Bedingungsloses Grundeinkommen – 1000€ Grundsicherung fürs nichts tun?

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21 thoughts on “Bedingungsloses Grundeinkommen – 1000€ Grundsicherung fürs nichts tun?

  1. Ich fände ein Bedingungsloses Grundeinkommen sehr gut. Wie du schon bei Punkt eins der Beführworter sagsts, nimmt es einen existenzängste. Ich habe anfangs garnicht gemerkt wie sehr mich das tatsächlich gelähmt hat, bis ich mir finanzell erstmal keine sorgen mehr machen musste… Das ist so unglaublich erleichternd! Man hat plötzlich so viel mehr Energie und kann mehr Leisten! Jetzt wo das Bedroht und die Zukunft absolut ungewiss ist, spür ich wie einen das ganze gleich wieder total runter ziehen.. Eigentlich ziehmlich bescheuert xD
    Auch glaube ich nicht das sich so viel im vergleich zu jetzt ändern würde… kla gibt es leute die keine lust haben zu arbeiten und sich dafür dan damit zufrieden geben. Hat man jetzt ja sogesehn auch (dauer Harzer wie manche so schön sagen würden).

    Kla würde viel Aufwand im Sozialen bereich wegfallen, allein der ganze Wirbel beim Amt für die ganzen Anträge…Das ist sowieso eine ziehmliche Tortur.. teils sehr ernidrigend und Menschen unwürdig wie viele dort behandelt werden. Allerdings würden dadurch auch viele Jobs in dem Bereich wegfallen.. das wird auch oft als Argument dagegen verwendet.

    Ich würde auch mit Grundeinkommen weiter arbeiten^^ nur könnte man einfacher machen worauf man wirklich lust hat oder einfach mehr ehrenamtlich machen.

  2. Ich denke, dass zunächst ein Einbruch der Wirtschaft stattfinden wird. Aber durch den natürlichen Tatendrang des Menschen wird dann vermehrt gegründet und die Menschen machen das, wozu sie sich berufen fühlen! Keiner muss mehr einen „Job“ machen. Die, die geputzt haben werden als Berater für Putzroboter arbeiten zum Beispiel. Oder sie werden studieren da sie den Job nur gemacht haben, weil sie Kinder hatten. Ich bin ganz klar für das bedingungslose Grundeinkommen

  3. Ich finde das Thema echt schwer, da man einfach nicht weiß was die Masse machen würde.
    Was ich mache ist auf jeden Fall klar.

    Ich glaube, das diejenigen die mehr Geld haben wollen dafür arbeiten gehen. Der Rest wird den Lebensstandard reduzieren und nicht mehr arbeiten. Sie werden sich dann vermutlich über die Höhe des BGE schimpfen 😅

  4. Was mich total stört, dass bei dem Thema BGE die Kaufkraft viel zu sehr vernachlässigt wird. Wenn jeder Bürger angenommen 1000€ jeden Monat mehr zur Verfügung hat, werden die Preise auch dementsprechend steigen. So verändert sich die Situation auf lange Sicht nicht für die Niedrigverdiener. Ich studiere zurzeit BWL und finde die Idee des BGE ja garnicht schlecht, jedoch glaube ich, bringt es praktisch aufgrund der Finanzierungsschwierigkeiten (Ich bin streng gegen weitere Steuererhöhungen, bzw. eine noch höhere Komplexität in unserem Steuersystem) und der Inflation nicht den gewünschten Effekt.

  5. Zur Finanzierbarkeit eine kleine VOR-Info und Überlegungen die sich DANN jede(r) selber beantworten kann. Etwa 6 Millionen Beamte und Pensionisten und Politiker über 18 Jahre fallen aus der Berechnung, weil diese Personengruppe seit über 50 Jahren bereits ein Grundeinkommen bekommt ! – von MIR – von DIR – von UNS. Aufwand pro Jahr etwa 200 Milliarden Euro. Hat uns DAS in die Pleite geführt ? Ganz im Gegenteil, wir sind als Miniland mit 80 Millionen Einwohnern immer noch unter den Top-10 der Wirtschaftsnationen. Und nun bist DU an der Reihe. Würde sich IRGENDWAS ändern, wenn diese Personengruppe nur noch 3 Tage pro Woche arbeiten würde -sagen wir von Montag bis Mittwoch. NICHTS würde sich ändern. Und DAS war gerade eine BASIS – eine Grundlage – zum NACH…denken ;-)))

  6. Eine Automatisierung der meisten Tätigkeiten könnte uns unvorstellbare Türen öffnen, oder uns ins verderben stürzen. Es liegt an uns, wobei ich wage zu behaupten, dass letzteres eintreffen wird.

  7. Das größte Problem am Grundeinkommen ist das scheiß Berufe wie Müllmann, Reinigungskraft und so weiter keiner mehr machen wollen würde…

  8. Ich bin deutlich gegen das BGE… Befürworter sagen unsere Argumente seien lächerlich. Ja wenn es so lächerlich wäre wären nicht so viele Wirtschaftsexperten dagegen. Natürlich sind auch welche dafür. Aber kann man sagen dass die Wirtschaftsexperten auf der einen Seite definitiv schlauer sind? Nein ich glaube nicht.

