Bedingungsloses Grundeinkommen: Was passiert, wenn wir Geld geschenkt bekommen?

Jeden Monat 1.000 Euro mehr auf dem Konto – ohne etwas dafür tun zu müssen: Das Bedingungslose Grundeinkommen klingt nach dem besten Stipendium …

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40 thoughts on “Bedingungsloses Grundeinkommen: Was passiert, wenn wir Geld geschenkt bekommen?

  1. ich bin gegen ein BGE, weil es die Gesellschaft noch krasser in Leistungsgesellschaft, die weiterhin in hochbezahlten Jobs arbeiten geht, und schwarmfinanzierte Faulenzer, die ausschließlich vom BGE leben, teilen wird. Es wird die Schere zwischen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitslosen (ALGII) nur noch verschärfen.

  2. Für mich ist das BGE eine selbstverständliche Fortführung der "Sozialen
    Evolution" so wie die Einführung der Sozialen Marktwirtschaft,
    inzwischen sollte man sich von den alten Dogmen das man Werteschöpfung
    nur über mittelalterliche Lohnarbeit vollzieht, verabschieden. Ich
    definierte mich noch nie über das was ich arbeite oder verdiene.

    Am Bsp von Deutschland bräuchten lediglich die Billionen € und durch
    entsprechend ausgeklügelte Modelle umverteilt werden, es gibt bereits
    solche Modelle.

    Das BGE wäre ausschließlich ein Vorteil für alle, für jene die sich
    engagieren, welche sich nicht auf dem BGE ausruhen, jene ohne BGE
    ohnehin ehrenamtlich sich eingebracht hätten, für ein Teil denen das BGE
    reicht um halb Tags zu arbeiten und sich den Rest des Tages um die
    Familie zu kümmen und für jene die keiner Arbeit nachgehen, den es ist
    natürlich das Recht jeden einzelnen auch mal nichts zu tun.

    Mit der Einführung de BGE würden Regeln und Maßnahmen ergriffen werden
    das es eben KEINE Preiserhöhung gäbe, das BGE wäre auch nicht starr
    sondern würde sich an eine schwankende Inflation anpassen, so das das
    BGE eben nicht ab absurdum geführt werden würde, unter anderem weil
    jetzt Unternehmen Preise erhöhen könnten, zum BSp
    Lebensmittelpreisanstiege. (Solch Annahme würde der Idee des BGEs nicht
    entsprechen)

    Für mich bleibt es nachwievor ein Rätsel, warum und wie man GEGEN die
    erstklassige Idee des BGEs sein kann.

  3. Ich finde die Idee, dass das BGE über die Einkommensteuer finanziert wird, gut. Da würde ich persönlich bei meinem Gehalt nicht profitieren, aber ich denke, dass es wichtig ist, Geringverdiener zu unterstützen. Zudem wäre es eine gute Möglichkeit das Kapital gerechter zu verteilen. Jedoch glaube ich nicht, dass unsere aktuelle Regierung dazu bereit ist.

  4. Ich würde mich riesig riesig freuen , könnte mir endlich endlich eine Wohnung suchen und die jetzige so lang weiter mit finanzieren…..bis das Studium meines Sohnes beendet wäre. Da würden ja alle meine Lebensgeister wieder erwachen. Und ja,natürlich weiterarbeiten !
    Das wäre der pure Wahnsinn aber das Los wird entscheiden bzw die richtigen Zahlen.

  5. Würde sich das Grundeinkommen auch auf die Inflation auswirken? Durch höhere Löhne in manchen Sektoren würden ja zwangsläufig auch die Preise für Produkte und Dienstleistungen steigen, wodurch ein Teil des Grundeinkommens durch eine höhere Inflation wieder aufgezehrt werden würde.

  6. 13:13 Testen ist gut, und was bietet sich für einen ersten Test besser an als die derzeitige Coronakrise? Die Menschen müssen eh zu Hause bleiben und das Thema Arbeit ist da eh kein Thema wenn alle zu Hause bleiben müssen. Aber für einen ersten Test würde es sich ideal abbieten. Später könnte man es auch auf anderen Gebieten mal testen, aber danach kann jeder mitreden, weil jeder es schon bekommen hatte. Derzeit fallen sowieso immer wieder eine durchs soziale Netz und bei den Anträgen findet sich eh keiner durch

  7. Hier wird die Frage gestellt ob man weiter arbeiten gehen würde.Ich denke wir sind alle so unendlich verschieden.Wenn einer sagt "Ja",ich gehe weiter arbeiten heißt es noch nicht das er es tun würde ,hätte er das Geld dann in den Händen.Mir fällt auf das sich keiner die Frage stellt…was passiert mit den ganzen Obdachlosen….erhalten die es auch? Was passiert mit denen die ganz unten sind?

