Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) – Enno Schmidt

Zu unserer ersten eigenständigen Veranstaltung am 18. Mai 2017 durften wir von Idealism Prevails den anerkannten Experten Enno Schmidt zum Thema …

source

22 thoughts on “Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) – Enno Schmidt

  1. Sparen die Firmen nicht schon einen Haufen durch die dann wegfallenden Sozialabgaben ähnlich wie heute Schwarzarbeit? Warum sollte jemand dann nicht trotzdem seine 1800 beziehen wenn die Konsumsteuer da ist und die Firmen in der Hinsicht eh total entlastet werden. Zudem sparen sie ne Menge Verwaltung und wir sollten tunlichst vermeiden den Firmen noch Ratschläge zu geben wie sie die Gehälter noch mehr kürzen könnten.

  2. Herr Schmidt bei allem Respekt ich verstehe ja dass das bedingungslos das eigentlich wichtige ist. Jedoch sollten Punkte der Auswirkung immer unterstützend erwähnt werden egal ob es die Armutsbekämpfung oder das Familienwertschätzen ist.
    Ich sag das deshalb weil ich überwiegend bei BGE als Kritik höre: Ich kann mir das BGE vorstellen aber alle beantworten meine Fragen nur mit Philosophischen Phrasen. Ein älter Dame kam zu unserem infostand und sagte mir sie war auf 8 Vorträgen von Werner bis zu Lieberman und alle hätten sie quasi mit ihren bedenken und Fragen nur bei Seite geschoben. Ich hab ihr die Konsumsteuer Detailliert erklärt und nun ist sie eine große Stütze weil sie den Leuten die fragen haben zumindest den Gedanken näherbringen kann.
    Denken können es mittlerweile viele jetzt hätten sie gerne Argumente um auf Fragen eingehen zu können.

  3. Komisch dass immer Menschen ohne Ahnung das BGE fordern.
    Sozialismus funktioniert nicht
    Die intrinsische Motivation wurde von den Kommunisten im Gulag eingebläut. Ohne Erfolg.
    Bitte aufwachen. Nur Selbstverantwortung ist der Schlüssel. Dann muss man Menschén züchten. Ameisen.
    Marxisten glauben an den formbaren Menschen.
    Ich nicht. Evolution von Millionen Jahren auswischen.
    Schlimm.
    Märkte funktionieren nicht nach meinen Wünschen. Nachfrage und Angebote bestimmen sie. Produziert und angeboten wird was Kunden wünschen. Nicht was ich herstellen möchte.
    Nur weil ich Lichterketten basteln möchte?; Ich benötige schon jetzt niemandens Erlaubnis dazu. Nennt sich unternehmerisches Risiko.
    Aber wenn keiner meine Lichterketten möchte? MMMH zwingen zum Kauf? Das ist eine Fehlallokation der Mittel. Die Lichterketten wandern in den Müll.
    Oder Planwirtschaft? Dann bin ich nicht frei zu basteln was ich will. Zu Fehlallokation kommt es trotzdem. Weil niemand so riesige Märkte steuern kann.
    Ich bin im Sozialismus aufgewachsen.
    Nein danke.
    Ihr seid doch jetzt schon frei. Entwickelt wurde Talente und bietet es an.
    Die Zeiten das .Mutti sich über Bastelarbeiten freute, sind vorbei.

    Die Roboter gehören dem der dafür bezahlt. Der Ingenieur der sie entwickelt, bekommt guten Lohn. Andere liefern zu und warten.
    Es werden durch die Produktionsstelgerungen Servicekräfte frei. Der Ingenieur freut sich sicher über Personal Trainer oder Koch. Arbeitsteilung und mehr Freizeit. Das ist toll.

  4. BGE sagt doch der Hausverstand das dass kommen muss!! Sozial ist was Arbeit schafft…hahahah…..Sozial ist was Arbeit abschafft….dann hab ich ja Zeit für soziale Dinge!! Komplette Verdrehung unglaublich….aber man kann die Menschen verstehen….sie wurden über Jahrzehnte indoktriniert wie sie zu Denken und an was Sie zu Glauben haben…jz ist es an der Zeit neue Denkmuster zu entwickeln…alte Glaubenssätze aufzulösen….aber das erfordert Mut sich seiner Angst zu stellen und sein Verhalten und sein bisheriges Denken zu hinterfragen…Mfg

  5. Es fängt schon damit an, dass der Staat nicht dem Bürger in finanzieller Not hilft, sondern direkt erpresst, für den nächsten Mindestlohnjob arbeiten zu gehen, sonst gibt´s erstmal direkt Sanktionierungen und Sperren, bis man sich bereit erklärt, sich unter Wert zu verkaufen, was zwar gesellschaftlich etabliert, jedoch gegen das Grundgesetz ist.

