Bedingungsloses Grundeinkommen – Absolute Mehrheit

Wie stehen unsere Gäste zum bedingungslosen Grundeinkommen? Absolute Mehrheit – Die Show kostenlos und in voller Länge: …

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50 thoughts on “Bedingungsloses Grundeinkommen – Absolute Mehrheit

  1. Also man kann ja unterschiedlicher Auffassung bezüglich des BGE sein, aber das ganze mit billigem Populismus abzuhandeln, wie Herr Duin das macht, ist schon ziemlich armselig. Entweder er hat sich noch nicht hinreichend mit dem Thema auseinandergesetzt und baut deswegen auf seine Stammtischparolen, dann ist er ein kompletter Vollidiot und hat in der Politik nichts zu suchen, oder er hat sich damit bereits auseinandergesetzt und versucht absichtlich das Thema ins lächerliche zu ziehen, dann ist er einfach ein riesen A***. Es ist ja nicht so, dass man nicht sachlich dagegen argumentieren könnte…

    Angenommen, man würde ein BGE in Höhe des Existenzminimums + Miete (ca. 700-800 €) einführen, dann ließe es sich allein durch die bisherigen staatlichen Ausgaben für Sozialleistungen (BAFöG, Rente, Kindergeld, ALG 2 etc) decken. Diese betragen jährlich etwa 761 Milliarden Euro (!). Dazu kommen Subventionen, Gerichtskosten etc etc. Würde man das ganze gleichmäßig auf alle Bürger verteilen, bliebe jedem ziemlich genau das zum Leben notwendige. Eine Ausweitung der Geldmenge wäre also nicht erforderlich und somit würde langfristig keine Inflation entstehen. Die steigende Güternachfrage könnte die Preise allerdings kurzfristig ansteigen lassen.
    Wer an dieser Stelle mit Leistungsgerechtigkeit (wer mehr arbeitet soll mehr Geld haben) argumentieren möchte: aktuell gibt es ca. 13-15 Millionen Menschen, die – obwohl sie einer Erwerbsarbeit nachgehen – kaum mehr als ein Hartz-4-Empfänger haben. Ein BGE würde z.B. auch an dieser Stelle für mehr Gerechtigkeit sorgen, da diejenigen, die arbeiten deutlich mehr Geld hätten als Arbeitslose. Im übrigen arbeitet kaum mehr als ein Viertel (!) der Bevölkerung in einer regulären sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung, mit sinkender Tendenz. Es ist also naiv zu glauben, dass jeder Bürger einer Erwerbsarbeit nachgehen kann um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

    Sicher ist das BGE auch nicht die Antwort auf alle Probleme, aber es würde mit Sicherheit vieles vereinfachen (u.a. deutlich weniger Bürokratie, Leistungsgerechtigkeit, Förderung ehrenamtlicher Tätigkeiten, gerechtere Einkommensverteilung, flexiblere Arbeitsverhältnisse, bessere Work-Life-Balance). Daher ist es eine Schande, wie in den Medien teilweise mit dem Thema umgegangen wird. Unabhängig davon, ob man dafür oder dagegen ist.

  2. Ich denke da ist nicht ein Problem des BGE, eher ein Problem unserer Gesellschaft, ihrer Werte Bewertung, ihrer geistigen Konditionierung usw… Veränderung braucht Zeit und ganz wichtig "Worauf die Aufmerksamkeit gelenkt ist, das wächst!"

  3. bei 1:30 musste ich den Schalter drücken. Unfassbar wie Halbwissen von Menschen, wie der SPD Politiker aber auch die gesamte TV Crew der Sendung, die von sich behaupten etwas für das Geld welches sie erhalten geleistet zu haben. Ich behaupte ich jetzt mal im Raabschen Stil: Raab ist doof da helfen auch keine Pillen!

  4. Und als sie ihn anschließend auf den Fehler hinweisen möchte, redet er einfach nur noch wild drauf los,um sie nicht zu Wort kommen zu lassen. Was ein unsympathischer Arsch.

  5. Das Hauptproblem von BGE ist doch wie man auch hier sehr schön sieht, dass sich das Konzept kaum einem Menschen der in unserer Gesellschaft aufgewachsen ist sofort erschließt.

    Das BGE ist eine tolle Sache die tatsächlich funktionieren würde. Die Banken und die Konzerne die tagtäglich Profit daraus ziehen, dass es kein BGE gibt sperren sich natürlich dagegen. Daher wird es immer Politiker geben die das nicht wollen. Egal ob sie es verstanden haben oder nicht. Denn ihnen gehts ja gut.

