Bedingungsloses Grundeinkommen – Pro und Contra

In der Schweiz wurde eine Volksinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen lanciert. Der Vorschalg wird kontrovers diskutiert. Daniel Häni ist einer der …

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29 thoughts on “Bedingungsloses Grundeinkommen – Pro und Contra

  1. war klar man fängt mit dem Thema am besten in de Schweiz an…mit seinen Milliarden Schwarzgeldern usw. schon klar das da welche Angst um ihr Geld haben…
    Was ich aber besonders verachte ist dieses Denken…ich musste durch die Scheiße also müssen das auch die anderen…warum soll es denen anders ergehen als mir….das ist so dumm verachtungswürdig und vormittelaltelich das man sich ja nur noch wünschen kann das dieses PACK ohn Hirn und Herz bezahlt…für alles…vor den Toren Europas lassen wir die Menschen grepieren nur damit diese miesen Dreckss… weiter in Urlaub zu ihnen fahren können um den Graf ROTZ raushängen zu lassen…Erdogan kämpft wie viele andere für sein Volk, weil es das Wert ist…aber diese abartig perverse Art der kapitalischtisch,saddistisch verseuchten Brut in Europa ist es nicht Wert, jetzt wird abgerechnet…die Unwetter werden schlimmer, und bald wird ein anderer Wind wehen…die Menschen in den betroffenen Gebieten haben live erlebt wie schnell alles vorbei sein kann…aber es wird ja immernoch das Geld angebetet anstatt mal um sich zu schauen…voller blindem HAss werdet ihr euch gegenseitig abschlachten und nicht erkennen das ihr verleitet wurdet…jeder der die Menschen kennt weiß das es nur so enden wird.Was ist mit "unsre Ziele setzt die Phantasie /Sci fi die brauchen da alle kein Geld mehr…weil die aus dem Muschelntausch raus sind…Freiheit…

  2. "was heisst arbeit?" fragt er ein politiker der evtl. von steuergeldern lebt, der viel geld ein grosses haus/auto und wohlstand hat aber sich noch nie seine hände schmutzig gemacht hat… das bedingungslose grundeinkommen MUSS angenommen werden um tatsächlich das erste mal in der menschheitsgeschichte demokratie und freiheit zu gewärleisten. ich würde mich innerhalb von einem jahr selbständig machen und nur bei gelegenheit offiziell arbeiten, nebenbei würde ich mich komplett selbst versorgen als kleinbauer und evtl. expandieren und noch nahrung für famielie und sogar zum verkauf anbieten. Lokal, Bio, Ohne gentechnik, nur 100% gesunde natur. jeder könnte sein eigenes freies offenes fröhliches leben gestallten. das BGE wäre das beste das dieser welt je passiert ist und könnte uns von den sklaven ketten der finanz diktatur, korrupte politiker, banken u. grosskonzerne erlösen.

  3. Ich sehe das Grundeinkommen etwas gespalten.
    Zuerst einmal muss man erkennen, dass ein Grundeinkommen einen sehr starken Wirtschaftsliberalismus bedeutet, da der Arbeitnehmer nicht zwingend arbeiten muss und die Wirtschaft gezwungen ist, attraktive oder wenigstens sinnvolle Arbeitsplätze anzubieten. Ich habe kein Problem zu arbeiten, wenn ich einen Sinn darin erkennen kann.

    Auch würde es gewisse Ungleichheiten entschärfen, z.B. dass man als Student auf angespannten Immobilienmärkten weniger Chancen hat als Arbeitslose, die einen Zettel vorlegen können dass "das Amt" die Wohnung zahlt. (Situation in Deutschland).
    Auch stehen dem Grundeinkommen viele Einsparungen in unnützer Bürokratie und z.B. subventioniertem Wohnungsbau gegenüber.

    Was sehr stark dagegen spricht: Es ist die Frage, wieweit man "freiwillig" arbeiten geht. Auch steht man vor der Frage, wer soll es bekommen (vor allem wenn es um zugewanderte Mitbürger geht) und wieviel existenzsichernd ist. Und die Frage, was man macht wenn man feststellt dass dieses System nicht funktioniert.

    Ich bin tendenziell eher dafür (Situation in Deutschland), aber kann es nicht komplett beurteilen.

  4. Ich arbeite aus Freude an meiner Arbeit. Ich würde Ihr weiterhin nachgehen auch mit bedingungslosem Grundeinkommen. Wenn man einer unattraktiven Arbeit nachgehen muss, um sich seine Grundbedürfnisse leisten zu können, dann würde man das wohl eher nicht mehr Tun, wenn BGE angenommen wäre. Die Folge wäre man könnte sich mal entspannen und sich Fragen was man den eigentlich arbeiten will und sich dahin entwickeln. Also würde aus müssen wollen. Die unattraktive Arbeit müsste nun attraktiver werden, dies z.B indem man mehr Geld dafür bekommen würde. Menschen wollen immer höher, schneller, weiter sein, das liegt in unserer Natur. Und die Ausnahmefälle, die ausschliesslich die Wand / Fernsehprogramme anstarren wollen, sollen das tun bis Sie so unattraktiv werden, dass sich niemand mehr mit Ihnen Paaren will und natürlicherweise ausstreben oder sich ändern.