    Gleichzeitig fließen endlose, durch hart arbeitende Menschen generierte Gelder in den Bau von nicht nutzbaren Flughäfen oder dem allseits beliebten öffentlichen Dienst, dass man selbst bei der ersten groben Kalkulation feststellt, dass man das BGE allein durch das Streichen diverser "Verwaltungskosten" zu einem Großteil finanzieren könnte. Somit könnte man den Überschuss unnötiger Beamte umschulen und für tatsächlich NICHT triviale Tätigkeiten nutzen, wie beispielsweise spezifische Forschungsgebiete.

    Weg mit Hartz4 und Arbeitslosengeld 1, weg mit Niedrigrenten (welche unter jeweligem BGE liegen würden), weg mit Kindergeld, weg mit Fördergeldern und weg mit den Verwaltungskosten, welche mit den erwähnten Geldern entstehen und her mit dem BGE für ALLE DEUTSCHEN STAATSBÜRGER/INNEN (zumindest ab Volljährigkeit). Mwst von mir aus anheben auf 35%. Dann noch eine Robotersteuer (für Maschinen, welche Arbeiten erledigen, welche zuvor von Steuern zahlenden Menschen verrichtet wurden). Am Ende wird jeder eine höhere Lebensqualität haben, während es den Staat rein garnichts zusätzlich kosten wird.

    Obdachlosigkeit wäre an dem Punkt, wo jeder durchgehend gesichert ist nur noch eine Option und kein "trauriges Schicksal" in der Shoppingzone. Unterbezahlte Jobs müssten attraktiver vergütet werden. Arbeiter müssten endlich besser behandelt werden (da finanziell unabhängig). Familien könnten endlich mehr Zeit miteinander verbringen, was der Entwicklung der Kinder zugute kommen würde (mehr Fachkräfte durch potentiell bessere familiäre Förderung). Die soziale Spaltung der Menschen würde sich von Generation zu Generation reduzieren. Die allgemeine Attitüde/Einstellung würde sich positiv wandeln (weniger Allgemeine Wut durch das Wissen finanziell abgesichert zu sein in allen Lebenslagen). Es würde deutschlandweit wesentlich weniger Schwarzarbeiter geben. Es würde weniger "finanzbedingte" Gefängnisinsassen geben (Ein Insasse kostet etwa 45.000€ an Steuergeldern im Jahr). Studenten könnten sich endlich auf ihr Studium konzentrieren und müssten sich nicht stattdessen den Kopf zerbrechen, wie sie das Bafög zurückzahlen. Es würde mehr Unternehmer geben, da durch das BGE die Versagensängste minimiert würden.

    An so vielen Ecken würde der Staat durch das BGE Geld sparen und sogar neue Gelder generieren. Doch damit es umgesetzt wird, müssen die Menschen einmal an einem Strang ziehen, anstatt sich gegenseitig "überholen und dominieren" zu wollen. Jetzt haben die Leute dieses Landes durch das wählbare BGE erstmals die Chance, bedingungslos finanziell abgesichert zu werden. Lasst euch diese Chance nicht nehmen. Und selbst wenn ihr es nicht wollt, dann denkt an die Menschen, die euch umgeben. Jeder hätte was davon.

    Flüchtlinge bekommen längst eine abgewandelte Form des BGE hierzulande. Kostenlose Krankenversicherung (erwerbslose Deutsche Staatsbürger müssen hierbei um die 200€/Monat pflichtweise zahlen), kostenlose Unterkunft, kostenlose Kleidung, kostenlose Nahrung, kostenloses Taschengeld in Höhe von 392€ (nach 15 Monaten Aufenthalt in D), teilweise kostenloser Führerschein (hat mir ein befreundeter Flüchtling erzählt). All das wird seit unzähligen Jahren finanziert, ohne dass Deutschland daran zerbrochen ist.

    Wenn man also die im dritten Absatz meines Kommentars erwähnten Gelder generiert und umverteilt, ist das BGE für jeden volljährigen Menschen in diesem Land langzeitig mühelos umsetzbar. Zumindest in Höhe von etwa 500€, sodass der Anreiz zum arbeiten weiterhin gegeben, gleichzeitig jedoch eine grundsätzliche Absicherung gegeben ist.

    Solange es kein BGE gibt, wird das Deutsche Grundgesetz mit Füßen getreten. Am 24. September das BGE wählen – für ein besseres Deutschland.