  8. Ich würde gleich morgen meinen Job kündigen. Mit rund 1000 Euro im Monat kann man gut leben. Vorallem wenn das Grundeinkommen mit der Einkommensteuer generiert wird und der Mittelständler ca. das selbe in der Tasche hat sehe ich es nicht ein arbeiten zu gehen. Lohnt sich ja dann so gesehen nichtmehr.

    Aber Interresant finde ich die Aussage von einem der Herren im Video. Jobs die gemacht werden müssen, müssen besser bezahlt werden damit sie attraktiv bleiben. Darus müssten doch die Preise für Güter und Dienstleistungen steigen. Somit hätte zwar jeder 1000 Euro mehr im Monat zur Verfügung aber die Lebenshaltungskosten Steigen. Oder liege ich da daneben?

  9. Vermutlich würden sogar die meisten wenigstens etwas arbeiten. Geld vom Jobcenter angerechnet zu bekommen ist kein Motivator zu arbeiten und manche gehen für 1100 € netto arbeiten – Was bereits Hartz-4 Niveau wäre. Das Jobcenter zwingt die Leute auch zu immer mehr Zeitarbeitsjobs, die schlecht bezahlt werden aber "jede Arbeit ist wertvoll".

  10. Alleine die Tatsache das wenn man normal arbeiten geht und zwischen 1300-1800€ bekommt, je nach Branche und Erfahrung tun 1000€ extra als Zusatzeinkommen richtig gut. Vorallem hat man mit 2300€, wenn man vom gering Verdiener ausgeht, ein Einkommen das viel mehr ermöglicht und man sich keine Gedanken mehr darüber machen muss Rechnung oder Miete zu zahlen. Man hat also genug Geld um alles zu tun was zum Leben nötig ist und sogar noch Geld übrig für Dinge wie Selbstverwirklichung und Hobbys. Und ich weiss wie es ist 2300€ zu verdienen. Ich habe es nach meiner Ausbildung verdient. Und konnte mir in dieser Zeit viele Dinge erlauben die ohne solch ein Gehalt nicht möglich wäre. Deshalb unterstütze ich dieses Prinzip des Bedingungslosen Grundeinkommens sehr! Und wir wissen alle ein Einkommen von 1000€ monatlich alleine ist zu wenig um überhaupt auszukommen und von Hartz IV braucht man gar nicht erst sprechen.

  11. Ich finde es nicht gerechtfertigt, dafür die (jährliche) Einkommensteuer zu erhöhen, welche in DE ja sowieso schon relativ hoch ist. Es mag gerechtfertigt sein, Leute mit mehr Geld höher zu besteuern, aber jemand der ein Jahr in seinem Leben 1 Million verdient und dann den Rest seines Lebens davon lebt, hat nicht mehr, als jemand, der in 30 Jahren eine Million verdient. Erstere darf knapp 50% abgeben. Das Modell ist unfair.

    Ich als jemand, der die finanzielle Freiheit als Absicherung anstrebt, fühlt sich etwas von der Politik in den Möglichkeiten angegriffen, wenn man zusätzlich die Rufe nach höherer Besteuerung von Aktien und ETFs einbezieht. An sich finde ich die Idee mit dem Grundeinkommen gut, wenn die Tests auch zu einem Positiven Ergebnis kommen. Dann aber bitte über Mehrwertsteuer oder einem anderen faireren Modell, was nicht einzelne Jahre betrachtet und Leuten auch die Möglichkeit gibt zu sparen…

  12. Ich habe eine Zeit lang ALG 1 bezogen. Dadurch hatte ich viel mehr Zeit für ein Studium, viel lesen, Sport und Unternehmensgründungen. Ich denke es ist Einstellungssache wie man mit einem bedingungslosen Einkommen umgeht, aber grundsätzlich bietet es die Möglichkeit die eigenen Vorsätze in kürzester Zeit effektiv umzusetzen 🙂