  6. Richtig, eine echte Demokratie, in der die Politik für die Bürger und nicht für die Wirtschaft handelt, muss und wird kommen, denn das ist der einzige Weg für wirklich soziale Gerechtigkeit!
    Am 22.9.'13 werden hoffentlich möglichst viele ihre Stimme für ein gerechteres Deutschland abgeben!

  7. Ok, wenn jeder die gleiche Chance hätte, dann bräuchten wir auch kein BGE. Doch dank Lohndumping, Benachteiligung im Bildungssektor gegenüber Unterschichtler Kindern und anderen, meines erachtens nach, Unmenschlichkeiten, ist diese Chance leider sehr einseitig vergeben.

  8. Nur sehe ich hier kein Problem, denn wenn jemand so viel verdient, dass seine Abgaben höher sind, als das BGE, sollte er immernoch über mehr Geld verfügen, als er braucht 😉
    Man kann aber auch einfach die Steuer auf so sinnlose Produkte wie z.B. die der Unterhaltungsindustrie(XBOX&Co, Filme,…) um einiges erhöhen.

  9. Besser als die anderen Parteien, denn die sagen vor jeder Wahl Steuererleichterungen in Millionen, oder gar Milliardenhöhe vorraus…
    und was passiert jedesmal nach den Wahlen…richtig, nix davon, und falls mal doch etwas gesenkt wird, wird alsbald eine andere Steuer erhöht oder gar neu erfunden…

  10. Dann rechne nochmal nach, denn ein ALG2 Empfänger erhält bis zu ca. 800Euro im Monat, jedoch kostet die Verwaltung der Arbeitslosen ein vielfaches davon…
    Ergo sparen wir im Endeffekt Steuern, sobald das BGE endlich durchgesetzt wird 😉

  11. Das ist leider das Ergebnis von politischer Mißbildung, denn es gibt bereits mehrere durchgerechnete Beispiele, welche zeigen, dass das BGE definitiv finazierbar und auch günstiger ist, als all die "Agenturen für Arbeit" und "Job Center" am laufen zu halten.

  12. Meines erachtens nach ist Herr Duin von der SPD das Prinzip des BGE bekannt, jedoch versucht er das BGE als Unsinn darzustellen, um Frau Otto, bzw die Piratenpartei als inkompetent hinzustellen. Doch wie so oft raffen das einige Zuschauer nicht und applaudieren fleißig…

  13. Aber mit dem BGE gehen wir ja _gerade_ die Ursachen an: Dann stehst du nämlich, wenn du einen Job suchst, mit deinem Arbeitgeber auf Augenhöhe; Kinder aus reichen Familien, Kinder aus armen Familien, alle haben dann genau diese gleiche Augenhöhe.
    Grundeinkommen bekämpft eben _nicht_ nur die Symptome, gerade deswegen ist das ja so eine geile Idee!

    Und die Reichen kriegen jetzt schon viel, viel mehr als das Grundeinkommen, nämlich durch ihre Steuerfreibeträge, damit wär dann auch schluß…

  14. Nein. Alles, was finanzierbar ist, ist OK, und die 1000,- sind locker finanzierbar. Hast du dir mal angeguckt, wie Reichtum in D verteilt ist? Ganz zu schweigen davon, wie gesellschaftl. Einfluss in D verteilt ist – vor allem das würde sich nämlich mit Grundeinkommen enorm ändern!
    Deine 'Leistung' hat doch hier schon _lange_ nichts mehr damit zu tun, wieviel Geld du am Ende des Monats bekommst!

  15. *max facepalm'
    …und ein neues Feindbild: 'Garrelt Duin, SPD'… Gut, dann hat die SPD schon wieder einen Punkt verloren: Wer nicht sieht, dass das Grundeinkommen genau das 'sozial-demokratischste' ist, was man tun kann… der ist in dieser Politiklandschaft einfach genau richtig. Herzlichen Glückwunsch.
    Schade ansonsten, dass Raab nicht mal ein bisschen drüber nachdenkt, naja, der wartet halt bis der Wind sich dreht (was er zweifellos tun wird…)

  16. Der Typ hat das Bedingungslose Grundeinkommen absolut nicht verstanden. Und SIE dann noch nichtmal ausredn lassen. Ich beschäftige mich seit 3 Jahren mit dem Modell und bis begeistert das es überhaupt schon in der Politik angekommen ist. Und dan wird es so simpel falsch abgefrühstückt…

  17. Wenn eine gelernte Friseurin 1000 euro Grundeinkommen erhält und meint nur 1/3 davon arbeiten zu müssen wie davor dann wird die Arbeit einer Friseurin rar da man weiterhin Friseurinen braucht. Der Studensatz für eine Friseurin würde dann mit der Zeit steigen bis es wieder attraktiv für sie wird zu arbeiten. Somit entfällt die Notwendigkeit eines Mindestlohns wenn jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen erhält.

