Ein Arzt der pfuscht, würde von seinen Kunden abgestraft werden, weil niemand mehr in seine Praxis käme.

    Diese Form des Grundeinkommens, würde dann sogar nicht dazu führen, das viele Leute einfach nur noch faul wären.

    Diese Reform, ich würde es schon Revolution nennen, würde die Gesellschaft dermaßen strapazieren, dass ich der Meinung bin, dass es von heute auf Mittwoch nicht machbar ist, weil in den Versicherungen ( AOK, TK, etc…) ja nicht sofort einen anderen Job machen können, sondern sich erst Umschulen müssten.
    Man kann die Bullshitjobs in der Gesellschaft nicht mit einem Fingerschnippen auf einmal abschaffen. Die Verwerfungen wären zu groß.

    Ich finde es ist übrigens ein Treppenwitz, dass die Leute IMMER nach mehr Sozialismus schreiben, sobald die Gesellschaft zu Wohlstand gekommen ist.
    Ergebnisse dieses Treppenwitzes sind in ALLEN sozialistischen Experimenten auf der Erde sichtbar.

  8. Gebe dir vollkommen recht. Meiner Meinung betreiben nur die Wortklauberei die ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern und sich im nächsten Satz dann schon widersprechen. So wie der gute Götz Werner…."Babys bekommen weniger als Erwachsene,Männer weniger als Frauen"….! Das ist dann eher ein solidarisches Grundeinkommen!

  9. Das ganze rumgehacke auf dem "bedinungslos" ist völlig sinnlos und inhaltsleeres gegen das BEG wettern! Ich gratuliere dir zwar das du erkannt hast das es ja scheinbar doch Bedinungen dafür gibt, dann wirst du aus dem Häusschen sein wenn ich erzähle das alles bekannte eine bedinung hat und zwar die Ursache die die beschriebene " Wirkung ", also das was passiert, ausgelöst hat. z.B. eine Bedinung das deine Mutter dich liebt ist erstmal das sie existiert, das sie geistig dazu in der Lage ist (keine Behinderung/Krankheit) usw.
    Dazu kommt das man durch das BEG viel weniger Staat hat und man auch viel viel weniger Rechenschaft ablegen muss das es schlicht egal ist was man tut wenn man nicht gerade arbeitet. Wenn mal was schief läuft im Leben muss man nicht zu irgendeiner Behörde und sich erklären und "Bedingungen" erufüllen-> dir fällt vlt auf wie die Leute auf den "Namen" dafür gekommen sind, du verwechselst das vlt mit einer Definition.
    Ich finde es nur sehr schade das du denkst das alle Menshcen bei ihrem Job leiden und absolut keinen Lebensinhalt oder Freude empfinden. Oder wieso gehst du sonst davon aus das kein Mensch mehr weiter Arbeiten würde? Ich hoffe für dich das es nicht daran liegt das es bei dir so ist und du deshalb denkst das gehe allen so.
    Gibt noch 200 weitere gute Argumente welche deine Meinung völlig entkräften aber ich bin zu faul das weiter auszuführen. Das nur als Hinweis ich glaube du hast den Grips dazu das selbst zu finden wenn du dich mal ein wenig mehr, als nur den Wiki-Artikel zulesen und du dich in viele Richtungen umhörst dann Stößt man sofort darauf.
    Am Ende ist es eine Frage des Menschenbildes welches man hat, du musst um dagegen zusein denken das man nichts tut wenn man muss bzw nichts sinnvolles. Ich glaube da einfahc nicht dran wenn ich mich und mein Umfeld ansehe dann sehe ich Leute die sehr wohl arbeitsbreit sind aber nicht nur durch den monetäre Vorteil sonder auch einfach weil sie was bewegen was schaffen was vorran bringen wollen das ist in meinen augen in jedem gesunden Menschen vorhanden und man hat durch das GE die möglichkeit das so auszuleben wie man es für am sinnvollsten hält.