  6. Viele denken ja, dann geht keiner mehr arbeiten. Ist das so? Du kannst dir davon keinen Luxus kaufen. Deine Miete, Strom, Heizkosten etc sind alles gedeckt. Du kannst davon auch essen kaufen und überleben, aber du kannst nicht jeden Tag Sushi essen gehen.
    Gerade dann, wird man doch arbeiten wollen, oder nicht? Jede Stunde die du arbeitest, dieses Geld geht direkt in deine Luxus Tasche. Ich weiß nicht, hat jemand mal bei Mutti gelebt und gleichzeitig gearbeitet? Man musste an Mutti nichts zahlen und das ganze Geld hattest du in der Tasche.
    Ich bin auch davon überzeugt, dass viel mehr Ehrenamtlich getan wird. Ich bin ja eigentlich ein Büro-Typ, aber ich liebe Tiere und würde gerne im Tierheim aushelfen. Ich glaube jedenfalls, es wird dann sehr viel kostenlos gearbeit.

  7. Wir brauchen ein Gleichgewicht zwischen Bescheidenheit und Größenwahn, also zu dem Grundeinkommen ein Maximumeinkommen.
    Leider sind die die Grenzen setzen dürfen denn Größenwahn verfallen, und Größenwahn kennt keine
    Grenze.

  8. Das bedingungslose Grundeinkommen ist der Rettungsring der Elite vor der Lynchjustiz der als Mob bezeichneten Masse.
    Es ist und wird eine Beruhigungspile für den wütenden Mob sein, der langsam begreift wie er von der Elite über den Tisch gezogen wurde.
    Schmeiss dem kläffenden Köter einen Happen hin und er wird dich nicht mehr beissen.
    Die angeblich "gegebene Hand" ist nur dazu da um dir den Stiefel weiter in den Nacken zu treten.
    Wenn die (Eliten) uns Allen wirklich Gutes wollten, dann würden die ihr Einkommen deckeln (auch bei 10, 20 o. 30 Mill.) aber nein die die Millarden auf unsere Kosten scheffeln schmeissen uns ein Almosen von 1000 o. 1500 Kröten/Monat hin.
    Die machen euch (noch) weiss es geht nicht? Dabei wissen die genau das die es zahlen müssen, wenn sie nicht gelyncht werden wollen.

  9. Die ganze Argumentation der Schweizer bGE-Initiative beruht im Finanzierungfilm



    auf der zentralen Lüge, mit Wegfall der Arbeit würde das Volkseinkommen = Nettowertschöpfung sinken, deshalb sei die Einkommensteuer falsch. Es verringert sich die Zahl der Erwerbstätigen, aber NICHT die Wertschöpfung ! Sie wird nur auf weniger Leute verteilt ! Und deshalb ist ja die Einkommensteuer eine Konsumsteuer auf in- und ausländischen Konsum inländischer Wertschöpfung.
    Damit ist die Idee des bGE IMMER eine Umverteilung von denen, die Einkommen erzielen, auf jene, die keine beziehen !
    Wer wie in diesem Vortrag mit einer Lüge gleich beginnt, ist schlicht unseriös.

  10. Geld entsteht durch Güter und Dienstleistungen, die heute immer mehr
    von Roboter, Automaten, 3D-Drucker erbracht werden. Wer soll also die
    vielen Güter kaufen? Selbst bei Ökonomen ist das angekommen die wollen
    jetzt das Helikopter-Geld umsetzen, was fast den selben Zweck erfüllt wie das BGE: Angebot und Nachfrage wieder in die Balance bringen.
    Prof. G. W. Werner: "Es mag kühn klingen, aber: Finanziert ist das
    bedingungslose Grundeinkommen schon. Denn wir produzieren genügend Güter
    und Dienstleistungen. Von ihnen leben wir, nicht vom Geld. Geld ist ein
    rechtliches Äquivalent zu den käuflichen Gütern und Dienstleistungen.
    Es ist kein Wert an sich. Geld ist nicht Gold. Mit den Gütern und
    Dienstleitungen entsteht das Geld, mit dem sie gekauft werden können.
    Dafür ist das Geld da. Es gibt so viel Geld, wie es käufliche Werte
    gibt. Sonst könnte man sie nicht kaufen."
    http://www.unternimm-die-zukunft.de/de/zum-grundeinkommen/kurz-gefasst/

  11. Neofeudalismus ist Götz Werner mit seiner "alleinigen" Mehrwertsteuer aus der Feudalzeit.
    Ein BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen gibt es NUR, wenn KEINER MEHR Steuern zahlt als bisher, und das heißt seit der Aufklärung eben auch Einkommensteuer von Oben nach Unten !
    Dann kostet nämlich das bGE nur noch die Hälfte von Oben nach Unten und ist heute schon finanziert.