  5. Apropos – "Das heisst Arbeit" – Ich finde das einen zwiespältigen Ansatz. Wie wird das Problem der stetig wachsenden Arbeitslosigkeit gelöst? Die Finanzierung unserer Sozialwerke gleicht ja schon einem Grundeinkommen. Wieso die Wirtschafts-Journalisten noch immer an diesem System festhalten und "Plästerli-Politik" betreiben wollen ist mir ein Rätsel. All diese Intelligenz mal in etwas Sinvolles für ALLE zu investieren ist mir persönlich sympatischer, als die jährlich wiederholenden, düsteren Machenschaften von Wirtschaft- und Finanzwelt weiter ertragen zu müssen! Ethisch unkorrekt, politisch geduldet. – Diesen Fehler sollten wir früher oder später korrigieren.

  6. Da einfach zu kommen und zu behaupten, dass Beat Kappeler Angst hat ist Defamation!
    Kappeler ist einer der angesehensten Wirtschaftsjournalisten in der Schweiz: Wenn einer eine Ahnung von Wirtschaft hat, dann er.
    Künstler und Anthroposophen sollten bei ihrem angestammten Stammfeld bleiben und schlechte Kunst bzw. schlechte Philosophie produzieren, aber nicht sich aufspielen und den Wirtschaftern sagen wollen, wie ihre Wissenschaft funktioniert!

  7. Absolut! Ich persönlich finde den Gedanken ja auch so interessant, dass Arbeiten, die niemand gerne machen will (Klo putzen, Straßen kehren, usw…) eine ganz neue Bedeutung bekommen, denn die Wertigkeit dieser Tätigkeiten MUSS steigen. Ich hoffe, wir schaffen es irgendwann, das BGE in Österreich einzuführen, vielleicht können die Schweizer es uns vormachen und mit gutem Beispiel vorausgehen 🙂

  8. Hanoi, d' Schwyz musch jo alls imbortiere, Lääbesmittl sowieso – obrr dofüür chobts ja dä Schwarzgeld uss de Stüürehintrrziehig vun der odrre EU-Schtoote.

  9. Jetzt mal ehrlich, wer dieses Grundeinkommen jetzt schon will, ist viel zu früh dränen. Wenn man dass will muss man auf eine automatische Nahrungsmittelkreislauf hinarbeiten, dass sich die Schweiz selber ernähren könnte. Fortbewegungsmittel müssten automatisch laufen zB: Autos müssten automatisch fahren etc.

  10. Herr Kappeler spricht imemr davon, wie es denn schon immer war. Doch die Idee ist gerade, dass es neu sein soll, es soll Fortschritt bringen. Nicht so wie es schon immer war, das ist nicht der Gedanke dahinter.

  11. der "staat" sind wir alle. die finanzierung des bge würde über die mwst laufen, also würden alle, die konsumieren, in den grundeinkommenstopf einzahlen. das wäre gerechter als wenn man's über die einkommenssteuer finanzieren würde. die preise würden sinken, da die löhne um das grundeinkommen sinken => mwst kann erhöht werden und die preise wären wieder gleich wie heute. auch heute sind alle "abhängig" von den steuerzahlenden (schule, sicherheit, verwaltung, infrastr., ahv/iv etc.).

  12. so wie ich das verstehe geht es nicht nur um die bevölkerung zwischen 15 und 64. den auch die 0 bis 15 und vorallem 65 bis ?? kosten viel geld. also von ca 7.9 mio menschen arbeiten 2.767 mio, d. h. das rund 5.1 mio keiner oder einer teilzeitbeschäftigung nach geht. was bedeutet das rund 2/3 der bevölkerung ABHÄNIG von den 1/3 sind. und das bedeuted das die meisten der 2/3 auch direkt vom staat ihr geld erhalten, IV, AHV, AGK, Kindergeld oder subventionen wie z.b. die schweizer bauern.

  13. Herrn Kappeler scheint wohl nicht ganz bewusst zu sein, wie viel Geld heute ohne Arbeit verdient wird, einfach nur durch Zinsen auf Bankguthaben und ganz ohne dafür Arbeit zu leisten.

  14. 2500 CHF für alle. Und zwar jetzt. Lasst euch nicht alles befehlen von euer Chef. Mehrfreiheiten!! Und Man bekommt pro Kind 600chf über. Ja lasst euch diese einmalige Chance nicht engehen

  15. ich habe jetzt nachgeschaut. genaue zahlen gibt es nicht. man muss sich das mühsam aus excel-tabellen zusammensuchen…
    bundesamt für statistik 2011: 2,767 mio schweizer hatten 2011 eine vollzeitbeschäftigung. 4,924 mio sind zwischen 15 und 64 jahre alt. man rechne: 56% waren vollzeitbeschäftigt. also sind 44% der arbeitsfähigen bevölkerung entweder nur teilzeit- oder gar nicht beschäftigt… was herr kappeler hier erzählt, ist schwachsinn.

  16. welche statistik belegt, dass 80% der ch-bevölkerung zw. 15 und 64 100% bzw. 42 std pro woche arbeitet? kann man das irgendwo nachschauen? könnte mal jemand genaue zahlen herausfinden? beat kappeler behauptet da etwas, das ich einfach nicht glauben kann. das würde ja heissen, dass es praktisch keine teilzeitarbeit gibt heute. und wenn ich mich während der woche tagsüber so umschaue, sehe ich tausende leute rumhängen. sind das jetzt diese 20%?

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