  10. Diese Diskussion kommt zu früh. In Verbindung mit der Digitalisierung, die noch viele Arbeitsplätze wegrationalisiert, sehe ich im BGE eine Möglichkeit, die Menschen, die zukünftig durchs Raster fallen, aufzufangen, und zumindest die Existenzangst zu nehmen. Eine Arbeitslosigkeit von 50 Prozent und mehr wird, zumindest wenn wir nichts unternehmen, in Chaos und Unruhen münden.
    Deshalb sollte sich die Gesellschaft schon fragen, wie sie in Zukunft damit umgehen möchte. Man sollte deshalb wirklich auch einen Teil dieser Wertschöpfung, die durch die Digitalisierung entsteht, mit zur Finanzierung des BGE heranziehen. Außerdem benötigen wir keine Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung mehr. Auch diesen bürokratischen Moloch können wir uns dann sparen.
    Darüber hinaus sollte es jedem Bürger möglich sein, kostenlos an Weiterbildung teilzunehmen und sich im Beruf besser zu qualifizieren oder, falls der eigene Beruf nicht mehr existiert, auf einen anderen Beruf selbsttätig umzuschulen, denn verschiedene Studien haben gezeigt das Menschen arbeiten wollen. Die wenigsten werden sich in die soziale Hängematte legen. Oder es gibt wieder mehr ehrenamtlich tätige Menschen.
    Ich sehe im BGE einen wichtigen Ansatz (Beitrag) für die nahe Zukunft.

  11. Die Argumentation, mit dem BGE hören alle auf zu Arbeiten ist in meinen Augen schlicht falsch.
    Das BGE entkoppelt lediglich Arbeit von Lebensunterhalt und schafft damit eine neue Art von Arbeit.
    Du hast zwar damit recht , das Arbeit in Form von Wertschöpfung eine Voraussetzung für das BGE ist, allerdings ist dies auch in jedem anderen System der Fall.
    Das Wort "bedingungslos" im BGE bezieht sich lediglich auf die Bedingungen, die ein Mensch erfüllen muss um es zu erhalten, nämlich keine. Du reißt das Wort für deine Argumentation aus dem Kontext und beziehst es auf Grundvoraussetzungen einer Gesellschaft. Damit sagst du letztlich nur: Ein Wirtschaftssystem ohne Wirtschaft bricht zusammen.
    Bravo das hätte ich nicht erwartet.

    Der zweite Argumentationszweig fokussiert sich zu sehr auf die Monetäre Dimension von Erfolg. Nicht jeder Erfolg lässt sich monetär bewerten und vor allem sind nicht alle Ziele von Menschen monetärer Natur. Daher ist das Argument ziemlich haltlos in meinen Augen.
    Das BGE verlagert Zielsetzungen vielleicht noch etwas mehr weg von finanziellen Aspekten, und ich denke das ist mehr als notwendig, mindert aber in keiner Weise persönliche Erfolgserlebnisse.

  12. WER mag hier das System in den USA ?
    ihr seid ALLE ? naja, ich sags mal lieber nicht :
    hier meine ganz REALE und persönliche Erfahrung in den USA:
    i1) ch hatte in San Francisco einen LUNGENRISS,…!!
    2) die Ärzte haben mich NACH HAUSE geschickt, mit der Begründung : meine Versicherung würde nicht akzeptiert.
    3) mir wurde gesagt : wenn ich das Gefühl hätte ich sterbe, soll ich halt in ein anderes Krankenhaus gehen
    4) ich bin dann auf den LETZTEN Drücker in einem anderen Krankenhaus notoperiert words, und hätte aber genauso gut verrecken können.

    Wer hier sagt das System in den USA sei irgendwie ? cool ?
    ist , sorry ,..ein hirnverbrannter selbstgefälliger Vollidiot erster Klasse, und hat in seinem armseligen Leben wahrscheinlich nur die Sonnenseiten des Lebens kennen gelernt.
    Sonst ?
    würdet ihr noch so einen MÜLL labern,….

    Bzw.
    Wenn ihr das System in den USA soooo geil findet :
    Naja,.. dann ? solltet ihr in Zukunft falls euch mal was weh tut , NICHT das verdammt GUTE deutsche Gesundheitssystem in Anspruch nehmen.

    Sondern Ihr könnt Euch dann für eine Standard OP. bis an euer Lebensende verschulden.
    Und weil ihr die schulden dann nicht zahlen könnt werdet ihr Obdachlos.
    Und weil ihr Obdachlöos seit, verliert ihr dann euren Job.
    Und dann ?
    sitzt IHR ALLE bestimmt so VOLL Glücklich und zufrieden da so rum…
    und sagt :
    das System in den USA ist ja wirklich besser.