  13. Fakt ist wir werden immer mehr Menschen. Pro Jahr werden es um die 70 Millionen weltweit mehr. Aber die Anzahl der Arbeitplätze hat eben nicht die gleiche Steigerung. Mehr noch. Aufgrund der Globalisierung und der Maschinisierung und vor allem aufgrund der steigenden Produktivität PRO Arbeiter nehmen die Arbeitsplätze ab. Fakt ist also das von heute bis in die ferne Zukunft immer mehr Menschen ihr dasein ohne Arbeit fristen müssen. Sie müssen ihr Leben ohne Arbeit und ohne die daraus resultierenden finanziellen Mittel gestalten. Und nun gibt es 3. Möglichkeiten. 1 Wir lassen die armen Schweine verhungern. 2. Wir stecken immer mehr Gelder in das asoziale menschenverachtende hartz4 System wo heute schon mehr als jeder 2 Hartzer psychich krank ist. oder 3. wir schaffen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und wer entsprechend mehr haben möchte oder in dessen natur es liegt produktiv zu sein der geht eben arbeiten. Was wir in die Köpfe kriegen müssen ist das Arbeit nicht mehr das Ziel hat Reichtum zu erwerben sondern die Gesellschaft zu verbessern. "Der Erwerb von Reichtum ist nicht mehr die treibende Kraft in unserem Leben. Wir arbeiten um uns selbst zu verbessern. Und den Rest der Menschheit." – Capt. Jean-Luc Picard.

  14. Ganz klar ein bedingungsloses Grundeinkommen ist und wäre machbar sowie finanzierbar

    Und es sollte auch schnellst möglichst eingeführt werden, bevor noch mehr Milliarden in sinnlose und insolvente Konzerne und Unternehmen gebuttert werde. Oder weiterhin sinnlose Institutionen doppelt finanziert werden wie Agentur für Arbeit, Jobcenter, Rentenstellen und und

  15. Jaja, das Grundeinkommen beginnt dann mit 800€ bis sich alle dran gewöhnt haben und wird dann in populistischer Manier erhöht… 1.000€, 1.500€, 2.000€…usw. Wer zahlt das? Wann beginnt nochmal der Spitzensteuersatz? ….Y-Kollektiv: Super einseitige „Reportage“… Schon jetzt haben wir in Deutschland netto eine Auswanderung von Spitzenkräften. Kenne viele, die bereits dem immer sozialistischer werdendem Deutschland den Rücken gekehrt haben. Als Leistungsträger lebt es sich woanders besser.

  16. Fällt wirklich niemandem auf, dass das FDP-nahe Zetrum des Neoliberalismus in Deutschland, das Institut der deutschen Wirtschaft, in dieser "Reportage" für das Bedingungslose Grundeinkommen argumentiert? Allein schon deshalb kann das BGE doch keine Lösung auf die Soziale Frage im 21. Jahrhundert sein.

    Wenn es ein BGE gäbe, dann würde das letztlich vor allem zu einer Verkleinerung des Sozialstaats führen. Die ganzen verschiedenen Leistungen, die sich an unterschiedliche Gruppen richten, die zwei Formen des Arbeitslosengelds, das Grundeinkommen für Menschen mit Behinderung und Erwerbslose, Bildungsgutscheine für jedermann, Bildungsprämien etc. (übrigens auch der Mindestlohn!) könnten einfach alle weggestrichen werden, wodurch der Sozialstaat stark eingedampft werden könnte. "Es gibt ja für alle das BGE, das ja ausreicht, warum dann noch anderes Geld!" Wer sagt denn, dass das BGE, welches vielen aktuell in der Höhe von 1000 € angemessen erscheint, dann auch erhöht wird, entsprechend der Inflation oder auch einfach gemessen am relativen Wohlstand der Gesellschaft?

    Das BGE hat kurzfristig betrachtet viele Vorteile, vordergründig z. B., dass eben der Verwaltungsstab für den Sozialstaat wegfällt (was übrigens auch viele Arbeitsplätze sind und an diesen Arbeitsplätzen hängt dann auch wieder eine Arbeitnehmervertretung, die gegen die Arbeitgeber sprechen kann), langfristig ist das BGE allerdings defintiv nicht gut für einen Sozialstaat, der sich so versteht, dass er den Menschen hilft, die es aus eigener Kraft in dem gesellschaftlichen Rahmen, in dem sie leben. Dafür braucht es ein differenziertes System an verschiedenen Hilfemöglichkeiten und nicht nur das Totschlagargument "Aber es gibt doch das Bedingungslose Grundeinkommen, das doch für alle reicht". Genau dieser Satz wird es dann nämlich sein, der von Vertretern des Neoliberalismus ergo dem Institut der deutschen Wirtschaft ausgesprochen werden wird, sobald ersichtlich wird, dass das BGE eben kein Allheilmittel gegen soziale Missstände ist.