  18. "Erstmal ist es noch nicht klar in welcher Höhe wir ein bedingungsloses Grundeinkommen wollen". Auch wer es bezahlen soll, ist erstmal noch nicht klar.
    Als ich 2011 jemanden von der Piratenpartei fragte, wie hoch denn das bedingungslose Grundeinkommen sein soll bekam ich als Antwort: "Das ist erstmal noch nicht klar in welcher Höhe, aber so etwa 1000 EUR im Monat könnte ich mir vorstellen". Seit 2 Jahren sagen Piraten in Talkshows zum Thema Grundeinkommen: "Es ist erstmal noch nicht klar …"

  19. Also so richtig hat der Typ von der Spd das nicht begriffen….Die Frisöse hätte dann nicht nur ihr unter 1000 euro liegendes einkommen sondern auch das Grundeinkommen zusätzlich und könnte dann endlich von ihrer harten Arbeit auch leben….aber 1000 euro ist meiner meinung nach nich realisierbar…aber so ein satz auf höhe von hartz 4 kann ich mir gut vorstellen…und die guten minister die dann auf ihre hohen diäten das geld oben drauf bekommen,können doch dann gerne auf einen Teil verzichten

  20. ich würde nie behaupten, dass ich schlauer bin als Althaus und Vogel, erwiesenermaßen zwei der größten Finanzwissenschaftler unseres Landes aller Zeiten!!! Sag denen "Ok,wir machen es so, wie Sie es sagen, aber wenn´s schief geht und wir das Gesetz in 2 Jahren wieder korrigieren müssen,haften Sie als Berater mi Ihrem gesamte Familienvermögen." Was glaubst Du,wie schnell die nen Rückzieher machen und ins Stottern kommen.Als EHEMALIGE kann man so eine Behauptung "dass es möglich wäre, leicht sagen

  21. ja aber so kannst Du kein Land regieren und auch nicht mit 600 Mrd. umgehen. Auf Verdacht. "Und wenn es ein Schuß in den Ofen war, dann haben wir es wenigstens versucht." So geht das nicht. Das kann man mit einer Webdesign-Firma versuchen und wenns schief geht, melde ich Privatinsolvenz an und mit Mühe bin ich dann in 7 Jahren schuldenfrei.Das kannst Du aber nicht mal so einfach bei einem Staat machen.

  22. Vooooorkasse, hallooooo !!! Das geht bei dieser Summe nicht so einfach wie bei eröffnung eines backshops. wenn ich so viel geld auf den markt werfe, steigt die inflation gigantisch, die kredite für die firmen werden zu teuer———das end vom lied wäre, dass innerhalb von 3 wochen die börsen zusammenbrechen. wir sind doch hier nicht bei den saudis, die ihren 3 mio. einwohnern was gutes tun und den sprit für 12 cent geben.

  23. das kannst Du auch nicht, sonst würdest Du diese Aussagen nicht tätigen.Und das mit dem meinen könnte bezog ich auf das rechnen und nicht auf den Ausbildungsplatz. Wenn Du Dich schon weiterbildest (was ich gut und obenswert finde), dann lies mal nach, was alles zu Sozialausgaben (zu diesen 761 Mrd). gehört. Du musst doch das zum großen Teil noch obendrauf packen und nict nur anders verteilen. Btw ich hätte zu meinem Einkommen gern 12tsd dazu, aber mir muss man auch sagen, wie man das finanziert.

  24. und woher willst Du die 600 Mrd. nehmen? Schon mal was von Konvergenzkriterien gehört? Oder willst Du die 600 Mrd. zusätzlich per Bundesbankdekret drucken lassen und auf den Markt werfen. Na das würde ein Spaß, wenn die Börse zusammenbricht und die ganzen AG´s massenweise Mitarbeiter entlassen müssten. Wär aber ja nicht so schlimm, da jeder 12000 € zum Leben hätte, und das jedes Jahr 😀 Aaaaach, herrlich niv, sorry aber ich muss lachen. Pruuuust.