    Man, O Man, Euch sollte man Entmündigen !"

  13. Bei CS-GO ein 16-0 3x hintereinander schaffen ist doch ein super Ziel was glücklich macht. Und wenn man sich dann noch keinen Kopf um die Miete machen muss, perfekt. Der Kanal sollte lieber "Nichts im Kopf" heißen ^^.

  14. „Bullshit“ Kolja
    Als erstes gehst du davon aus, dass das Bedingungslose
    Grundeinkommen (BGE) durch Erwerbsarbeit bzw. deren Besteuerung finanziert
    werden müsste – was für ein alter Hut für unsere Zukunft.  Tatsache ist dass eine Gesellschaft der 4.Industriellen
    Revolution wo die Erwerbsarbeit immer weniger und teurer wird, ein BGE ganz
    anders finanzieren werden müsste.  Entweder
    durch eine Konsumsteuer (Bedarf besteuern) – eine Finanztransaktionssteuer (wo
    die Geldströme fliessen) oder eine Vermögenssteuer (wo das Kapital ist und sich
    ohne Arbeit vermehrt) – Um diese  politische
    System-Debatte werden wir künftig sowieso nicht drumrumkommen.
    Und da du schon die Theorie bemühst:  „wenn theoretisch keiner mehr arbeiten gehen
    würde“.  Ja theoretisch wäre/wird auch
    ein Leben ohne Arbeit und Geld möglich – in gewissen Kulturen und Zeitaltern
    hatten wir das so ähnlich auch schon –  Nur
    reden wir da wohl über einen künftigen  Zeithorizont von +100-200 Jahren.
    Zum Zweiten gebe ich dir bezgl. dem Begriff „Bedingungslosigkeit“
    nur insofern recht, wenn du unser Dasein und unsere Existenz in den Kontext der
    Unendlichkeit des Universum stellst.  Irdisch und in einer demokratischen Verfassung
    niedergeschrieben bezieht sich der Begriff der Bedingungslosigkeit ja nur auf die
    Einkommensregelung  innerhalb einer Gesellschaft
    (Kommune, Staat, Kontinent, Welt) die sich dieses „Bürgerrecht für Alle“ zugestehen
    will.  Ich denke auch für Skeptiker wie
    dich, werden die Verfassungsrechtler letztlich die richtige Definition finden.
    Der Rest deiner „Denke“ basiert auf dem kapitalistischen
    Leistungsgedanken aus der Vergangenheit mit Beginn der 1.Industriellen
    Revolution mitte des 19. Jahrhunderts.  Leider
    wird uns auch heute noch die Ellbogenmentalität in Schule, Freizeit und Beruf
    anerzogen.  Mit den künftigen Herausforderung
    einer global vernetzten Gesellschaft, welche den Friedens- und
    Freiheitsgedanken weiterentwickeln will, werden wir neue System denken müssen.
    Und hier gebe ich dir in einem Punkt recht – wir müssen es testen. Ich sehe
    dein Beitrag ist aus 2015 – mittlerweile gibt es weltweit Pilotversuche
    (Finnland, Niederlande, Italien). Wie aber bei sovielen demokratischen Entscheidungsfindungen
    konkurrieren sich sehr viele verschiedene Modelle und das „Eine Richtige BGE“
    ist unmöglich zu realisieren.
    Zu guter letzt empfehle ich dir wirklich Meinungen nicht nur
    auszugeben sondern auch andere anzuhören. Zwei wichtige und kluge Köpfe, welche
    meine Argumente viel  besser und
    gewichtiger vertreten, sind Götz Werner und Richard David Precht. Deren Statements
    kann jeder per youtube folgen, wenn er auch wie ich, an den Zusammenhängen unseres
    zukünftigen Lebensumfeld interessiert ist.Liebe Grüsse aus der Schweiz
    Tomy Milde

  15. Hey Kolja,

    Ich finde deine Videos zum Thema Aktien super, aber meiner Meinung nach sollte man sich für solch komplexe Themen wie dem BGE umfangreicher informieren. Wikipedia reicht da leider nicht… Mir scheint außerdem, dass du deine schwarz-gelben Scheuklappen vergessen hast abzunehmen 😉 Liebe Grüße

  16. Viele denken natürlich dann auch so: Warum soll ich legal arbeiten, nehme ich BGE und nebenbei mache ich noch ein paar Stunden schwarz und muss nur 10Std pro Woche arbeiten.
    Bedingungsloses Grundeinkommen ist absoluter Schwachsinn.
    Die Zeiten, wo dich der Staat von der Wiege bis zur Trage unterstützt ist sowieso in Zukunft vorbei.

