1.Mai – Nachtstudio zum Thema "Zukunft der Arbeit" und das bedingungslose Grundeinkommen

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21 thoughts on “1.Mai – Nachtstudio zum Thema "Zukunft der Arbeit" und das bedingungslose Grundeinkommen

  1. 15:28
    Peter Kruse: >> … Das Thema Innovation und Kreativität als Zentralthema… Das heisst, eigentlich muss man sich ja fragen: Ist diese Organisationsform der Festanstellung das adäquate Prinzip, um die maximale Innovationskraft & Kreativität (aus einer Grundgesamtheit [an gesellschaftlichem Potenzial]), sozusagen) freizusetzen. Und das ist ja dann nicht eine Frage von, "Was würde mir gefallen? (Im Sinne von Sicherheit versus Freiheit…)", sondern: "Ist das als Organisationsprinzip noch richtig, innerhalb einer Firmenstruktur unterwegs zu sein?" Die Leute tun im Moment so, als ob das Ganze nur angegriffen wird, über die Vernetzungsstruktur, die meinetwegen über das Internet zustande kommt, wo plötzlich andere Dinge möglich sind, wo man aus dem "Longtail" heraus/ aus einer Nische heraus auch erfolgreich sein kann, aber was ich glaube ist, dass dieses Modell, was wir da haben, nicht angegriffen wird, von dieser externalen Vernetzung, sondern darüber, dass wir an bestimmten Punkten [gesellschaftlich] an die Grenze unserer Leistungsfähigkeit im alten Modell gekommen sind."

    Volker Panzer: >> Das heisst, wir haben andere Menschen, als früher?… die sich nicht mehr in das Hamsterrad einspannen lassen..? <<
    [… 16:27…]
    Peter Kruse: >> … andere Notwendigkeiten!.. Also, wenn Sie von der Massenproduktion weg verlagern und sagen, "Ich brauche Vielfalt. Ich brauche kulturellen Reichtum…", dann brauchen Sie andere Formen der Organisation. Die [traditionelle Form der] Organisation, die wir haben, ist in erster Linie eine Organisation[sform], die auf Masse aus war, nicht unbedingt auf das Kreieren von Reichhaltigkeit & Vielfalt… <<

  2. Also, hab ich da was verpasst ? Viel wurde über das BG hier ja nicht geredet. Dafür, dass das BG in der Ankündigung vorkommt, wurde da herzlich wenig dazu gesagt.

  3. Ich befürchte, dass diese Entwicklungen, das hinterfragen des Systems, die Eliten gezwungen hat, ihr Leben vom Zins zu schützen, indem sie uns 99% heute angreifen.

  4. Der wichtigste Aspekt, dass der Arbeitslohn in keinem Zusammenhang mehr mit der Arbeit, schon gar nicht mit der Arbeitszeit stehen sollte, wurde nicht erwähnt.
    Warum? Die Leistungsträger in unserer Gesellschaft werden am schlechtesten bezahlt, während die Segler und Golfspieler von den Zinsen leben, die andere erarbeiten. Das Gespräch kam nie auf DEN Punkt.

  5. Reden über Wettbewerb und veranstalten einen Redewettbewerb um den Verkauf ihrer Bücher bzw. die Sicherung des Moderatorengehalts.
    Ändern wird sich ein Scheißdreck. Wenn ich soviel Kohle hätte wie diese ganzen Bonzen, könnt ich auch schlau daherreden.

  6. die Arbeitenden werden nicht glücklich, selbst wenn sie gerne arbeiten. Ausnahmen sind nicht die Regel. Die nicht Arbeitenden sollen unglücklich gemacht werden, damit sie auch unglücklich arbeiten zB extrem im Niedriglohnsektor.
    WIr nennen uns fortschrittliche Ziviliation und üben uns in Menschenverachtung oder Sklaverei. Das ist die Wahrheit. Naturvölker waren uns voraus, wir haben sie ausgerottet. Selbstversrogung wird heute unmöglich gemacht. Alles wegen dem scheiss Wachstum.