    Sinnvoller ist schlichtweg eine Besteuerung der Gelder, die der allgemeinen Gesellschaft vorenthalten werden: Sehr hoher Einkommen, Unternehmensvermögen, reiche Erben. Eben die Leute, die so viel Geld an sich ziehen, dass es nicht dorthin kommen kann, wo es gebraucht wird: Bei den (relativ und absolut) Armen des jeweiligen Staats (und übrigens auch bei den Armen, die in Asien und Afrika unsere ausbeuterischen Volkswirtschaften im Westen finanzieren).

  17. Bezahlt wird das BGE zu 80% von den reichen leuten , das Geld was den arbeitenden menschen jahrzehnte weg genommen wurde, wird an sie zurück gezahlt. Es kann nicht sein das ein angestellter zum amt rennen muss, weil er von seinem lohn nicht leben kann und gleichzeitig der chef sich eine nach der nächsten yacht kauft, das verhältnis stimmt nicht.. die aktuelle politik möchte das die armen leute die reichen finanzieren .. wer das nicht möchte, nächstes Jahr sind neue wahlen (zurzeit sitzen nur reiche leute an der Macht, warum sollten sie gegen sich selber handeln. CDU ist die Partei, die die reichen reicher gemacht hat und daran werden sie auch nichts ändern)

  18. BGE ist nur sinnvoll für die untere schicht, die reichen jucken die 1000 euro die sie mehr haben nicht, aber die steuern die sie abdrücken müssen für die untere schicht, das wird denen nicht gefallen. Damals wurden den armen 7% steuern genommen und an die reichen verteilt, durch das BGE wird dies wieder gerade gebogen. Die leute die jeden tag zur arbeit rennen sollten ein recht auf ein zivilisiertes leben haben. Es kann nicht sein , das sich die reichen auf den arbeitenden ausruhen. Durch ein BGE würde auch sofort der sklavenhandel in deutschland verschwinden

  19. halte ein BGE für sehr sinnvoll !!, je eher desto besser (ich werde nicht jünger und lebe nur einmal), dann kann ich mich endlich auf selbstständigkeit konzentrieren ohne angst zu haben zum amt rennen zu müssen falls es mal nicht genug abwirft oder mir einen kopf über rente machen zu müssen und am allerwichtigsten ich muss nicht mehr in so eine kackbude auf schicht arbeiten gehen und mich von irgendwelchen pappköpfen mit stehkragen rum kommandieren lassen

  20. Mein Ansatz zum bedingungslosen Grundeinkommen liegt in der Idee, dass man durch Fortschritt die Grundversorgung mit Strom, Nahrung und Wasser komplett kostenlos oder nahezu kostenlos global anbietet. Unsere Sonne bietet hierzu genug Potenzial, um mit einer passenden Technologie Strom, Nahrung und Wasser bereit zu stellen. Dieses soziale Experiment mit dem bedingungslosen Grundeinkommen ist jedoch kein neuer Gedanke: https://www.humanprogress.org/technology-not-alarmism-will-help-tackle-climate-change/ oder:

    usw. Finde ich gut. Like!

  21. @Y-Kollektiv warum sagt ihr in jedem eurer Videos das wir unsere Meinung doch bitte in den Kommentaren schreiben solle. Ihr reagiert doch 0 drauf. Euch interessiert die doch gar nicht. Also was soll diese Heuchlerei?

  22. Wer zahlt dann die Krankenkasse ?
    Sonst sind 1000€ schnell weg 1000€-890€ Krankenkasse Beitrag bleiben 110€. In Deutschland müssen alle Krankenversichert sein!

  23. Ich denke, dass beim Bedingungslosem Grundeinkommen Menschen durch das soziale Netz fallen würden, die jetzt von staatlichen Leistungen abhängig sind. Bei hartz4 und Grundsicherung sind Krankenversicherung und Miete inkludiert. Bei 1000€ Grundeinkommen nicht. Eine freiwillige Krankenversicherung kann auch gut 800€ kosten.

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