  17. Dein Argumentationsansatz über die Bindungungslosigkeit ist nicht angemessen, da die Bedingungslosigkeit sich lediglich darauf, dass man es ohne irgendwelche Bedingungen beziehen kann. Ich kann deinen Argumente jedoch nachvollziehen. Das bedingungslose Grundeinkommen wird bereits getestet. Eine gewisse Skepsis ist angebracht, jedoch bietet ein bedingungsloses Grundeinkommen Menschen aus den unteren sozialen Schichten womöglich bessere Aufstiegschancen. Meines Erachtens darf man das bedingungslose Grundeinkommen jedoch nicht zu hoch ansetzen, da manche menschen sonst schnell in den Konflikt Arbeit vs. Nicht-Arbeiten kommen.

  18. Danke für dieses Video. Ich halte das "BGE" auch für Unsinn. Testen könnte man es ja mal (aber nicht mit € 9.-/Mon. in einem afrikanischen Land, das ist nicht dasselbe wie € 1000.- oder € 2000.- in einem westlichen Industrieland).

    Meine Kritikpunkte:

    1. Soll das BGE auch für Migranten gelten? Wenn ja, ist halb Afrika bald bei uns und alles bricht zusammen. Wenn nein ist das ja Diskriminierung, oder? Und auch nicht bedingungslos.

    2. Das BGE soll ja aus Steuern finanziert werden, die dann massiv erhöht werden. So hab ich dann zwar Geld, aber alles ist wegen der bis zu 100%igen Umsatzsteuer wesentlich teurer.

    3. Manch einer (z.B. Schwerbehinderte etc.) ist vielleicht schlechter getellt als jetzt. Eine Hartz 4 Familie mit z.B. 5 Kindern bekommt jetzt auch schon eine Stange Geld (wieviel sollen Kinder eigentlich bekommen, und von Geburt an oder wie?)

    4. Billiglohnjobs werden boomen, denn "Ihr habt ja noch das BGE, von dem Ihr Eure Miete bezahlen könnt".

    Fazit: Lieber selbst ein passives Einkommen kreieren, als ein "geschenktes" vom Staat, das auch mit Abhängigkeit bezahlt werden muss und mit hohen (noch höheren) Steuern.

    Das viele Arbeiten, die schwer, eklig und unattraktiv sind (z.B. Kanalarbeiter, Müllabfuhr) nicht mehr gemacht werden, wenn es "Kohle für lau" gibt, sollte wohl jedem klar sein.

  19. Das Grundeinkommen wird in einer Vollautomatisierten Welt für viele Menschen deren Jobs durch Maschinen oder Roboter ersetzt werden die einzige Einnahmequelle sein. Nicht Menschen mit ihren Steuern auf geleistete Lohnarbeit werden das Grundeinkommen finanzieren sondern die Erträge welche von Maschinen erwirtschaftet werden. Der Weg in die Vollautomatisierte Welt wird gerade geebnet und man muss nach Lösungen suchen wie die Menschen deren Jobs durch Maschinen ersetzt werden an der zukünftigen Gesellschaft noch teilhaben können. Eine Maschinensteuer wäre hier ein sehr interessanter Ansatz für eine Umverteilung.

