Butterwegge vs Precht Podcast: Können wir das Grundeinkommen finanzieren?

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15 thoughts on “Butterwegge vs Precht Podcast: Können wir das Grundeinkommen finanzieren?

  1. Beide haben gute Argumente. Auch wenn Prechts Aussage gegen eventuelle BGE-Bezieher, die mehr Kinder haben wollen um mehr Geld zu kriegen nicht nett klingt, kann ich den Gedanken schon verstehen. Als ich vor Jahren mal einen 1 € Job machte, erzählte mir Jemand von einer Bekannten, die wohl nur deswegen ein weiteres Kind haben wollte um mehr Kindergeld zu kriegen.

  2. Der Herr Butterwegge hat zu Beginn ganz schön schwache Argumente gegen das Grundeinkommen gebracht. Es wäre ungerecht, weil einer der in Meck-Pom auf dem Land lebt geringere Unkosten hat als einer der in München lebt. So ein Quatsch. Dafür lebt der der in München lebt in München! Und jetzt hat er die Möglichkeit, da er den Sklavenjob nicht mehr machen muss, nach Meck-Pom zu ziehen – wo der Bär definitiv nicht stept.
    Das andere, dass jetzt die Firmen nicht mehr so viel Zahlen müssen, da der Arbeiter seine Grundbedürfnisse über den Staat erhält. Auch Quatsch. Aktuell hat er nur die Wahl zwischen Hunterlohn knapp über Harz 4 oder letzteres entscheiden. Bei dem BGE: Wenn die nicht anständig zahlen, dann kann er einfach gehen.

    Ich würde mich bei einer Umsetzung eher darum sorgen machen, dass es viele Jobs gibt, die möglicherweise keiner machen würde, wenn es nicht zum (über)leben notwendig wäre. Ich nenne keine, aber jeder hat da welche im Kopf die ich meine. Und davon werden nicht alle von Robotern gemacht werden können fürchte ich.

  3. Die Deutschen haben 2015 bis heute gezeigt das sie null bereit sind für das Grundeinkommen.

    Precht hat mit allem Recht was er sagt. Nur muss das Volk auch in der Lage sein mit so einem System umzugehen. So lange es Menschen gibt die auf Flüchtlinge neidisch sind und andere für ihr tun, lassen und sein verantwortlich machen kann man das vergessen.

    Das wird so laufen. Man gibt ihnen 1000€, kurz danach wollen sie dann 1500€, man gibt ihnen die 1500€ dann wollen sie 3000€ und so weiter. Geld macht nicht zufrieden und schon gar nicht glücklich. Man muss an sich arbeiten und seine Vita mit der Gesellschaft teilen. Wenn sie positiv ist, muss man gar nicht viel tun damit die Menschen einem positiv gegenüberstehen.

    In den letzten Jahren hat sich weder der Gedanke von sozialer Gleichheit durch gesetzt noch der von Zukunft. Die AFD hat die Zügel in der Hand – eine Partei deren größtes Anliegen ist, das die Gegebenheiten erstmal so bleiben wie sie jetzt sind. Das größte Problem und Ärgernis für die AFD Wähler ist eine 16 jährige und Angela Merkel. Die Partei liegt nicht bei 5% oder so sondern teilweise bei über 20%. So lange das so ist – keine Chance auf ein Grundeinkommen, daß es wert wäre.

    Leider

    P.s. Mir wird gerade ein Video empfohlen von Michael Limburg : "Klimaschutz ist eine absurde Idee".

    Wir müssen grundsätzliches ändern – eventuell braucht es dann überhaut kein Grundeinkommen mehr. Sich von Geld abhängig zu machen oder Wirtschaftswachstum ist von gestern! Wir brauchen vollkommen neue Möglichkeiten und nicht einfach nur 1200€ hingeworfene Geldstücke. Im Endeffekt ist das BGE auch schon wieder überholt.

  4. Butterwegge leidet wohl an Demenz. Seine Argumente hat man tausendmal widerlegt und richtig gestellt. Er hat das Bedingungslose Grundeinkommen einfach nicht verstanden.

  5. Für mich immer wieder unfassbar, dass sooo viele Menschen Precht zuhören und nie irgendwas von ihm genauer hinterfragen. Er stellt eine selbst aufgestellte These nach der anderen auf, über die Gesellschaft, Psychologie, Wirtschaft, Sozialsysteme usw. die er wiederum mit weiteren selbst aufgestellten Thesen begründet. Und fast jedes mal beruhen weder die Ausgangsthesen noch die Folgethesen dabei auf geschichtlichen und/oder empirischen Fakten….
    Aber was er sagt klingt Intelligent und spannend und natürlich auch romantisch, man muss ihm einfach glauben 😉

  6. "Das heißt dann im Umkehrschluss, dass das Kinderbekommen bestraft wird ?"

    Ernsthaft ? Etwas NICHT BELOHNEN ist nicht gleichbedeutend mit STRAFE! Um Himmels Willen.. wie das Publikum gleich laut wird wenn ein Philosoph Klartext und die Wahrheit spricht. Ja selbstverständlich wird es tausende Familien geben die allein des Kindesgeldes wegen Kinder in die Welt setzen. Warum zum Teufel soll ein Staat eine Familie noch zusätzlich dazu unterstützen?

    Und nochmals an die Moderatorin: ich will nicht wissen wie groß die Zahl derer Eltern ist, die das Kindergeld ja selbstverständlich in die Urlaubskasse oder ins neue Auto stecken, anstatt es schön brav den Kindern zu geben oder es für ihre Privatuni zu sparen.

  7. Ich bin zwar in Mathematik nicht die hellste Leuchte ? aber lass mal gucken.

    Es gibt ca. 65 Millionen ü.21 Jährige in Deutschland. Jeder bekommt 1500,- € das sind 97,5 Milliarden Euro die man bräuchte.

    Transaktionssteuer von 0,5%
    Es gab 2016 einen bargeldlosen Zahlungsverkehr von 54,5 Billionen. Das wären dann 272,5 Milliarden Einnahmen im Jahr durch die Steuer. Das wären im Monat 22,7 Milliarden. Somit würde es leider nicht reichen. Man bräuchte also ca 2% als Steuer.
    Achso halt, die Steuer wäre ja auf jede einzellne Transaktion, nicht auf den gesamten Betrag.. hmmmm. Dann könnte es vielleicht doch ausreichen. Wie haben doch so schlaue Köpfe in Deutschland, das muss doch irgendwie berechenbar sein.

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