  25. sag mir jetzt bitte nicht, dass Du das ernst meinst. der staat müsste doch in vorleistung treten und 600 Mrd. 1 1/2 jahre vorstrecken. Wie soll das denn gehen, sowohl verfassungsrechtlich, europarechtlich wie auch faktisch. Und dann auch noch auf die ungewisse Wahrscheinlichkeit hin, einen Teil wieder zurück zu erhalten.

  26. …woher das Geld für die ganzen Ausgaben von Staat, Land und Kommunen kommen soll (Schulen, Straßen, Behörden, Rentenvers.-Zuschuß, Bundeswehr,Gebäudesanierung………………..), dann können wir weiterreden. Ansonsten empfehle ich Dir, mal den Taschenrechner zur Hand zu nehmen, auf destatis.de zu gehen und einmal nachzurechnen, bevor Du so einen langen Unsinn verzapfst.

  27. Ich hoffe, Du gehörst nicht zu der jungen Generation, die immer weniger rechnen und schreiben kann und deshalb keinen Ausbildungsplatz bekommen, wie die vielen Firmen immer nachBewerbungsgesprächen beklagen. Obwohl man es fast meinen könnte. Also deshalb mal zum mitschreiben: Wenn 50 Mio. Menschen in D 1.000 € im Monat bekommen, dann sind das pro Jahr 600 Mrd. Euro. In Zahl: 600.000.000.000,– €. Die gesamten Steuereinnahmen in D betrugen in 2012 600 Mrd. Wenn Du mir jetzt noch erklärst

  28. Schlechte Runde. Sehr einseitige Diskussion, wodurch sie vom Grundeinkommen immer wieder abschweifen. Eine ausgeglichenere Runde hätte das deutlich interessanter gemacht. Statt Klaus Ernst vielleicht Katja Kipping, für Garrelt Duin (SPD) vielleicht Dieter Althaus und für Wolff-Christoph Fuss vielleicht Götz Werner und die Runde wäre spannend 😉

  29. Ist doch eine tolle Sache. Wenn Jeder, auch der der z.B. 1400 im Monat bekommt 1000 Grundeinkommen zusätzlich hat, kommt er endlich mit seinem Einkommen klar. Jeder bekommt z.B. 1000 Grundeinkommen + seinen Lohn fürs arbeiten. Wohlgemerkt Jeder. Die IDEE ist fantastisch. Wenn die Unternehmer nicht in der Lage sind anständige Löhne zu zahlen, ist es an der Regierung dafür zu sorgen, dass Arbeit nehr Wert ist.

  30. Wenn sich tatsächlich jemand für eine Grundeinkommen interessiert, dann möge er sich doch bitte informieren. Hiezu empfehle ich hier auf Youtube
    " Grundeinkommen – DER FILM "

    Leider kommt die Sache über die Piraten Partei höchst unsouverän bei mir an.
    Bei euch wahrscheinlich auch.

    Grüße 😉

  31. Bei mir hat Götz Werner, Gründer von DM einen Vortrag über das Grundeinkommen gehalten wovon er ja sehr überzeugt ist. Der Mann hat seine Argumente dargelegt und nicht gesagt "das müssen wir ja noch ausrechnen" sondern er hatte es bereits ausgerechnet.Es geht nicht unbedingt um die Idee sondern auch darum wer diese umsetzt. Die Mitglieder der Piratenpartei sind derart unqualifiziert und unfähig etwas zu regieren oder erfolgreich umzusetzen, dass es mich graust solche Clowns im Bundestag zu sehen

  32. Naja ich denke da ein wenig an meinem stolz, ich möchte nur mit aller Macht meine Arbeitslosigkeit verhindern und mir mein Geld VERDIENEN und nicht einfach so bekommen. Aber ja, die Arbeit, im Buchhandel, macht mir auch sehr viel Spaß.

  33. Find ich genauso schlimm. Arbeitslose sollten nie so viel kriegen wie Arbeitende, es sei denn sie haben 30 Jahre oder länger in die Staatskasse eingezahlt.

  34. Idioten. Keiner von denen hat die arme Frau verstanden oder es weningstens versucht. Es muss nicht richtig sein, aber man kann ja weningstens erst versuchen, den gesamten Gedanken zu verstehen…

  35. Nichts ist so stark wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist!

    Ich bezweifle dass der Duin das bedingungslose Grundeinkommen nicht versteht. Eher glaube ich versucht er diese im Keim zu ersticken, so das den Leuten keine Möglichkeit zum Umdenken gegeben wird und diese sich nicht mit dem Grundeinkommen auseinander setzen. Oder er ist so sehr in dem jetzigen System mit Scheuklappen unterwegs, dass er es wirklich nicht versteht? I don't know!

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