    Der Grundfehler von Enno Schmidt liegt in seiner fehlenden mathematischen Allgemeinbildung, ein Grundeinkommen kostet eben bei Umverteilung von Oben nach Unten (ESt.) nur die Hälfte einer Umverteilung von Allen auf Alle (MwSt.).
    Und diese Schwäche ist seit André Presse´s Dissertation (S.120) seit 2009 Götz Werner und Enno Schmidt bekannt.
    Dass man durch Besteuerung ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag bei ESt. nur die Grundfreibeträge temporär ausleiht, hat Enno Schmidt ja 2014 sogar bestätigt. Trotzdem predigt er weiterhin die neofeudale Irrlehre einer alleinigen Konsumsteuer.

    Es gibt nämlich 2 Konsumsteuern, die Konsumsteuer nach Vertriebslandprinzip (MwSt.) auf in- und ausländische Wertschöpfung im Inland und die Konsumsteuer nach Herstelllandprinzip (ESt.) auf inländische Wertschöpfung im In- und Ausland. Und der Inlandskonsum beträgt nur 70 % der Netto-Inlandswertschöpfung (Volkseinkommen).

  12. ich zitiere enno schmidt im auszug aus einem facebook-kommentar (24.12.2014) :

    "…ich finde gut, das Grundeinkommen ganz nüchtern zu sehen. Es ist einfach nur ein ausgezahlter Steuerfreibetrag. Dass der bedingungslos ist versteht sich von selbst. Die Idee des Steuerfreibetrages ist klar. Jeder soll erst mal genug Geld zum Leben haben. Das soll unangreifbar sein. Das steht jedem zu, bevor dann bei Beträgen darüber hinaus über Bedingungen und Abgaben nachgedacht werden kann. Die Idee der Sozialhilfe ist auch klar. Niemand soll in Not geraten in unserer Gesellschaft. Die Lebensgrundlage muss immer gesichert sein … Man muss jetzt nur den Sozialhilfegedanken aus der Nothilfe, der Stütze für Alte und Schwache und aus der Überbrückung bei Erwerbsunfähigkeit herausholen,
    ihn also aus dem gesellschaftlichen Zusammenhang herausholen, der vor 100 Jahren mal galt, und ihn weiterdenken ins Heute, ihn frei denken von Sanktionierung und Diskriminierung und ausgrenzender Sonderrolle, und
    den Steuerfreibetrag aus dem Passiven der Abzugsberechtigung ins Aktive der Auszahlung umdenken …
    dann ist ganz ohne Emotion und "Philosophieren" das bedingungslose Grundeinkommen da …

    Es wird nur ein Grundrecht durchgeführt. Das besteht ja schon längst. Wir haben nur noch nicht daran gedacht, es auch auszuzahlen … Eine ganz simple Weiterentwicklung und Anpassung des sozialen Gedankens und des Steuerfreibetrages an die vorangeschrittenen Verhältnisse."

    Es ist also NICHTS NEU zu denken, es sind nur durch Besteuerung der Einkommen ab dem ersten Cent anstatt ab Freibetrag die Freibeträge zusätzlich kurzfristig mit auszuleihen. Das kostet KEINEN Cent oder Rappen mehr als heute die Grundsicherung !

  13. Die Frage doch, was ist das Übel für die Menschen. Es braucht Zeit, dies zu entdecken.
    Diese Zeit brauchen leider alle für ihren Erkenntnisprozess.
    Aus meiner Erkenntnis heraus stellt sich für mich die Frage, kann das bedingungslose Grundeinkommen die künstliche wirtschaftliche Konkurrenz um das Geld, mit allen negativen Folgen auf die Psyche und die Verhaltensweisen der Menschen, beseitigen.

  14. Die These vom Kapitalismus "Armut sei die Strafe für mangelnde Leistungsbereitschaft" sei grundlegend falsch, da ohne Kapital Macht und Einfluß fehlt.
    Diejenigen die Arm sind, sind politisch ohnmächtig, sie spüren das auch und sie bekommen es ständig vor Augen geführt. Sie resignieren und ziehen sich zurück.
    Wer über den Reichtum nicht reden will, der sollte über die Armut schweigen!
    Prof. Christoph Butterwegge

Kommentar verfassen