  7. …und wenn Menschen erst dann einen Sinn im leben sähen, wenn sie von anderen wertgeschätzt würden, dann erzählen Sie mir bitte mal, weshalb das soziale Engagement der Staatsknetenbezieher deutlich geringer ist, als dass der Männder und Frauen, welche ohnehin schon voll arbeiten und ggf. dabei mehrere Kinder erziehen? Und weshalb wohl werden meist jene Kinder ale erstes aus dem Kindergarten abgeholt, welche zu arbeitenden Eltern gehören? Was machen wohl die Staatsknetenbezieher in der Zeit?

  8. … Wenn Löhne (natürlich aus linker, herzensguter "Gerechtigkeit") NICHT nachgeben dürfen, dann tun das die Arbeitsplätze, denn die Gesetze des Marktes wirken IMMER, selbst in Nordkorea. Die Frage ist lediglich, ob man ihnen Rechnung trägt oder nicht. Zudem haben Sie offenbar keinen Schimmer davon, was bedingungslose vom Nachbarn durch den Staat geklaute Knete mit der Moral der Nutznießer anstellt.

  9. Wenn mir ein linker Gangster mein Geld stielt, dann habe ich keineswegs "Angst, dass Geld ginge verloren", sondern, dass der Arsch meine Arbeitsfrüchte genießt, welche ICH erarbeitete, um sie z.B. für meine Töchter aus zu geben und nicht für den Schmarotzer!

    Zudem ist das Problem der Arbeitslosigkeit nichts anderes als ein Angebotsüberhang durch einen zu hohen "Preis" (=Lohn). Weshalb gibt es keinen Gummibärchenüberhang oder Autoüberhang? Weil der Preis DORT bei Überangebot nachgeben darf.

  10. 1. Nur idiotische und bescheuerte Linke reden von "Chancengleichheit", denn die KANN es nicht geben.

    2. Nein, das heißt lediglich, dass ich mich nicht von anmaßenden Staazis dazu ZWINGEN lasse, wem ich vertraue und wem nicht.

    3. Ja, in der Tat sind Steuern Diebstahl. Das Ausgeben der Steuern für Aspekte der "res publica" ist jedoch ethisch deutlich besser zu vertreten als das Bestehlen der einen Gruppe zu Gunsten einer Anderen.

  11. Ja, genau wie es z.B. keine Lochkartenstanzerinnen, Hufschmiede, oder Karussellbremser mehr gibt. Es gibt jedoch Servicepersonal zur Roboterwartung oder Kontrollpersonal für Leitwarten. Und was soll das bitte sein, ein "Energie-Leistungsverhältnis" und wann ist dieses bitte "im Gleichgewicht"? Wer heute als Spatenpauli durch einen Bagger wegrationalisiert wurde, kann morgen entweder selber Bagger fahren oder eine Leitwarte betreuen. Es gibt keine obere Grenze für die Wertschöpfung.

  12. 1. Sie verwechseln hier etwas: Die Gleichheit VOR dem Gesetz mit der Gleichheit DURCH das Gesetz. Ersteres ist notwendige Bedingung eines freiheitlichen Rechtsstaates – Letztere linke Barbarei.

    2. Welchem Mitmenschen ich vertraue, ist unterschiedlich und privat.

    3. Dass der Staat Steuern missbraucht, um von A zu stehlen um B zu helen ist ein Missbrauch von Staat und Steuern. Ein Staat sollte mit Steuern ja gerade VERHINDERN, dass A den B beraubt (oder umgekehrt) – nicht institutionalisieren.

  13. Zudem bedeutet "Gleichheit" die Gleichheit vor dem Gesetz, nicht die MATERIELLE Gleichheit, "Brüderlichkeit" ist eine nicht erzwingbare Haltung und die "Freiheit" bedeutet jene Freiheit von der Verfügungsgewalt Dritter, also die Abwesenheit von Zwang, also z.B. jenem, gegen meinen Willen meinen Nachbarn mit durchfüttern zu müssen, weil die Staatsgewalt mir allen Ernstes DAFÜR meine Arbeitsfrüchte stielt. Kreuzchen machen ist auch leichter, als dem Nachbarn die Knarre vor die Nase zu halten.

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