  9. Das erst vor 10 Monaten gegründete Bündnis Grundeinkommen, die BGE Partei hat es geschafft als eine von 10 in allen Bundesländern wählbaren Parteien vom Wahlleiter für die Bundestagswahl am 24. September zugelassen zu werden. Sie bietet als
    monothematische Partei den Befürwortern eines bedingungslosen Grundeinkommens
    die Gewähr, dass ihre Zweitstimme nach der Wahl von einer künftigen Regierung
    nur für diesen Zweck gewertet werden kann, weil mit dieser Stimme keine
    unbekannten Parteikandidaten gewählt werden sollen, die von den Parteileitungen
    als Stimmvieh benutzt werden können, sondern mit dieser Stimme der künftigen
    Regierung ein Auftrag erteilt wird. Und die Kandidaten der BGE-Partei kleben nicht an ihren Stühlen, wie bei fast allen
    anderen Parteien, weil sich diese Partei laut Satzung nach der Einführung eines
    bedingungslosen Grundeinkommens wieder auflöst.Dagegen sollten  mit der Erststimme – wie bisher – Persönlichkeiten des eigenen
    Vertrauens gewählt werden, die man persönlich kennt und fragen kann, wenn man
    ihre Politik nicht versteht.Es lohnt sich zur Wahl zu gehen, weil man mit seiner zweiten Stimme etwas bewegen kann und mit der Einführung des Grundeinkommens nach den 4 bekannten Postulaten des Netzwerkes Grundeinkommen (siehe Internet) in einer Höhe, die der Leistung der deutschen Volkswirtschaft entspricht wird die Vorgabe unseres Grundgesetzes nach der Unantastbarkeit der Würde des Menschen erfüllt und darüber hinaus, die mit dieser Forderung verbundenen höchsten christlichen und ethischen Werte.

  10. Gut und relativ neutral dargestellt. Super. Meine persönliche Ansicht Grundeinkommen sollte in die Carta der Menschenrechte mit aufgenommen werden, da zu einem menschenwürdigen Sein auch das nötige Geld für Essen Kleidung … und gesellschaftlichem Miteinander vonnöten ist. In Anbetracht der Tatsache dass die Möglichkeiten, den Lebensunterhalt zu verdienen, durch voranschreitende Technisierung sinkt, ist es für meine Begriffe unumgänglich ein Grundeinkommen für jeden einzuführen. Dies wird für Kreativität, Freiheit und sozialen Frieden sorgen. Das es finanzierbar ist wurde schon dargestellt. Und "unschöne" Arbeiten erfahren endlich entsprechende finanzielle Würdigung. Und die Höhe? Darüber lässt sich reden. Schätzungsweise 1000 bis 1.500 €.

  11. Faulheit und Untätigkeit macht auf Dauer unglücklich und Depressiv. Daher werden sich die meisten Menschen schon irgend eine sinnvolle Tätigkeit suchen, wenn sie ein Grundeinkommen haben. Schlecht bezahlte Jobs sind in der Regel einfache Jobs, die Problemlos von Maschinen übernommen werden können. Und auch hochqualifizierte Berufe werden wohl über kurz oder lang von KIs übernommen. Die San Francisco Chronicle setzt meines Wissens z. B. schon eine künstliche Intelligenz ein, die diverse journalistische Artikel verfasst. Viele Journalisten können sich also schon mal in nicht all zu ferner Zeit nach nem neuen Job umschauen. Nur irgendwann gibt es eh nicht mehr für alle etwas zu tun, bzw. sollten Menschen dann eher Aufgaben übernehmen, die besser von Menschen gemacht werden, wie z. B. die Erziehung von Kindern und die meisten sozialen Berufe (nicht unbedingt Arsch abwischen^^). Diese Aufgaben könnten sich die Menschen dann auch untereinander aufteilen und jeder bekommt sein Grundeinkommen, was Maschinen und KIs erwirtschaften. Und die Menschen könnten ihre Zeit und Kreativität dafür nutzen, sich zu überlegen, wie man KIs schafft, die den Menschen nicht irgendwann auslöschen 😀

  12. Aufgrund der Automatisierung ist das ab einem gewissen Punkt sowieso unausweichlich. Man muss auch bedenken, dass gewisse Anreize wie "das andere Geschlecht beeindrucken" dennoch bleiben, d.h. Einsatz wird nach wie vor belohnt und damit Menschen motivieren etwas zu tun.

  13. Einem bedingungslosen Grundeinkommen müsste, um überhaupt eine gerechte Verteilung herbeiführen zu können, eine Enteignung der Millionäre und Milliardäre voraus gehen, ähnlich wie nach dem Zweiten Weltkrieg vor der Einführung der DM. Dann müsste der € abgeschafft und gleichzeitig Regional-Währungen wie der Credere und Ether zusätzlich zum Bitcoin eingeführt werden. Desweiteren müsste in allen Grundschulen eine Vermittlung an Grundwissen über den Handel mit Aktien und über den Immobilien-Markt installiert werden. All das wird überhaupt nicht bedacht bei euren Vorträgen. Weil sich die Reichen aber nicht einfach enteignen lassen werden wollen, müsste eine neue Verteilung und die Einführung des BGE von ihnen privat organisiert werden, weil staatliche Strukturen im Rahmen der Abschaffung etlicher Gesetze immer mehr abgebaut werden, was auch nicht gerade von jedem bemerkt wird, der sich nicht damit beschäftigt.

  14. Ein sehr gutes und verständliches Video zum Thema BGE. Der Kritikpunkt, das dann niemand mehr arbeiten würde ist berechtigt. Man muss aber auch bedenken, das mit den Bsp. 1000 € alles bezahlt werden muss. Ich denke da auch an die Kranken- und Rentenkassen. Wenn schon der niedrigste Betrag als freiwilliges Mitglied in einer GKV um die 200 € beträgt, bleiben dann von dem BGE nicht mehr viel übrig. Die bisherigen monatlichen Ausgaben kommen dann auch noch dazu.

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