Alt-Bundesrat Ogi zum Grundeinkommen

Ein Denkanstoß Adolf Ogi und Oswald Sigg, der Alt-Bundesrat und der Alt-Bundesratssprecher, im Gespräch über die Eidgenössische Volksinitiative für ein …

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2 thoughts on “Alt-Bundesrat Ogi zum Grundeinkommen

  1. Nennen wir doch das Kind beim Namen: Die heute vorherrschende Arbeitswelt ist durchaus vergleichbar mit dem früheren Sklaventum. Die Mehrheit der Menschen müssen irgend einen «Job» annehmen, um finanziell «über die Runden zu kommen». Niemand fragt sie danach, ob sie diesen Job gerne machen oder sich ihn sogar ausgewählt haben. Internationale Befragungen von Zehntausenden von Arbeitnehmenden bestätigen, dass fast 80 Prozent ihre Arbeit einfach machen, um mit ihrem Einkommen ihr Auskommen zu sichern, dass sie aber viel lieber «etwas anderes» arbeiten würden. Meine etwas provokative These lautet: «Der Mensch ist nicht zum Arbeiten geboren, sondern um für seine Mitmenschen da zu sein und einer Sinn-stiftenden und für ihn Sinn-vollen Beschäftigung nachzugehen, die seinen persönlichen Neigungen entspricht. Es gibt im Tierreich Analogien dazu. Studieren sie mal das Leben von Ameisen, Termiten oder Bienen und vergleichen sie es mit dem Leben von «höheren» Tieren wie Schimpansen, Orang Utans, Walen oder Delphinen. Die erstgenannten sind Tiere mit einer durch und durch – fast militärisch – strukturierten Arbeitswelt, die zweitgenannten sind soziale Wesen mit einer grossen Portion an Empathie, Zuneigung, Denken und Fühlen für die Artgenossen. Möchten Sie also eher eine Ameise sein oder ein Delphin? Das «Bedingungslose Grundeinkommen» macht aus Ameisen Delphine, und aus Termiten Orang Utans. Basta!

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