  20. Man kann das Recht auf Grundeinkommen als Verwirklichung des Rechts auf Teilhabe verstehen, also als Menschenrecht. Und Menschenrechte sind ja nichts anderes als Rechte, die bedingungslos sind, also die nicht an Pflichten gekoppelt sind

  21. Es gibt bereits Hunderte Milliarden Euro Grundeinkommen, die tagtäglich in Deutschland bezahlt werden, an Leute, die nichts dafür leisten: Dieses Grundeinkommen speist sich aus Verpachtung&Vermietung von GRUND&Boden (aber auch aus anderen Quellen wie Patentrechten, Monopolen). Nach Abzug von Steuern, Verwaltungskosten etc. versteht sich. Dieses Grundeinkommen muss eben nur anders verteilt werden…

  22. Ich habe ehrlich gesagt noch keine 100% festgelegte Meinung zu dem Thema aber deine Argumentation fand ich ehrlich gesagt überhaupt nicht schlüssig (um nicht zu sagen Blödsinn):
    – Was hat die Begrifflichkeit damit zu tun, ob das Konzept gut oder schlecht ist? Nur weil die Rückkaufgarantie bei P2P-Plattformen keine 100%ige Garantie ist, heißt das noch lange nicht, dass das Konzept deshalb Blödsinn ist. Im übrigen bezieht sich das "bedingungslos" darauf, dass der Beziehende keine Bedinungen erfüllen muss (im Gegensatz zu Hartz4 zB).
    – Wie kommst du darauf, dass man bei der Selbstverwirklichung keine Ziele verfolgt? Mit dem Schnitzel auf dem Berg hast du ja auch schon ein Beispiel gebracht für etwas, für das man in unserer Gesellschaft nicht mit Geld entlohnt wird, das aber durchaus ein Akt der Selbstverwirklichung ist.

  23. In den USA wäre es in der Schule genauso.

    OMG
    Dumme Argumente.

    Wenn du in der Deutsch Arbeit eine Interpretation schreibst "Ich habe dazu keine Meinung" ist das eine nichterbrachte schulische Leistung, es gibt kein Freedom of Speech, der Art, das man NICHTS sagen darf.

    Als Zeuge vor einem Zivilgericht MUSST du ja auch aussagen!!
    Hier wie in den USA

    Und es ist immer eine superschlechte Ausrede für eine schlechte

  24. Ein BGE, zumindest in einer Größenordnung von um die 1.000 Euro und aufwärts, wäre volkswirtschaftlich ein ganz heißes Eisen. Überlegt doch mal wie krass allein die Steuerbelastung pro Kopf ausfallen müsste, damit man sowas als Staat zuverlässig gegenfinanzieren könnte. Wir reden hier immerhin von einem Umlageverfahren, das jeden Monat auf Hochtouren läuft. Damit jeder im Schnitt seine 1.000 Tacken pro Monat kriegt, muss auch im Durchschnitt steuerlich pro Kopf soviel eingetrieben werden. Daran allein müsste man doch schon erkennen, was für eine Milchmädchenrechnung das Ganze ist. Frei nach dem Motto: Der Herr hat es gegeben, der Herr hat es genommen.

    Ganz zu schweigen von den massiven Verwerfungen, die stark erhöhte Steuersätze in den Bereichen Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer/Umsatzsteuer nach sich ziehen würden, was Markt-Konjunktur und Verhalten der Marktteilnehmer anbelangt.

    Ein BGE in geringen Größenordnungen von einigen hundert Euro mag vielleicht funktionieren, wäre aber keine wirklich Verbesserung und würde der Idee bzw. dem Wunsch dahinter kaum gerecht werden.

    Ergo = Das BGE ist Unsinn

  25. Bis 8:00 voll Deiner Meinung. Sprich, schön, dass wir ab Minute 8:00 zwei unterschiedliche Meinungen haben. Bzw. in meinen Augen hast Du das BGE und die menschliche Natur in der Beziehung noch nicht ganz verstanden:

    a) Du triffst die Annahme, dass nur weil Menschen einen gewissen Betrag X bekommen, nicht mehr arbeiten gehen würden. Testen wir es doch einfach an Dir. Lieber Kolja, würdest Du – wenn Du 700€ im Monat bekommen würdest – noch arbeiten gehen?

    b) Bedingungslos bezieht sich auf die Verbindung Staat-BGE Empfänger. Der Empfänger bekommt es BEDINGUNGSLOS vom Staat. Daher kommt der Begriff. Du schaust Dir den Begriff Bedingungslos im Gesamtsystem an. Darum geht es nicht.

    c) Bei 13:15 sagst Du es selber. Es fällt Dir schwer, Deine Argumentation auf den Punkt zu bringen. Sprich, sie ist Dir selbst noch nicht klar.

    d) 14:00 Du sagst, es wird die Menschheit nicht voran bringen. Aktueller Stand der Wissenschaft ist, dass Arbeiten und Herausforderungen die mit Kreativität gelöst werden müssen, dann besser gelöst werden, wenn der Mensch ein festes Einkommen OHNE Belohnungssystem hat. Wohingegen ein System mit Belohnung zu weniger erfolgreichem lösen dieser Aufgabe führt.

    e) 14:11 Testen wäre nice. Wobei es eigentlich schon umgesetzt wird. Nur "dumm" und mit Aufwand. Es gibt soziale Sicherheitssysteme bei uns (ALG und Hartz 4), sowie den Steuerfreibetrag. Beides kostet das Individuum und den Staat enorm viel Aufwand. Sprich, es kostet unserer Gesellschaft etwas. Das BGE verhindert diese Kosten (i) und sorgt dafür, dass Menschen sich wert geschätzt fühlen und damit produktiver sind (ii)

  26. ich bin dafür das das Existenziell Notwendige Bedingungslos gegeben sein müsste. Die Motivation mehr im Leben zu erschaffen würde dadurch bestimmt nicht verloren gehen. Außerdem bräuchte man dann diese ganze Bürokratiescheiße nicht mehr und die Menschen müssten nicht anderen Menschen in den Arsch kriechen nur um das Nötigste zu erhalten. Würde sich Wahrscheinlich auch Positiv auf Kriminalitätsstatistik auswirken.

  27. Du hast dich sehr schlecht informiert. Es wird sogar in Berlin getestete. Davon abgesehen kann ich dich beruhigen es wird weiterhin Leute geben die für dein passives Einkommen arbeiten. Weil die Masse Dumm ist wird sie das ganze ablehnen. Nicht wegen der Arbeit bzw des Geldes wegen. Sondern wegen der Freiheit die das ganze mitbringt.

  28. Du hast meiner Meinung nach ein paar Denkfehler:
    – Beim BGE gehts um Grundbedürfnisse. Glücksgefühle und Ziele haben nichts mit Existenzsicherung zu tun. Du kannst (und sollst) deine Ziele und damit deine Glücksgefühle weiter verfolgen (Darauf baut das BGE auch, denn die Befürworter glauben genau deswegen, dass die Leute weiterhin tätig sein werden. Man will doch was tun, was erreichen, auch wenn die Existenz gesichert ist… dazu gibts auch zahlreiche Befragungen). Würdest du bestimmt auch tun, auch mit einem BGE. Der Witz ist ja aber, dass einige Leute heute genau das nicht machen können, weil sie eben erstmal ihre Grundbedürfnisse decken müssen. Unsere Gesellschaft ist aber so reich, dass das ja fast schon lächerlich ist bei den Ressourcen die uns zur Verfügung stehen und dem Stand der Technologie. Ich finde das sind schlicht verschwendete Talente.
    – Das mit dem Grundrecht auf Arbeit ist mmn Blödsinn, wie du sagst kann es gar nicht gewährleistet werden. Das BGE ist das Gegenteil, es ist quasi das "Recht auf Faulheit". Wenn ich die Anzahl psychologischer Krankheitsdiagnosen so anschaue, würde uns etwas mehr Faulheit ganz gut tun. Ich versteh auch nicht ganz, warum man in der heutigen Zeit auf Teufel komm raus so total hart arbeiten soll. Seit der Industrialisierung haben wir hart für ein Ziel gearbeitet, nämlich, dass wir nicht mehr so hart arbeiten müssen. Und statt dass wir das akzeptieren sind die Leute vom Geld abhängig und haben teilweise 3 Jobs gleichzeitig und können davon immer noch nicht anständig leben. Ist doch ein schlechter Scherz?
    – Austesten: Finnland macht den Test ab 2017. In der Schweiz stimmen wir am 5. Juni ab, ob wir das einführen wollen… Ich wäre stolz auf die Schweiz (nach vielen Entscheiden, auf die ich überhaupt nicht stolz bin), aber ich glaube kaum, dass die Mehrheit (in dieser Abstimmung) ja sagen wird.

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